Nelkenöl statt Rauch - Erfahrungen, Meinungen

  • Hallo,


    habe heuer mehrfach Leute gesehen, die statt Rauch Tücher verwenden, die mit Nelkenöl getränkt sind.
    Argument war, das würde die Bienen weniger stressen, sei weniger unangenehm und weniger schädlich für den Imker, angenehmer für die Bienen, schneller, einfacher.


    Habe das dann selbst probiert.
    Ergebnis:
    Für kürzere Durchsichten und alle Arbeiten, bei denen man die Bienen nur mal eben kurz zurückdrängen will (z.B. Verdunster oder Fütterer aufsetzen) ideal und wirklich einfacher als Smoker. Angenehmer für den Imker sowieso. Auch einfach in der Anwendung.
    Bei sehr warmem Wetter oder bei intensiven Durchsichten geht es auch, doch habe ich dann ganz und gar nicht mehr den Eindruck, dass das Nelkenöl die Bienen weniger stresst als der Rauch.


    Wir verwenden meistens zwei Tücher, die nur eine Wabe in der Mitte frei lassen, die man gerade bearbeitet. Den Trick habe ich hier irgendwo im Forum aufgeschnappt, das funktioniert gut. Für kurze Arbeiten reicht ein Tuch. Die Tücher sind zwischen den Behandlungen in einem verschlossenen Glas, um die Verdunstung zwischendurch zu bremsen.


    Was habt ihr denn für Erfahrungen damit oder welche Meinungen zum Thema?


    Was mich speziell noch verunsichert sind die Themen


    -Allergiepotenzial - das Zeug ist angeblich nicht ganz ohne, der Kontakt mit der bloßen Haut nun aber unvermeidlich wenn man keine Handschuhe beim Arbeiten nehmen will


    -Bedeutet das Zeug doch mehr Stress (als Rauch) für die Bienen wenn das Öl intensiver daher kommt (Wärme, Dauer der Durchsicht, Ölmenge)?


    -und ganz wichtig: Nelkenöl hat doch stark riechende ätherische öle -> könnte das nicht ein Problem für den Honig bedeuten? Oder sich langfristig im Wachs einlagern und dort unerwünschte Wirkungen haben?


    Mein Eindruck ist: Nelkenöl wirkt vor allem abschreckend und soweit ganz gut, aber Rauch sorgt neben der Abschreckung auch dafür, dass die Bienen Honig aufsaugen (Waldbrandvorsorge!) und dadurch dann länger träge und friedfertiger sind, während das Öl mit zunehmender Einwirkdauer eher aggressiv macht bzw. für mehr Aufregung als Rauch sorgt.


    Ich würde gerne weiterhin zweigleisig fahren, Nelkenöl so oft wie möglich, Rauch bei größeren/längeren Eingriffen und bei warmen Wetter und starken Völkern im Frühsommer. Kurz vor Honigernte lieber nur Rauch.
     
    Wie seht ihr das?


    Gruß
    hornet

  • Hallo Hornet,


    ich arbeite seit über 10 Jahren ausschließlich mit dem Nelkenöltuch. Ich habe dass Gefühl, du und ich reden von verschiedenen Tüchern. Was du erzählst ("stark riechende ätherische Öle" ... "Problem für den Honig" ... "Wachs einlagern") klingt für mich so, als ob du jedes mal bevor du das Tuch benutzt, es richtig mit Nelkenöl tränkst. Meine Vorgehensweise habe ich bei Bremer gelernt und zwar geht das so: einmal im Jahr ! meistens im Frühjahr gebe ich 20 Tropfen Nelkenöl auf das Tuch; das lasse ich dann mal eine oder 2 Wochen in dem geschlossenen Glas stehen. Dann haben sich die 20 Tropfen in dem ganzen Tuch verteilt. Dieses Tuch benutze ich nun die ganze Saison ohne dass da etwas nachgetropft wird. Das reicht! Meist rieche ich zum Saisonende kaum noch etwas wenn ich nicht gerade mir damit die Nase putzen will, aber um die Bienen zurück zu schieben ist es immer noch genug.
    Allergie: kann man wohl nicht 100,00 %ig ausschließen; das Risiko schätze ich mal geringer ein wie gegen Bienengift oder Propolis allergisch zu werden. Ausschließen kann man nie.
    Wo bei der Honigernte (so wie ich das benutze) irgendein Duft in den Honig gehen soll kann ich mir nicht vorstellen.


