Aber bitte: Mit Gift im Kuhstall!

  • http://www.wdr.de/tv/diestory/…/2013/0916/botulismus.jsp


    Morgen bitte ansehen!


    Das hat auch mit Imkerei zu tun, auch wenn evtl. einige nicht dieser Meinung sind.


    Es geht auch anders!


    Die Situation in unserer "modernen Landwirtschaft", ist gelinde gesagt, unter aller Sau.


    Es findet eine Ausbeutung sämtlicher Ressourcen statt, die seinesgleichen sucht und die "Bestrafungen" folgen per Fuss!


    Siehe oben.


    Griass Simmerl

  • Ja da schau her:


    http://www.topagrar.com/news/H…erantwortlich-915869.html


    es sei davon auszugehen, dass Glypho auch im menschl. Urin zu finden sei.....


    Siehe Datum!


    Glypho, Mais, der erst durch den Biogasmagen geht, Gensoja, Hundekot, verwesende Kadaver im Silo, was auch immer!


    Eine Kuh braucht: Gras, Kräuter, Heu und Wasser!


    Nothing else! ÄäH, Ilse!


    Wenn die Kuh wieder frisst, was sie mag, gehts auch unseren Bienen wieder gut!


    Griass Simmerl

  • Da gab es schon mal ne Sendung drüber, im Frühjahr, glaube ich. Reaktionen? Keine! Betrifft ja "nur" Bauern. Vielen Verbrauchern sind die Zusammenhänge in der Nahrungskette noch nicht klar. Und dann der übliche Satz: "na, wenn es danach geht, kann man ja gar nichts mehr essen!"

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo Miteinander,
    früher bauten die Bauern auf vrschiedenen FlächenKartoffeln an.
    Eine Fläche zum Verkauf - für die "Städter";
    eine Fläche für den Eigenverbrauch...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

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  • Hallo !


    früher bauten die Bauern auf vrschiedenen FlächenKartoffeln an.
    Eine Fläche zum Verkauf - für die "Städter";
    eine Fläche für den Eigenverbrauch...


    Wer sagt, dass das nicht heute z.T. so ist?


    Last Euch doch nicht versch ....


    ... das war vor 25 Jahren so und iste Heute so,
    Für sich selbst macht der Agarwirt "vertretbare" Ware,
    für den Markt müssen nur die betriebswirtschaftlichen Zahlen stimmen !


    Schon zu meinen Kindeszeiten hatten wir einen Hühnerhof bei uns im Ort,
    Legehennen in kleinen Käfigen, die Frau fuhr jeden Abend über die Ortschaften und verkaufe aus dem Auto die Eier.
    Die Eier für den Eigenbedarf, kamen von Hennen die täglich auf einer Steuobstwiese Auslauf hatten.


    Aus seinem 1000 Sauen Stall hat ein Kollege aus der örtlichen Landjugendgruppe,
    bewußt noch kein Stück Fleisch gegessen, dafür hat er auf dem alten Hof 8-10 Sauen,
    die Geburtstag feiern dürfen - dafür frisches Gras und Sojafreie Kost bekommen.


    Ein Arbeitskollege macht auf "Nebenerwerbslandwirt", der verkauft seine Weide-Rinder in 1/8 Stücken,
    direkt an den Kunden ...
    ... sein Kredo: damit mache ich "mehr" als mein Nachbar mit 150 Rindern im Stall.


    Bei Hähnchenfleisch konntest Du es LIVE im TV schon sehen:
    der Wiesenhof Lizenzhähnchen Hersteller ißt von diesem Produkt nichts !



    Also, es ist so ! Der Landwirt macht für sich das Beste ...
    ... oder machen wir es beim Honig anders ?



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Bienenknecht ()

  • Na ist doch klar: nicht nur die Imker sind zu doof zu behandeln, dsondern die Bauern sind auch zu doof Rinder zu halten! Ich glaub ich bin im falschen Film. Es wird nur noch verar..., vertuscht und was weiß ich noch. Wem soll man überhaupt noch was glauben??

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Moin Holmi,


    nicht alle Bauern sind wirklich zu doof; wenn sie aber eigentlich Betriebswirte sind, ist die gefühlte Doofheit aus der Perspektive des Rindes schon recht deutlich... Aus der Perspektive dessen, der die Produkte essen soll, auch.


