Wabenereuerung nicht möglich

  • Hallo Imkers,


    bei meinen Völkern ist der 1. Brutraum noch mit Brut belegt, im 2. BR ist Brut und viel Honig zu sehen.


    Im Honigraum wird nur etwas Honig eingetragen.


    Bisher habe ich den brutfreien BR1 entfernen können, dies ist in diesem Jahr nicht der Fall.


    Kann ich die Völker noch dazu bringen, den Honig nach oben umzutragen, oder liege ich hier ganz falsch mit meiner Denkweise ?


    Vielleicht kennt jemand von euch eine Lösung.


    Vielen Dank im Voraus
    Blaubiene

  • Hallo Blaubiene


    ich nehme an das der HR schon unten ist. Eine Überwinterung auf 2 Zargen ist eigentlich normal. Wenn du jetzt noch in beiden Zargen Brut hast dann sei glücklich. Um diese Zeit werden doch keine Waben mehr erneuert. Ich würde alles so lassen wie es ist, Varroabehandlung durchführen und auf das nötige Gesamtgewicht auffüttern und dich dann aufs Frühjahr freuen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Drobi,


    den Honigraum habe ich noch über den Brutwaben, da beide Bruträume noch mit Brut belegt sind.
    Wie würdest Du hier vorhehen ?

  • Hallo Blaubiene


    ich nehme an das der HR schon unten ist. Eine Überwinterung auf 2 Zargen ist eigentlich normal. Wenn du jetzt noch in beiden Zargen Brut hast dann sei glücklich. Um diese Zeit werden doch keine Waben mehr erneuert. Ich würde alles so lassen wie es ist, Varroabehandlung durchführen und auf das nötige Gesamtgewicht auffüttern und dich dann aufs Frühjahr freuen.


    Hallo


    einfach den Honigraum runter nehmen. Deckel drauf und fertig.Dann das nötig futter auffüttern.
    schönen Gruß vom Hummel

  • Ich danke euch vielmals.


    Dr.Aumeier hat mich mit ihrer Wabenerneuerung in der Mitte August etwas nervös gemacht :)


    Viele Grüße
    Stefan

  • Ich danke euch vielmals.


    Dr.Aumeier hat mich mit ihrer Wabenerneuerung in der Mitte August etwas nervös gemacht :)


    Viele Grüße
    Stefan


    Hallo Stefan. Wie es im Frühjahr geht hab ich dir schon im vorigen Jahr und im diesem Frühjahr in einem anderen Forum geschrieben. Es kann doch nicht so schwer sein ?


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo Josef,


    die Wabenerneuerung im Spätsommer hätte auch was, wie ich meine.


    Mir ist allerdings ein Rätsel, wie dies in der Praxis aussehen könnte (siehe folgenden Link).


    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&sqi=2&ved=0CD0QFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.llh-hessen.de%2Fdownloads%2Fbieneninstitut%2Farbeitsblaetter%2F06_betriebsweisen%2F622%2520-%2520Wabenerneuerung%2520im%2520Spaetsommer%2520100924.pdf&ei=yD0mUrGoBsiRhQekqoAw&usg=AFQjCNGKh0Z3onXO8yNipih4daBDUyyxZQ&bvm=bv.51495398,d.Yms


    Ich werde bei der Wabenerneuerung im Frühjahr bleiben.


    Stefan

  • Hallo Stefan. Wie es im Frühjahr geht hab ich dir schon im vorigen Jahr und im diesem Frühjahr in einem anderen Forum geschrieben. Es kann doch nicht so schwer sein ?


