Wie sehen Bienen im Stock?

  • die Straßenlaterne leuchtet die Fluglöcher meiner Beuten, ob das ne Wirkung hat, z.B. bei der Winterruhe, würde mich interessieren. Aber sie schlafen zur Zeit ganz tief, habe ich den Eindruck :roll:

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • ...gibt es darüber wissenschaftliche Arbeiten?


    Hallo,
    Wenn wir uns etwas vom bestbekannten und erforschten Bienentanz entfernen, kann man behaupten es gibt darüber wissenschaftliche Arbeiten, die heute aber noch unter Vermutungen und Spekulation einzustufen sind.
    Besonders interessant finde ich jedoch die Theorie der Mathematikerin Barbara Shipman von der Uni Rochester.


    Vielleicht, spekuliert sie, besitzen Bienen eine gewisse Fähigkeit, nicht nur Licht und Magnetismus aber auch Quarks wahrzunehmen.


    Die Vorstellung, dass Bienen Quarks wahrnehmen könn(t)en, ist für viele Physiker nicht so einfach zu schlucken, aber das ist noch nicht alles.
    Physiker haben die Theorie aufgestellt, dass im Vakuum eines leeren Raumes (wie auch die Beute einer ist), ständig Quarks auftauchen. Dies sei möglich, weil das Vakuum, durch so etwas wie ein Null-Punkt- Energie-Feld durchdrungen ist.
    Ein Quantenfeld also, in dem in der Regel keine Teilchen existieren, lokale Schwankungen jedoch zur spontanen Bildung von Quarks respektiv deren anschliessendem Wiederververschwinden führen können.


    Shipman glaubt, dass die Bienen diese flüchtigen Quarks spüren könnten, und sie- irgendwie- dazu nutzen z.B. die komplexe und besondere Struktur von ihrem Tanz zu schaffen.


    (Genau hier ist der Haken. Die Fahnenmannigfaltigkeit-Geometrie ist eine Abstraktion.)


    Shipman ist aber nicht der erste Wissenschaftler, der auf einem Bein tanzt indem sie versucht, Biologie und Quantenmechanik zu verbinden.
    Physiker Roger Penrose von der Universität Oxford hat postuliert, dass Nervenzellen mit unglaublich winzigen Röhrchen, die als quantenmechanische Detektoren dienen, ausgestattet sind, und andere Physiker haben ähnliche Ideen ausgedrückt, aber diese sind keineswegs allgemein akzeptiert.


    Es scheint jedoch einige Untersuchungen zu geben, die diese Ansicht bestätigen, dass die Bienen sehr empfindlich auf Auswirkungen, die allein auf einer quantenmechanischen Ebene auftreten, reagieren.


    Leider bin ich nicht Quantenfeld-Theoretiker...


    So jetzt aber schnell !
    Duck und wech
    Norbert

    "Unmöglich", sagte der Stolz. "Riskant", sagte die Erfahrung. "Sinnlos", sagte die Vernunft. "Probier's doch aus", flüsterte das Herz.

  • Eher anders rum wird ein Schuh draus. In einer Beute herrschen immer Verwirbelungen von Luftströmen, so dass ein scharfes "Geruchssehen" ausgeschlossen werden kann, wäre wie im Nebel.


    Frisch und sein Schwänzeltanz ist auch interessant, denn wie sieht denn die Biene im Stock was sie nachtanzen muss?...Bedenke die obige Aussage von mir.

  • Wieso ist in einer Beute ein Vakuum eines leeren Raumes?


    Hallo, gemeint sind natürlich hauptsächlich die Wabengassen !
    Gruß, Norbert

    "Unmöglich", sagte der Stolz. "Riskant", sagte die Erfahrung. "Sinnlos", sagte die Vernunft. "Probier's doch aus", flüsterte das Herz.

  • Moin, moin,


    ein Vakuum in der Beute oder in den Wabengassen kann man wohl ausschließen.


    Meine Beuten sind innen tagsüber auch nicht dunkel: Da ist das Flugloch, in dessen Nähe doch getanzt wird, und da ist der Gitterboden. Dann ist da, bei Segebergern, der transluzente Styrolschaum. Nachts tanzen sie nur beim Füttern, rund, und das erkennt Bienchen offenbar auch im Dunkeln...


    Gruß Clas

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