    Ich wurde seinerzeit im Fach Tierernährung und Tierhaltung gescholten, wissenschaftlichen Denkens sei ich unfähig... Ich dachte damals, dass die Ernährung von Kühen mit Orangenschalen und Hühnerkot und Tierkörpermehl einem eigentlich von Natur aus Pflanzen fressenenden Tier nicht gut tun könne, also weder Fortschritt sei, noch erstrebenswert für eine breite Praxis, sondern bestenfalls eine im Versuch erwiesene, widerwärtige Möglichkeit. Dass ein Wiederkäuer kein Köter sei und der Pansen eben nicht nur ein Bioreaktor, und dass Bioreaktoren nicht unbedingt aus jedem Substrat auch gedeihliche Reaktionsprodukte erzeugen... Das war unwissenschaftlich, denn es gab nur den Wahnsinn der Tierernährer; den Rinderwahnsinn sollte der erst noch nach sich ziehen...


    Und wenn Du mal guckst, wie alt eine Milchkuh heute wird... und moderne Stallanlagen... Neonics als Fliegengift sind m. W. nicht verboten...


    Es ist doch offensichtlich, dass da was schief läuft.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo Clas,
    ich bezog mich auf den Beitrag. Ein Bauer sagte genau das, nämlich, dass die Bauern für zu dumm ... gehalten werden. Und ich dachte mir, das kenne ich doch irgendwo her!

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Moin, moin,


    für Topagrar ist das auch nicht einfach: Da arbeiten nämlich Leute, die im Sinne der fortschreitenden Degeneration der Landwirtschaft denken, und sie sehen nur den Fortschrittsaspekt. Dass sich die Bewirtschaftung des Landes immer mehr von dem entfernt, was eigentlich Landwirtschaft und Bauerei ausmacht: Das sehen die nicht. Bis dahin.


    Dass hier nun der WDR bäuerliche Interessen, und dabei die von modernen Landwirten, nicht von verqueren Biobauern, vertritt: Wie passt das ins Weltbild? Wo doch Journalismus jenseits von Topagrar und Bauernblatt und Kammerblättern bisher meist als ahnungslos-zudringlich abgewatscht wurde, wenn er Themen im Bereich Landwirtschaft aufgriff? Und hier lassen sie sogar die Steilvorlage von den südamerikanischen Gräsern passieren, die doch zu Soja zu korrigieren gewesen wären? Kippt da wirklich eine wackelnde Denkgewohnheit? Schön wäre das...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Moin Holmi,


    das habe ich verstanden. Es ist nur so, dass leider diese Einschätzung nicht nur falsch ist. Nicht auf die betroffenen Bauern bezogen, vielleicht, aber über 10000 Liter Milch im Jahr zehren, und saftige Silage und kein Heu und Mais und Kraftfutter: Da wird es eng, für die Tiergesundheit. Wenn man denn den Pansen als Bioreaktionsgefäß begreifen will, fährt der dann nicht mittig, sondern extrem am Rand der noch zuträglichen Möglichkeit. Solange es gut geht. Da ist nicht mehr viel, was puffern und ausgleichen könnte. Wenn Du dann noch einen Stall hast, der die Tiere über ihren Exkrementen unter dem Spaltenboden hält und eine hohe Belegungsdichte hat und schlechte Luft... Und dann kommt Dir, mit dem Hochwasser, Unreinlichkeit in die Silage. Und mit dem Mais und dem Kraftfutter Glyphosat und, erntebedingt, Aas...


    Wenn man dann die Gülle der kranken Tiere wieder auf Grünland ausbringt, und hat für die Fläche eigentlich zu viel davon. Betriebswirtschaftlich aber ist das alternativlos...


    Vielleicht sollte man eher sagen: Die Bauern sind Beratungsopfer, denn diese Haltung ist ihnen ja beigebracht worden. Die Beibringer sind nun diejenigen, die die üblen Folgen als solche anzuerkennen hätten, von amtswegen. Da muss mancherein erst wegsterben oder wenigstens pensioniert werden, ehe das geschieht.


    Fürchte ich. Im Angesicht dieser spitzbrilligen Ministerialtierärztin, zum Beispiel.


    Gibt es eigentlich auch Botulismus bei Bienen?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...