    Alois

  • Ich möchte mich der Antwort von Alois anschliessen, ich brauche nie mehr Rauch und ich finde die Tücher mit einigen Tropfen Nelkenöl (dosiert wie Alois) sehr praktisch, die Bienen reagieren friedlich und ich habe das Gefühl, sie gar nicht zu stören.
    Ulla

  • Alois war schneller :lol::daumen:, ich mache es ja bekanntermaßen exakt genauso.
    Guido Eich ist der Meinung, daß dann der Honig nach Leberwurst riechen würde :roll: - das ist eher ein Zeichen dafür, daß er es nie selbst korrekt ausprobiert hat - weder riecht das Wachs danach, noch schmeckt der Honig danach - dafür ist die Einwirkzeit viel zu kurz.
    Ich arbeite eh mit Handschuhen, von daher ist Allergie auch kein Thema.
    Und bei 10-20 Tropfen pro Tuch über die ganze Saison sehe ich da ehrlich keine Gefahr.:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo hornet


    Mein Eindruck ist: Nelkenöl wirkt vor allem abschreckend und soweit ganz gut, aber Rauch sorgt neben der Abschreckung auch dafür, dass die Bienen Honig aufsaugen (Waldbrandvorsorge!) und dadurch dann länger träge und friedfertiger sind, während das Öl mit zunehmender Einwirkdauer eher aggressiv macht bzw. für mehr Aufregung als Rauch sorgt.


    Dein Eindruck, waren auch spontan meine Gedanken, aber wer mit dem Nelkenöl zurecht kommt OK. Mir persönlich wäre das irgendwie zu umständlich.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • :lol: Drobi, Nelkentücher verstinken im Gegensatz zum Smoker nicht das ganze Auto, und der Smoker qualmt da drin immer am besten...:roll:
    Wenn man mehrere Stände machen muß, sind Nelkentücher schon deutlich netter für den Imker.
    Die Bienen fächeln den Nelkenduft aber deutlich schneller weg als den Rauch - und beruhigen sich auch wieder schneller - eben weil sie nicht getankt haben.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo zusammen,


    Nelkenöl ist gesundheitsschädlich, reichert sich im Wachs und Honig an und kontaminiert sogar dauerhaft die Beuten! Man kann es nicht mehr vom Wachs trennen! Die Bienen weichen dem Nelkenöl nicht ohne Grund aus! Beim Menschen kann es zu Leberschäden führen und bei Kontakt mit der Haut führt es zu Gewebeschäden!


    Gruß


    Ulrich

    Eine hohe Rechenleistung des Imkers klärt so manches imkerliche Problem und spart manch unnötigen Eingriff :wink:

  • Ich habe es dieses Jahr teilweise wieder mit den Tüchern probiert. Nun ja ... ich nutze wieder den Smoker. Das die Bienen durch den Smoker gestresst werden kann ich so nicht feststellen.
    Da ich, wenn ich die Kisten aufmache (also Folie abmache) ohnehin gern etwas Rauch rein geben möchte ist der Smoker ohnehin an gewesen. Ich smoke auch gern über die Rähmchenohren wenn da mal die Damen rum gurken (irgendwann bin ich mal so ein Mann die einfach wegzuschubsen).
    Kurz - Nelkenöltücher sind sicherlich eine Alternative aber ich werde da nicht so recht warm damit.
    Außerdem finde ich den stinkenden, qualmenden Smoker cool (wenn er denn mal brennt) :D

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Seit ich das vor einiger Zeit hier gelesen habe verwende ich fast ausschließlich diese Nelkentücher.
    Allerdings nehme ich nicht so viel - etwa 5 Tropfen in ein Schraubdeckelglas mit 2 Tücher drin.
    Und die werden auch immer wieder verwendet.


    Ich finde das längst nicht so umständlich wie den Smoker und die Bienen scheinen mir beruhigt.


    Kennen gelernt haben wir Nelkenöl in einem Imkerverein, da aber zum verreiben auf den Händen gegen Stiche.
    Kann ja wirken, stinkt aber erbärmlich.
    Und je mehr man die Hände wäscht, um so intensiver.


    Jetzt ziehe ich manchmal diese dünnen Einmal-Handschuhe an.
    Gegen Klebrigkeit, Honig, Propolis etc.
    Wenn ich die mit diesen Tücher kurz abreibe, dann wirkt das mMn auch genügend.
    Jedenfalls weichen die Bienen zurück, aber ganz friedlich.


