So füttern wir wirklich

  • Ihr könnt mich steinigen oder nicht, aber ich halte mich an's einfach imkern.
    Nach dem Abernten und Waabenhygiene bekommt jeder 2 Zarger einen großen Kanister Futtersirup(ich glaube es sind 28kg) mit Schwimmhilfe. Der ist dann in ca. 1 Woche leer.
    Bei diesem Vorgehen bleiben fast immer Futterwaaben im Frühjahr übrig, welche meine Ableger dankend abnehmen.


    CU
    Thomas

  • Hallo Silversurfer!
    Wieviele Völker hast Du denn? Die Wirtschaftlichkeit spielt ja auch immer noch eine Rolle... Wenn es nur wenige Völker sind, ist mir das klar.:p ansonsten muß man sich schon ein wenig n Kopp machen. Eine Packung Apiinvert waren dies Jahr eben auch 32 Euro?! Ich weiß es gar nicht mehr genau... Ich füttere mit 3 Packungen 4 Völker auf- Du nur 3. Nur zu wenig darf es nicht sein. Wenn man 10 oder 15 Völker hat wird es dann schon interessant. LG Schäfchen

  • Hallo


    wieder eine Umfrage wo es nicht nur eine Antwort gibt.
    Dieses Jahr ist sehr viel Honig in den Bruträumen, das war noch kein Jahr so.
    Den Hauptanteil des Futters nimmt Apiinvert ein, den Rest füttere ich mit Zuckerwasser ein, wenn nötig. Das Mischungsverhältnis liegt zwischen 1:1 und 3:2, Zucker immer zuerst. Für Ableger und Notfälle habe ich Apifonda Futterteig.
    In anderen Jahren, nur dieses Jahr nicht, auch in Zukunft setze ich zur Herbstreizfütterung bei den HBB Maische ein, im Verhältnis 1 Teil flüssigen und eigenen Honig und etwa 9 Teile Zucker, wenn mir die Faulbrut nicht näher auf den Pelz rückt.
    Ich habe dieses Jahr nur mit 1 Liter pro Tag gefüttert, die Fütterung ist abgeschlossen. In der HBB die jetzt schon keine Brut mehr hat, habe ich aus Versuchszwecken noch einen Liter Futter gegeben, das Futter wird sehr zögerlich angenommen, obwohl die Bienen dicht an dicht über der Futterlasche hängen, vielleicht 100 ml am Tag. Wir haben Nachts unter 10 °C.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • 16 kg Ambrosia im Cubitainer mit Steigrohr. Wenn man so füttern will geht nur alles auf einmal.
    Ich hätte noch mehr füttern können und wollen, aber die Damen sammeln aus dem Springkraut auf Teufel komm raus...

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!


  • Ich hätte noch mehr füttern können und wollen, ..


    Warum füttern, wenn die Bienen sich selber mit Futter versorgen können?
    Die Arbeit und die Kosten kann man sich sparen. Und es sind noch genügend Altbienen in den Völkern, die die Arbeit ohne Problem für die Überwinterung erledigen können.

    "Damit ein Skeptiker geboren wird, müssen tausend Gläubige wüten." [Cioran]

  • Warum füttern, wenn die Bienen sich selber mit Futter versorgen können?


    Genau deshalb habe ich das Füttern ja auch eingestellt. Mit dieser Springkrauttracht habe ich nicht gerechnet und hatte deshalb noch mehr Futter eingekauft.

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

  • Warum füttern, wenn die Bienen sich selber mit Futter versorgen können?
    Die Arbeit und die Kosten kann man sich sparen. Und es sind noch genügend Altbienen in den Völkern, die die Arbeit ohne Problem für die Überwinterung erledigen können.


    Hallo,


    das ist eine Aussage, die einfach so hingestellt, nicht überall passt.


    Man muss da schon differenzieren was den Standort (späte Trachtbedingungen und vor allem welche Tracht), Witterung, Betriebsweise, Hobby oder etwas mehr Imker,...angeht.

  • Wichtig ist meiner Meinung nach wie viel für den Winter und das Frühjahr kg Futter im Volk sind (Henry schrieb's einmal). Deshalb kontrolliere ich das Beutengewicht ab letzter Schleuderung immer wieder mal und füttere nach Bedarf laufend. Bei Ende des Flugbetriebes Mitte/Ende Oktober füttere ich den Rest mit Apiinvert auf. Für mich zählen eigene Erfahrungswerte mehr als allgemeine Statistiken. Jeder von uns hat doch in seiner Zone ein anderes Klima und einen anderen Trachtkalender.


  • :daumen:
    So isses.


    Von daher....erschließt sich mir leider nicht Sinn und Zweck dieser Umfrage.



    vielleicht könnte mich Sir Henry aufklären?


    Herzlichsten Dank im voraus
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Hallo,


    das ist eine Aussage, die einfach so hingestellt, nicht überall passt.


    Man muss da schon differenzieren ....


    Genau Günther, so eine Aussage kann man nicht verallgemeinern.


    Eine Differenzierung gibt's: Man sollte die Völker nicht auf Tauhonigen überwintern. Blütenhonige sollten im Winterfutter vorhanden sein.

    "Damit ein Skeptiker geboren wird, müssen tausend Gläubige wüten." [Cioran]

  • ....erschließt sich mir leider nicht Sinn und Zweck dieser Umfrage.

    1. interessiert mich, welche Futtermittel zur Fütterung von Bienenvölkern tatsächlich eingesetzt werden und
    2. wollte ich Dich grübeln machen, ob ich mit dieser Umfrage vielleicht bezwecke, zu ergründen, welche Futtermittel zur Fütterung von Bienenvölkern tatsächlich eingesetzt werden.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder