Zukunft der Imkerei die Zweite

  • Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) lädt zur Fachtagung „Bienen in der Kulturlandschaft- Perspektiven für die Bienenhaltung in Deutschland" ein.


    Die Veranstaltung findet am 9. September 2013 im Seehotel, Maria Laach statt. Beginn ist 10:00 Uhr, geplantes Ende gegen 15:30 Uhr.


    Programm:
    http://www.bmelv.de/bienentag-maria-laach



    >>> Wer von uns geht hin?


    Wir brauchen Berichterstatter und Fragensteller. Und wer informiert Frau Höfken als Grüne Landwirtschaftsministerin des Rheinlands?

  • Bisschen kurzfristig und an einem Montag mit Beginn vormittags... Ungünstig.
    Das krieg ich zB nicht hin. Schade.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Sehr vielsagend, die Teilnehmer- und Rednerauswahl. Da verpassen wir wohl nicht viel. Ergebnis dürfte auch schon klar sein.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • ...Die Biene ... nicht mehr lebensfähig.


    Nicht nur die Bienen sind nicht mehr lebensfähig. Zurzeit findet weltweit das größte Artensterben seit dem letzten großen Artensterben statt. Mit einer beängstigend rasanten Geschwindigkeit.


    Daß wir davon betroffen sein werden, wird auch der letzte Mensch bald am eigenen Leib zu spüren bekommen. Gewarnt und gebettelt wurde schon so lange! Jetzt ist es zu spät. Viel zu spät.

  • ...Zurzeit findet weltweit das größte Artensterben seit dem letzten großen Artensterben statt. Mit einer beängstigend rasanten Geschwindigkeit.


    ...Jetzt ist es zu spät. Viel zu spät.


    Hallo,


    ja, genauso ist es. Ein Trauerspiel.


    Aber: die Erdgeschichte hat ja gezeigt, dass jedem auch noch so großen Artensterben (wie dem vor 70 Millionen Jahren) die Natur sich regeneriert, mit einem Wiederaufblühen des Lebens und einer neuen, ungeahnten Artenfülle.


    Wenn der Mensch sich ausgerottet hat, wird die Natur wieder erblühen. Dies ist mein Trost.
    Gruß
    KME

  • Mensch KME,
    und da behauptet doch tatsächlich wer, ich würde ne Welle machen. Ich finde die Angaben recht interessant, auch wenn mir die Kommentare dazu fehlen, ich war nicht dort. Und wenn man die Statistiken erst mal Buckfast-Beuten, DDR-Subventions- und DDR-Demographiebereinigt ansieht, dann sehe ich eine ziemlich gleichbleibende Zahl an Bienen, jedenfalls keinen echt dramatischen Rückgang. Aber ich sage es gerne nochmal. Früher wurde jede Kiste, in der irgendwas gesummt hat als Volk gezählt, weil es Geld dafür gab, früher wurde, bis heute noch weit verbreitet in der ehem. DDR in HBs geimkert mit wesentlich kleineren Völkern. Viele der früheren DDR-Imker müssen heute als Pendler im Westen arbeiten und haben keine Zeit mehr für die Bienen, oder sind weggezogen. Die Entwicklung zu mehr Imkern mit weniger Völkern sehe ich für die Bestäubung und für den Umweltschutz nicht kritisch, im Gegenteil. Viele Kleinimker hängen sich wesentlich mehr rein in Punkto Umweltschutz als wenige 9oo-Völker-Imker, denen es hauptsächlich um den Ertrag geht. Jeder einzelne Imker trägt den Gedanken des Umweltschutzes weiter und verbreitet ihn.
    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.