    So ein Tuch kommt z.B. auf eine kurz zur Seite gestellte Zarge
    und natürlich die 2 Tücher jeweils rechts und links
    wenn etwas mit einem Rähmchen gemacht werden soll.


    Ich finde das gut.


    Gruß Doro

  • Nelkenöl ist gesundheitsschädlich, reichert sich im Wachs und Honig an und kontaminiert sogar dauerhaft die Beuten! Man kann es nicht mehr vom Wachs trennen! Die Bienen weichen dem Nelkenöl nicht ohne Grund aus! Beim Menschen kann es zu Leberschäden führen und bei Kontakt mit der Haut führt es zu Gewebeschäden!


    Ja jetzt lass es aber nicht so erscheinen, als ob man 10 Jahre nach Nelkenölgebrauch an einer Leberzierrose stirbt. Alkohol ist auch ein Gift für die Leber und jeder trinkt es. Die Dosis macht das Gift und wenn man zu viel Wasser trinkt wird man auch krank. Also bitte nicht bei allem immer den Panik-Button drücken :)

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Noch was....


    Es gibt verschiedene Öle mit der Bezeichnung "Nelkenöl".


    Das habe ich herausgefunden, als unsere Flasche leer war
    und ich dachte
    "ach, geh ich mal schnell in die Apotheke..."


    Das Öl riecht völlig anders als das aus dem Imkerei-Bedarf.
    Ich denke auch, das ist Nelkenblätter-Öl, das in der Aroma-Therapie verwendet wird.
    Im Gegensatz zum Nelkenknospenöl.


    Aber das ist nur eine Vermutung.


    Im Übrigen wird Nelkenöl in der Medizin, vor allem in der Zahnmedizin auch eingesetzt.
    Welches das aber ist, weiß ich nicht.
    Das beim Zahnarzt riecht so wie ich es bei den Bienen auch rieche.


    Gruß Doro


    Nachtrag: etwas im Netz gesucht, wahrscheinlich umgekehrt.
    Nelkenknospenöl fein und blumig,
    Nelkenblätteröl stechender, ist preiswerter, weniger gut verträglich.


    Verschiedene medizinische Anwendungsgebiete,
    nicht zu vergessen als Gewürz.


    Und bei diesen paar Tropfen auf dem Tuch und der sehr kurzen Einwirkzeit
    habe ich wirklich keine Bedenken, es bei den Bienen zu verwenden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Doro E () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • allo zusammen,


    das ist ja ganz toll, was hier für Antworten kommen! Bitte noch mehr davon, ich denke, hier kriegen wir einiges zusammen, was nicht nur für mich interessant ist.


    Ich habe dass Gefühl, du und ich reden von verschiedenen Tüchern. ...klingt für mich so, als ob du jedes mal bevor du das Tuch benutzt, es richtig mit Nelkenöl tränkst.


    Wie sich inzwischen für mich herauskristallisiert, eher von verschiedenen Nelkenölen. Ich wusste bisher nämlich nicht, dass es da unterschiedliche gibt und genau das scheint mir die Ursache zu sein. Womöglich habe ich das falsche Öl.


    Was genau nehmt ihr alle denn für Nelkenöl?


    Ich habe das Zeug bisher auf das Tuch geträufelt (nur etwa 10 Tropfen), dann ins Glas und immer wieder benutzt. Nach so zwei Wochen mal ein paar wenige Tropfen nachgelegt, da mir schien, dass bei den warmen bis heißen Sommertagen nach wenigen Durchsichten die Wirkung stark nachgelassen hat, weil das Öl wohl doch recht stark verfliegt.


    Wo bei der Honigernte (so wie ich das benutze) irgendein Duft in den Honig gehen soll kann ich mir nicht vorstellen.


    Gerochen habe ich auch nix im Honig, aber vorstellen kann ich es mir schon. Immerhin ist es ein stark riechendes ätherisches Öl. Das Zeug stinkt ja nun wirklich und eine Imkermeisterin hier vor Ort hat gemeint, sie würde das auf keinen Fall nehmen, da sie Angst hätte, es könnte ins Wachs und den Honig übergehen genau wie Thymol. Thymol kommt aber erst nach der Ernte und ist daher kein Problem, Nelkenöl als Smokerersatz aber wohl auch vorher. Und da Honig ja auch von unten nach oben umgetragen wird, wieso sollte der Geruch dann nicht auch in die Honigräume mitwandern können?


