Varoamittel mit Amitrazwirkstoff


  • Solange es die Varroamilbe geben wird - und die wird es so lange geben, wie es Honigbienen gibt - suchen Imker nach EINFACHEN Mitteln um gegen diese Geißel unser Bienenvölker und damit auch der Imker vor zu gehen.



    Das ist Fakt.
    Und genau das bemängle ich ja. Die Suche nach vermeintlich einfachen Lösungen.


  • Das hat doch überhaupt nichts mit Lego-Imkerei hoch 5 zu tun,


    wenn ich starke und gesunde Bienenvölker haben will und auch noch gleich Honig. Überhaupt nichts!


    Na, diese beiden Dinge habe nicht ich in einen Satz gesetzt.


    Wenn du alte und neue, Imkerliteratur liest, oder manche Beiträge im Forum, weiss man dass viele Imker "Geigelei" und allerlei Kunststückchen machen um zu mehr Ertrag zu kommen.
    Das schafft Probleme. Für den Bien.


    Die Varroa ist das beste Beispiel.
    Nosema und Ruhr waren früher an der Tagesordnung.


    Hast du mal Völker , einfach so, nur minimal bearbeitet? Dann weisst du dass sie den bearbeiteten in nichts nachstehen!

  • ... Holzweg...



    Ich habe noch Bienen, und genug Honig für meine Kunden.
    Im Gegensatz zu anderen Imkern im Land, die das gleiche wie du von mir behauptet haben.
    Ende November findet die grosse halbjährliche Imkerversammlung statt. Da kann ich mich wieder an deren langen Gesichtern ergötzen...

  • Je einfacher es ist, desto weniger Gedanken macht man sich über den Bien. Und das ist sehr gefährlich. Dann kmmt eine Lego-imkerei hoch 5 bei raus. Und irgendwann tauchen die nächstn Probleme auf


    Da muss ich dir leider vehement widersprechen, gerade als Anfänger würde ich mir ein Produkt wünschen das einfach ist.
    Denn ein einfach anzuwendendes Produkt erzielt die besten Ergebnisse, da es so gut wie keine Anwendungsfehler gibt.
    Wie oben schon geschrieben, ich bin kein Fan von Amitraz, aber ich verfalle auch nicht in Panik nach dem Motto weil es Chemie ist ist es per se schlecht. Dafür bin ich einfach kein Chemiker der hier zusammenhänge erkennen kann.


    Du schreibst das Völker die man so wenig wie möglich bewirtschaftet die besten sind, ich glaube das haben ziemlich viele hier schon festgestellt.
    Aber wie sieht es denn Aktuell aus:
    Bis zu 4x AS Schwammtuch von oben
    Irgendwelche Dispenser die über Tage im Volk bleiben und über 100ml Säure verdampfen.
    MS Behandlungen bei der jede Wabe gezogen werden muss.
    Stinkende Thymolpräperate die das Stockklima komplett verändern.
    Oder wie ich auch schon gelesen habe 10x OS verdampfen weil man sich unsicher war.


    Alle aktuell angewendete Verfahren widersprechen eigentlich deiner Ansicht die Völker so wenig wie möglich zu bearbeiten.
    Daher versteh ich den Zusammenhang zwischen Einfachheit und "Lego" Imkerei nicht.


    Grüße


    Maxikaner

  • Natürlich verstehst du es nicht. Weil du mich in einen Topf schmeisst mit den 10 mal Bedampfern.


    Ich habe auch nicht geschrieben, dass die am wenigsten bearbeiteten Völker die besten sind. Aber sie sind gleichauf.


    Schau: ich enge nicht ein, ich erweitere nicht, ich nehme keine Schimmelwaben raus. Ich züchte nicht, sondern nehme die Schwarmzellen. Ich brauch keinen Schleier wenn ich Waben ziehe für Fotos, so wie man es oft sieht. Im Regelfall.
    Meine Völker sind trotzdem zur Kirschblüte aufsetzreif.
    Meine Völker überleben tendenziell besser als die des Nachbarn.

    Wie ich behandelt habe oder nicht werde ich im Frühjahr berichten. Jetzt ist noch zu früh.



    Wenn dies alles bei mir funktionniert, wieso soll es dann nicht bei anderen funtionnieren?

  • Maxikaner Du schreibst im Beitrag 22 das Du nichts weist und nichts verstehst und dazu noch Anfänger bist.
    Dann rede mal bitte nicht übers Amitraz………Das Pflanzenschutzmittel sollte doch nichts in den Völkern zu suchen haben, und ein solches ist es…..
    Gruß Peter


    Entschuldige Peter wenn das falsch rüber kam, denn im Beitrag 24 hab ich genau das geschrieben, das ich es Paradox finde, das Amitraz im Obstbau verboten ist aber es sich Imker in die Beute hängen.
    Mir ging es um die Pauschalaussage, das wenn eine Behandlung so einfach ist, man sich keine Gedanken mehr um die Bienen mach würde.
    Um etwas anderes ging es mir gar nicht. Dass ich kein Freund von Chemie bin kam hoffentlich so rüber, ansonsten entschuldige ich mich.



    Viele Grüße

  • Solange es die Varroamilbe geben wird - und die wird es so lange geben, wie es Honigbienen gibt - suchen Imker nach EINFACHEN Mitteln um gegen diese Geißel unser Bienenvölker und damit auch der Imker vor zu gehen.

    Sind die einfachen Mitteln auf dauer die Loesung?

    Zitat

    Da bist Du - wie bei vielen anderen Themen hier im IF auch - richtig auf dem Holzweg.
    Da solltest DU DIR SELBST mal überlegen, was für ein Zeugs DU hier manchmal verzapfst!


    Luffi, koentest du das mal erlautern, ich wuerde mich nicht gerne auch auf so einen Holzweg verirren.


    Groeten, Wilfried.

    ...und der Blick auf die Biene wird der Blick auf die Landschaft sein (Bernhard Heuvel, 08.11.2013)

  • Ich hatte die Hoffnung mit der Anregung zu Amitraz etwas verbindliches zur
    Nichtanwendung zu erfahren. Leider lese ich nur Zeilen ohne Basiswissen!
    Amitraz im Mittel Mitac 20 wurde in Gewächshäusern zur Bekämpfung der
    roten Spinne verwendet. Heute kommt Amitraz noch zur Bekämpfung von Milben
    am Haustier zur Anwendung. (jeder Tierarzt wird dies bestätigen.)

  • Zitat

    Da kann ich mich wieder an deren langen Gesichtern ergötzen...

    Hallo schwarzer Luxemburger, Schadenfreude gehört zu den Todsünden. Wenn die Langgesichtler schon immer guten Umsatz hatten, dann kann es dieses Jahr knapp werden. Dieses Jahr wird das Lager sichtlich geräumt. Da bleibt für das Met ansetzen nicht viel übrig.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Über eine Zulassung würde legalisiert, was weit verbreitet ist. Aber grundsätzlich sollte der
    Wirkstoff erst nach der Abschleuderung u. vor der Wintereinfütterung zum Einsatz kommen.
    Diese Methode wirkt u. die Milben fallen. Habe heute ein16 Waben Magazin (2Zargen mit 8Waben) mit Kontrolle behandelt. Nach ca 15min. lagen ca. 130 Milben auf der Unterlage. Das ist verdammt viel. Wird sich jedoch bei den Folgebehandlungen stark reduzieren.
    Von Interesse ist natürlich, was das "Teufelszeug Amitraz" dann den Imker kosten soll. Und
    wie die Behandlung erfolgen soll. Evtl. wieder mit den überdosierten Fertigstreifen?