Problem mit Plastikabfüllkübel ?

  • Servus mal wieder,


    ich war nun soweit um meinen ersten Honig abzufüllen....
    Ich habe mir hierfür einen Plastikabfüllkübel mit Plastikquetschhahn gekauft (ich bin mal davon ausgegangen das das für den Anfang reicht....)
    Ich habe meinen Honig vorher erwärmt 30 C um die Viskosität zu erhöhen.....
    und dann kam das Problem mir ist bei dem Plastikquetschhahn die ganze Zeit Honig rausgetropft. Ich habe ihn für jedes Glas geöffnet und geschlossen und bei jeder Schliessung gab es mindestens auch einen Tropfen im Bereich der Flügelmutter.Ich habe deswegen die ganze Zeit 1 Glas druntergestellt das den Honig auffängt.


    Ist das den normal bei den Plastikquetschhahnen? Geht euch das auch so? Wie habt ihr das gelöst?
    Oder weil ich die Viskosität erhöht habe? Sollte ich das in Zukunft lassen ?
    Ach ja und gibt es das bei den Edelstahl Modellen auch ?


    Vielen Dank für eure Auskünfte


    mit Besten Grüssen Johannes

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Joewald () aus folgendem Grund: Was vergessen ....

  • Die Flügelmutter soweit zudrehen, daß sich der Hahn gerade noch schließen läßt. Glas so unterstelen, daß auch der Tropfen im Glas landet.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder


  • Ach ja und gibt es das bei den Edelstahl Modellen auch ?


    Hallo Johannes,
    das sieht beim Edelstahlabfüllkübel nicht anders aus.
    Die Lösung ist die selbe wie Henry breits geschrieben hat.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo


    ich arbeite auch mit dem Plastehahn, da tropft immer etwas und ich habe einen kleinen Plasteeimer drunterstehen, da muß man nicht so zielen, wie beim Honigglas.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Bei mir auch der Fall.
    Da ich auf der Waage abfülle, kann ich keinen Eimer unterstellen.
    Ich schließ den Hahn, nehm mit der Rechten das Glas weg und stell gleichzeitig mit der Linken ein neues drunter.
    Aber manchmal kleckerts dann doch daneben und sie nervt mich auch, diese Kleckerei.

    MfG André

  • Ich übe permanent einen leichten Druck auf den geöffneten Hahn aus, also gegen die andere Dichtfläche. So kommt weniger Honig zwischen die Teile und drückt sich Richtung Flügelmutter. Ausserdem je flüssiger der Honig umso weniger weit öffnen. So schaffe ich ca. 40-50 Gläser ohne Tropfen an der Flügelmutter. Wegen Tropfen unten am Hahn, schneller Glaswechsel.


    Grüsse David

  • Hallo zusammen,


    die selben Probleme hatten wir hier auch... bis ich auf einen anderen Quetschhahn stieß, der wohl weltweit geläufiger ist, allerdings in Deutschland nicht vertrieben wird. Ich habe ihn dann für einige Imkerkollegen aus dem Verein und mich selbst aus Frankreich "importiert". Ergebnis: Alle sind seither sehr zufrieden. Kein Tropfen mehr!


    Ich weiß gerade nicht so genau, ob ich einen Link mit Werbung für diesen Händler hier posten darf.
    Machs einfach mal, und wenn damit jemand ein Problem hat, muss er es sagen.
    http://www.thomas-apiculture.c…robinet-perfection-40-49/


    Sicher, das Ding ist etwas teurer (38 Euro, inkl. Porto), aber es lohnt sich!!! Passt auch auf das Edelstahlgewinde bei meinem Hobbock. Umrüstung daher kein Problem.


    Also wie gesagt, sechs von sechs Imkerkollegen sind damit nun wirklich zufrieden! Schade nur, dass unser sonst wirklich erstklassig ausgestatteter Imkereibedarfshändler davon nichts besorgen konnte. Dafür bedurfte es nur geringer Französisch Kenntnisse und ein paar Mails hin und her. Wenn ich das nächste Mal Richtung Elsass unterwegs bin, werde ich mir einen Karton davon mitbringen.


    Beste Grüße aus Kassel,


    Victor

    «Kasseler Stadthonig» – Ertragreiche und sanftmütige Buckfast-Bienen in 10er-Dadant, rund 30 Völker auf verschiedenen Dächern in der Kasseler Innenstadt.