Varroa: Schlimmer als gedacht durch Bakterienübertrag

  • Im Artikel


    Bienenpuppen: Schutzlos gegen Infektionen


    zieht Tautz das Fazit:


    „Es ist zu befürchten, dass der Varroa-Milbe ein weitaus größeres Bedrohungspotenzial zukommt als bisher angenommen“


    Artikelzusammenfassung von mir:


    Das Bienenimmunsystem fährt im Puppenstadium auf Null um Energie zu sparen. Es kann sich das leisten, da es in der verdeckelten Zelle praktisch steril ist. Varroen bringen aber auch Bakterien mit rein, die sonst zwar harmlos wären, sich nun aber im geschützten Raum der Zelle ganz ohne Immunabwehr vermehren können und so die Puppen abtöten.


    Neben der bisher verdächtigten Virenübertragung auf erwachsene Bienen sind es also zusätzlich auch die auf Puppen übertragenen Bakterien, die die Varroen so gefährlich machen und für Völkersterben verantwortlich sind. Womöglich ist die Auswirkung der Bakterien auf das Überleben der Bienenvölker größer als die der Viren und vielleicht sogar die Hauptschädigungswirkung der Milben.


    Ausführlich und im Original: http://idw-online.de/de/news548069


    Gruß
    hornet

  • also wenn dem so wäre, dass über die Puppen / Larven Schäden entstehen, dann müsste man das am Brutbild erkennen können!


    Das heißt es müsste geschädigte Brut auftauchen!


    Schon recht früh in der Saison! Also schon zu einem Zeitpunkt an dem das Bienenvolk wächst!


    Und nicht erst wenn die Brutflächen zurück gehen!


    Wenn Varroamilben diese Bakterien übertragen, müssen diese auch in den Varroas sein.


    Also auch dort schaden anrichten können?


    Mir gibt diese Arbeit keine ausreichende Antwort auf die Bienenprobleme. Eher nur eine Bestätigung, dass wenn PSM und Milbenbefall zusammen kommen, es dann richtig eng wird für das Überleben des Bienenvolkes!


    Aber das wissen wir ja schon seit 2002!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Womöglich ist die Auswirkung der Bakterien auf das Überleben der Bienenvölker größer als die der Viren und vielleicht sogar die Hauptschädigungswirkung der Milben.


    Da halte ich mal dagegen:
    "Es ist zu befürchten, dass den Imkern und ihren Fehlern ein weitaus größeres Bedrohungspotenzial zukommt als bisher angenommen."



    André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Da halte ich mal dagegen:
    Es ist zu befürchten, dass den Imkern und ihren Fehlern ein weitaus größeres Bedrohungspotenzial zukommt als bisher angenommen.



    André


    meinst du etwa die Bekämpfung der Varroa?


    wohl eher nicht!


    Die Imker machen nicht erst seit der Varroa fehler!


    Im Gegenteil


    Seit der Varroa gibt es einige Imker nicht mehr!


    und diejenigen die heute übrig geblieben sind, machen auch nicht mehr Fehler als jene von frühr!


    also ich bleibe dabei


    die größere Bedrohung für unsere Bienen kommt von den PSM!


    mehr über den Pollen als über den Nektar!


    Aber das gehört ja hier nicht hin!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von toyotafan () aus folgendem Grund: schriebkähler imel diesel blödel Schriiebkählel

  • ...die größere Bedrohung für unsere Bienen kommt von den PSM!


    Das wird man Dir später öffentlich auf's Brot schmieren, scheinbar schlüssig widerlegen und gegen Dich verwenden.


    Denn es wird heißen:
    "Eure Völker gehen doch (auch) ohne PSM - an der Varroa/ CCD/ Nosema/... / Was-auch-immer - ein.
    Die PSM sind gar nicht die (Haupt-)Ursache."


    Und dann geht alles weiter, wie gehabt.


    Erst, wenn die ganzen falschen Betriebsweisen und die Nebenwirkungen der falschen Behandlungsmittel für alle erkennbar aufgedeckt und damit ausgemerzt werden, wirst Du Erfolg haben können.


    Ich hatte eigentlich mit einem richtigen Shitstorm gerechnet.
    Ist die Wahrheit nur drei negative "Bewertungen" anonymer Feiglinge wert? :roll:


    Der Kaiser ist nackt!