    Aber es ist ja gut, wenn ihr das bisher noch nicht beobachtet habt, ich wollte ja schließlich eure Meinung dazu hören und habe nur wiedergegeben, was andere mir gesagt haben.


    durch den Smoker gestresst werden kann ich so nicht feststellen.


    Nun, ich meine mit "gestresst", dass sie wegen dem Rauch in Alarmstimmung geraten und von einem Waldbrand ausgehen. Das ist ja immerhin der gewünschte Effekt. Ich denke schon, dass man eine Vorbereitung auf eine potenzielle totale Vernichtung des Stockes durch Feuer als Stress bezeichnen kann, auch wenn die Bienen eben nicht wild umherfliegen und brummen, sondern lieber konzentriert Honig aufsaugen um im Falle der Fälle damit umziehen und das Volk als letzte Maßnahme retten zu können.


    Ob dieser "konzentrierte" Stress jetzt besser ist als ein offensichtlicher Stress durch Nelkenölgestank, der sich in vermehrtem Brummen und wildem Gefächel äußert, vermag ich nicht zu sagen, vermutlich auch keiner von euch.



    Außerdem finde ich den stinkenden, qualmenden Smoker cool (wenn er denn mal brennt) :D


    das ist natürlich ein Argument, wo man wirklich nicht gegen anstinken kann.... :p


    Kennen gelernt haben wir Nelkenöl in einem Imkerverein, da aber zum verreiben auf den Händen gegen Stiche.


    also da hätte ich schon ernsthafte Bedenken, die Haut auch noch extra und immer wieder mit so einem heiklen Stoff einzureiben.


    Es gibt verschiedene Öle mit der Bezeichnung "Nelkenöl".
    Nachtrag: etwas im Netz gesucht, wahrscheinlich umgekehrt.
    Nelkenknospenöl fein und blumig,
    Nelkenblätteröl stechender, ist preiswerter, weniger gut verträglich.


    Danke, da werde ich mich auch schlau machen.
    Bei mir steht "Nelkenöl extra" und im Kleingedruckten steht


    "Eugenia carophyllus
    Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation, unverfälschtes ätherisches Öl
    Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blütenknospen"



    Gruß
    hornet


  • Nun, ich meine mit "gestresst", dass sie wegen dem Rauch in Alarmstimmung geraten und von einem Waldbrand ausgehen. Das ist ja immerhin der gewünschte Effekt. Ich denke schon, dass man eine Vorbereitung auf eine potenzielle totale Vernichtung des Stockes durch Feuer als Stress bezeichnen kann, auch wenn die Bienen eben nicht wild umherfliegen und brummen, sondern lieber konzentriert Honig aufsaugen um im Falle der Fälle damit umziehen und das Volk als letzte Maßnahme retten zu können.


    Ob dieser "konzentrierte" Stress jetzt besser ist als ein offensichtlicher Stress durch Nelkenölgestank, der sich in vermehrtem Brummen und wildem Gefächel äußert, vermag ich nicht zu sagen, vermutlich auch keiner von euch.


    Nun ja bei einem Säugetier würde ich Stress kritischer sehen. Aber Bienen haben meines Wissens keine Nebennierenrinde, kein Cortisol und wahrscheinlich werden sie auch nicht sowas wie Angst empfinden. Wäre es anders würde irgendwann der Anblick des Smokers genügen um durch Konditionierung die Angst und die Angstreaktion auszulösen - so wie das üblicherweise bei Säugetieren funktioniert.
    Das kann man aber auch anders sehen und ich lasse mich da gern vom Gegenteil überzeugen (mit stichhaltigen Argumenten).


    Wie dem auch sei - ich gehe so wenig an die Bienen dass ich glaube das hier überhaupt kein Problem bestehen wird. Ich sehe ein Nelkenöltuch als adäquate Alternative zum Smoker - ganz den persönlichen Vorlieben entsprechend.

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • doro :

    Zitat

    Kennen gelernt haben wir Nelkenöl in einem Imkerverein, da aber zum verreiben auf den Händen gegen Stiche.
    Kann ja wirken, stinkt aber erbärmlich.
    Und je mehr man die Hände wäscht, um so intensiver.


    Mit Fett einreiben, und dann mit Spüli oder Kernseife abwaschen, alternativ mit Spiritus oder med. Alkohol.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen