Wirtschaftlichkeitsberechnung

  • Was ist daran so schwierig?


    Einfach ein bisschen rechnen.


    18 Völker * Ertrag pro Jahr * 5 Euro = Brutto Einnahmen


    und davon dann alle Ausgaben, einmalige und jährliche entsprechend abziehen,
    den Rest durch deine Arbeitsstunden und sehen was übrig bleibt ;)


    Gruß Jan

    Dubium sapientiae initium. Zweifel ist der Weisheit Anfang. René Descartes

  • Hallo !!


    wer kann mir helfen bei einer kleinen Imkerei 18 Völker eine Wirtschftslichkeitsberechnung durchzuführen.


    ... Berhard hat da ja schon einiges verlinkt.


    Wenn die in Kirchhain Ihren "normalen" Rhytmus folgen sollten im kommendne Jahr auch wieder entsprechende Seminar stattfinden zur betriebswirtschaftlichen Rechnung, Steuer und Werbung für Imkereien drankommen.
    Da findet sich auch schonmal ein Berufsimker ein ....



    @ Jan (tloen)
    Wo hast DU denn Deine betriebswirtschaftliche Ausbildung genossen ?
    Das was Du da beschreibst ist lediglich der Umsatz.


    Abschreibungen werden nach AfA getätigt,
    also da sollte schon rudimentäres Wissen zu vorhanden sein.


    Ansonsten belügt man sich selbst und ggf. auch das FA.


    Noby


    Persönlich würde ich mich mal an eine landwirtschaftsspezialisierten Steuerberater wenden.



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.


  • @ Jan (tloen)
    Wo hast DU denn Deine betriebswirtschaftliche Ausbildung genossen ?
    Das was Du da beschreibst ist lediglich der Umsatz.


    Ich bin Programmierer, die Frage war wie berechne ich die Wirtschaftlichkeit einer Imkerei mit 18 Völkern.
    Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand.


    manche Dinge sind so einfach :-D


    Gruß Jan

    Dubium sapientiae initium. Zweifel ist der Weisheit Anfang. René Descartes


  • So kann man an Bienen rangehen.
    Langfristig führt es zum Desaster.


    Bienen hält man aus anderen Gründen.

  • Ich bin Programmierer, die Frage war wie berechne ich die Wirtschaftlichkeit einer Imkerei mit 18 Völkern.
    Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand.


    manche Dinge sind so einfach :-D


    Gruß Jan


    Leistung ./. Kosten = Wirtschaftlichkeit


    Ertrag ./. Aufwand machst nur für das Finanzamt ;-)

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • So kann man an Bienen rangehen.
    Langfristig führt es zum Desaster.


    Bienen hält man aus anderen Gründen.


    Hallo luxnigra!


    Bienen kann man aus den von dir beschriebenen "anderen Gründen" auch halten, aber eben auch zusätzlich noch deswegen, weil bei diesem teuren Hobby auch der ein oder andere Euro wieder zurück in den eigenen Geldbeutel fließt...


    Ein nicht zu unterschätzender ZUSÄTZLICHER Aspekt der Bienenhaltung.


    Mir sind aber alle Gründe für Bienenhaltung nur recht und billig!

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Hallo !


    Gerade fällt mi noch etwas ein


    Noby


    Vielleicht auch von Interesse:
    in der Zeitschriften Konglumerat ADIZ/Biene/IF hat es in Ausgabe August & September 2013,
    ein Interview mit dem Steuerberater Werner Burkhardt
    (Einigen hier sicher noch bekannt vom Imkerforumstreffen - 2009 wars glaube ich).
    Seines Zeichens ein Spezialist für Imkerliches Steuerrecht.


    In dem Gespräch zu aktuellen "Änderungen bei der Einkommenssteuer für Imkereien",
    gibt er schon einmal einen Ausblick, was wohl auch Teil seines:
    Steuerseminar - Strategien um die aktuelle Situation - jetzt ist es endgültig klar - die Pauschalierung ist weg
    Wie sollen sich Imker verhalten ?

    am Sa.26.10.13 in auf den Deutschen Berufs- und Erwerbsimkertagen in Donaueschingen, ist.


    Aus seinem Gespräch zitiere ich mal:
    "Gewinne lassen sich nach unseren Erfahrungen erst ab etwa 600 Völkern erwirtschaften."
     
    Insgesamt für diese Thematik sehr interessant sind die Gespräch unter den Titeln:
    Steuerrecht - Ein Buch mit sieben Siegeln ? & Aus Liebe und nicht aus Profit


    Sicherlich helfen die beiden Beiträge in der BIENE nicht über einen entsprechenden Steuerberaters hinweg,
    sie helfen aber bei der Entscheidung ob ein Steuerberater überhaupt notwendig ist oder eher nicht.


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Ja natürlich,
    wenn man noch einen Steuerberater mit unterhalten muss, und einen Bänker, einen Vermittler, einen Makler, eine Versicherung, einen Autohändler, einen Netzadministrator, einen Webdesigner, eine Etikettendruckerei, einen Grafik-Designer, einen Prokuristen, einen Imkerberater von Beyer, einen Therapeuten, einen LKW-Fahrer, drei Hostessen, einen Lobbyisten, drei Markthändler und einen Türöffner für den Supermarkt, einen Hygienebeauftragten, einen Sicherheitsbeauftragten, drei Wachmänner, 12 Polen, zwei Azubies und fünf Praktikanten, eine Werbeikone und einen Plakatkleber. Und dabei habe ich den Luxenburger Bänker doch noch glatt vergessen und den Diplomkaufmann mit italienisch und Neuseeländisch-Kentnissen. Bei 6oo Völkern braucht man auch sicherlich einen Mathematiker, der den Überblick behält, einen Mechatroniker für die Gerätschaften, eine Köchin für die Versuchsküche und natürlich eine Beiköchin, die die Arbeit in der Küche macht, eine Haushaltshilfe und ein Aupaire für die Kinder, einen vom Wetterdienst für Voraussagen, sowie eine Biologin zur Abstimmung der Wanderdaten und Blühzeiten.
    Wenn, dann richtig, oder?
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Wäre auch ganz schön gewesen, der Kollege hätte sich vor seinem Lassmalrüberwachsen wenigstens mal kurz vorgestellt..

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter