Honigbestandsbuch

  • Hallo Kollegen/innen, wie dokumentiert ihr euren Honigvorrat? Gibt es standardisierte Vorlagen, die am PC geführt werden können? Die Beschriftung auf den Hobbocks und Karton werden "etwas" unübersichtlich. LG Kai

    "Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche." (Dr. Ernesto Guevara de la Serna)

  • Ich führe ein "Honigbuch". Da schreibe ich Daten der Schleuderung, Abfüllung, und wieviel Waben aus welchen Völkern auf.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo !


    ... wie dokumentiert ihr euren Honigvorrat? Gibt es standardisierte Vorlagen, die am PC geführt werden können? Die Beschriftung auf den Hobbocks und Karton werden "etwas" unübersichtlich.



    Führe doch ein Lagerbuch, z.B. wie es hier in der verpflichtenden
    "Eigenkontrolle nach der Lebensmittelhygiene-Verordnung" aufgeführt ist.


    Wenn Du es dann auch gleich passend als Chargenverzeichnis (Los-Nr.) erstellst,
    bist Du rechtlich wohl weitgehend auf der "sicheren" Seite.


    Fehlt halt nur noch das Behandlungsbuch ... ist aber ein andere Thema.



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Gerold !


    Danke für den link! Beim Lesen standen mir die Haare zu Berge.....


    Soweit mir bekannt ist, ist das doch Bestandteil jeder besseren Honigschulung (nach DIB), oder ?
    Was hat Dich so an diesen "Selbstverständlichkeiten" schaudern lassen ?


    Du kennst doch sicher die
    LEITLINIE FÜR EINE GUTE HYGIENEPRAXIS IN IMKEREIBETRIEBEN aus Österreich
    wurden bis zum Relaunch auch auf den DBIB Seiten zum Downlaod angeboten.


    Da steht doch schon Ähnliches drin


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo ihr Guten,


    vielen Dank für die Vorschläge.
    Ich bin auch kein Freund von "Selbstgestrickem" (Gruß an Henry:wink:) wenn es bereits bewährtes gibt. Obwohl, eine Anpassung muss dann schon sein.:)
    LGK

    "Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche." (Dr. Ernesto Guevara de la Serna)

  • Hallo,
    ich versuche eigentlich mich aus der Diskussion herauszuhalten aber
    alles was gesucht wird, gibt es hier :


    http://www.imkereiverwaltung.de


    - standardisierte Vorlagen, die am PC geführt werden können
    - erfassen von Schleuderungen
    - erfassen von Abfüllungen
    - dokumentieren des Honigvorrates mit Bestandsführung
    - und ... und .. und ..


    - Ich bin auch kein Freund von "Selbstgestrickem"


    Dies ist Standard der inzwischen von sehr sehr vielen Kollegen genutzt wird.


    - Fehlt halt nur noch das Behandlungsbuch ... ist aber ein andere Thema. .... AUCH DAS GIBT ES !!


    Freundliche Grüße


  • Soweit mir bekannt ist, ist das doch Bestandteil jeder besseren Honigschulung (nach DIB), oder ?
    Was hat Dich so an diesen "Selbstverständlichkeiten" schaudern lassen ?


    Nun, dass man als Hobby-Imker angesichts von -zig Seiten Papier für die Doku von "Selbstverständlichkeiten" ins Schaudern verfällt, kann ich gut verstehen. Aber so ist unser Deutschland: Egal was Du machst und arbeitest, es gibt Büros voller Leute, die Dir wohlgemeinte Konzepte, Dokumentationen, Listen und Übersichten aufbürden. Die Dir bei der Arbeit nicht wirklich helfen...


    Beim Honig haben wir das Glück, dass es sich um einen ziemlich unbedenklichen und schwer verderblichen Stoff handelt. Würden wir leicht verderblicheres anbieten, hätte das deutlich mehr Relevanz.


    LG J.

  • Hallo Freunde,
    natürlich kann einem der Wust an Seiten der Verordnungslistensammlung erst mal erschrecken, besonders wenn man Anfänger ist. Allerdings bei genauerer Betrachtung stehen da vor allem Selbstverständlichkeiten drin, an die man halt einen Haken dran machen muss. Ich denke, dass man auf das geeignete Werkzeug achtet, und dass es sauber ist. Natürlich putzt man auch die Küche und die Schleuder bevor man schleudert, und die Honiggläser und Deckel sind natürlich auch sauber. Vielleicht schrubbt nicht jeder die Decke ab und hat jetzt auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit in seinem grundsätzlich sauberen, kühlen und trockenen Keller noch nicht gemessen, aber der Sinn ist klar.
    Wenn eure Frau das erste mal eine Maus in Keller entdeckt hat, empfehle ich zwei Dinge:
    1. fragt nicht in einer Zoohandlung nach Mäusefallen.
    2. mit Lebendfallen erwischt man sie wirklich, und kann sie mit den Kindern dann wieder in die Freiheit entlassen.
    Alles eigentlich Selbstverständlichkeiten und keine wirkliche Überraschung dabei.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.