    Hallo Josef,


    ich glaube das Schwierigste für viellesende Neuimker ist sich für eines der vielen Verfahren zu entscheiden. Jedenfalls ist das bei mir so.
    Mein Imkerpate hat ein Verfahren, im Imkerverein gibts einen Vortrag bei dem ein anderes Verfahren vorgestellt wird. Die Imkerzeitung kommt ins Haus und stellt die Aumeier-Methode vor und wenn man dann im Forum (oder schlimmer noch in verschiedene Foren) guckt prasseln die unterschiedlichen Ideen in vielen Sachen erst richtig auf einen ein.
    Und dann muss man sich entscheiden und das fällt verschiedenen Menschen unterschiedlich schwer...
    Ich werde vermutlich auch mal zu den Imkern gehören die jede Menge Blödsinn mal probiert haben werden :)



    Mir ist allerdings ein Rätsel, wie dies in der Praxis aussehen könnte (siehe folgenden Link).


    Moin Blaubiene,


    ich will mal versuchen die Methode mit meinen eigenen Anfängerfähigkeiten zu beschreiben:
    Für mich wäre am schwiegigsten bei der Methode die Königin ausfindig zu machen, ich bin da leider ziemlich blind :oops:


    Wenn ich sie habe stelle ich sicher, dass sie in der oberen Brutzarge sitzt. Damit sie in der untersten Zarge, mit den ältesten Waben, nicht mehr stiften kann bringe ich zw. 1. und 2. Brutzarge ein weiteres Absperrgitter ein. Ich habe auch gelesen, dass man sich die Königinnensuche fast immer sparen kann, wenn man vor her ordentlich Rauch am Flugloch ginbt. Die Königin soll dann zügig in die obere Zarge "flüchten". Das alles 14 Tage vor dem Abschleudern.


    Nach dem Abschleudern wird die 2. Brutzarge, in der die Königin sitzt nach unten gesetzt. Darauf kommt dann eine Zarge mit ausgebauten Rähmchen und Mittelwänden. Woanders habe ich gelesen, dass man dort einfach den ausgeschleuderten Honigraum aufsetzt. Ich glaube Pia Aumeier hat das vorgeschlagen, bin aber nicht mehr sicher.
    Darüber eine Bienenflucht und der alte 1. Brutraum, damit die dort sitzenden Bienen und die evtl. noch auslaufende Brut nach unten kann. Wenn die 1. Brutzarge dann leer ist können die Waben daraus eingeschmolzen werden. Danach kann es mit Varroabehandlung und Futter weitergehen.


    Ich hoffe ich habe das Verfahren für die Praxis jetzt richtig und verständlich beschrieben. Gemacht habe ich es selbst noch nicht.
    Klingt einfach aber man braucht die doppelte Menge Absperrgitter.


    Gruss
    Holger

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!


  • ich glaube das Schwierigste für viellesende Neuimker ist sich für eines der vielen Verfahren zu entscheiden. Jedenfalls ist das bei mir so.
    Gruss Holger


    Hallo Holger,
    alle Verfahren funktionieren ! Nimm eines, egal welches aber eines was dir liegt und sinnvoll erscheint und führe es fachlich richtig , streng nach Vorgabe durch. Betrachte das Ergebnis ! Dann modifiziere und passe es vorsichtig Deinen Bedingungen an oder entscheide dich für ein anderes Verfahren.
    Sonst kommst Du nie zu Potte.


    Beste Grüße :p_flower01:
    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo zusammen,


    die Frage war doch ganz gezielt nach der Wabenerneuerung?


    Warum dann also nicht den 2BR auf den Boden stellen, so viele Randwaben entfernen wie Brutwaben im 1BR sind entnehmen und Brutwaben, bei denen es sich lohnt, an das Brutnest im 2BR hängen. Honigraum drauf und einfüttern. Den Rest machen die Bienen selbst!
    Dadurch werden zwar nicht alle Waben erneuert, aber zumindest die Ältesten, wenn man jedes Jahr so vorgeht!


    Ich persönlich hab keine Lust angefangene Honigräume zu überwintern und im Frühjahr Altwaben einzuschmelzen.


    Aber wie Gandalf schon gesagt hat, muss jeder selber wissen :wink:


    Gruß


    Ulrich

    Eine hohe Rechenleistung des Imkers klärt so manches imkerliche Problem und spart manch unnötigen Eingriff :wink:

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