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)


  • Erst, wenn die ganzen falschen Betriebsweisen und die Nebenwirkungen der falschen Behandlungsmittel für alle erkennbar aufgedeckt und damit ausgemerzt werden, wirst Du Erfolg haben können.


    Ich hatte eigentlich mit einem richtigen Shitstorm gerechnet.
    Ist die Wahrheit nur drei negative "Bewertungen" anonymer Feiglinge wert? :roll:


    Der Kaiser ist nackt!


    Megachiropter. Da ja nur Du hier "anscheinend die Inteligenzbestie" bist, was sind denn die richtigen Betriebsweisen und richtigen Behandlungsmittel ? Das ganze Forum wartet auf Aufklärung ! ! !


    Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Falsche Betriebsweisen? Also meiner Ansicht nacht trifft es die Völker unabhängig von der Ausführung ihrer Behausung. Wärens allein die imkerlichen Eingriffe, dann müsste es ein wahres el Dorade der ausgebüchsten Schwärme geben.
    Unter uns, nicht nur die Honigbiene leidet... das Sterben der Wildbienen findet sehr viel leiser statt, da diese weniger unter menschlicher Beobachtung stehen. Hier greifen die genannten Argumente also überhaupt nicht...


    LG
    Andreas

  • Hallo, Andrè,
    dann sei so nett und beschreib für die langsamen wie mich die bienen-optimierte Betriebsweise?
    Du hast 60 Seiten Beiträge, und es ist nicht einfach, oder schnell, sich da durchzuklicken.
    Und was sind die "falschen Behandlungsmittel"?
    Ich kämpfe jetzt schon mehrere Jahre, und ich krieg meine Fehler nicht auf den Punkt, weil jedes Jahr anders ist.
    Was in einem Jahr richtig war, ist im nächsten völlig falsch.
    Und das ist es, was mich langsam irre macht.
    Ich greife dich nicht an - ich bin weit entfernt davon.
    Aber wenn du Optimierungstips hast - ich nehme sie alle dankbar an.
    Für überlebende Bienen tue ich langsam alles....:oops:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Erst, wenn die ganzen falschen Betriebsweisen und die Nebenwirkungen der falschen Behandlungsmittel für alle erkennbar aufgedeckt und damit ausgemerzt werden, wirst Du Erfolg haben können.


    Megachiropter@


    mein Eindruck ist, dass Du derzeit in einer Welt lebst, die von der praktischen (Imker)-Wirklichkeit doch weit entfernt ist.
    Das mag' für Dich sicherlich ein persönlicher Entwicklungsschritt sein, doch hier für mich (und wahrscheinlich auch für etliche Mitleser) doch sehr anstrengend, Dich hier mit Deinen Aussagen zu 'ertragen'. Es gibt ja noch so ein Mensch hier im Forum mit seinen unterschiedlichen Persönlichkeiten... auch ihn verstehen viele nicht, weil er sein Gedankenwelt nicht verständlich vermitteln kann. Auch bei Dir lese ich viele Dinge die nichts mit der Imkerei zu tun haben und vielmehr anderen Bedürfnissen entspringen, als sachlich und mit eigenen Erfahrungen hier den Gedankenaustausch über eine Bienenhaltung (egal in welche Richtung) zu fördern.


    Ich halte jetzt mal ganz sachlich fest:
    a) Du bist Anfänger in der Imkerei - eine Aussage von Dir
    b) Du hast derzeit keine Bienen - eine Aussage von Dir


    ..so jetzt ganz subjektiv:
    - mir ist nicht nachvollziehbar und verständlich, was Deine Aussagen und Kommentare hier im Forum bewirken sollen
    - Deine Imkerpraxis geht gegen Null
    - Deine Erfahrungswerte diesbezüglich gehen gegen Null
    - Dein 'Wissen' kommt wahrscheinlich durch das Studium der Literatur und wohl auch aus dem Internet, aber ganz eindeutig NICHT aus eigener imkerlichen Praxis
    - Dein Dich hinaufschwingen zum 'Ich-weiß-alles-besser-weil-ich-von-oben-alles-besser-sehe', OHNE den Leuten hier die Möglichkeit zu geben Deine Gedanken nachvollziehen, ist allen Mitlesern/innen gegenüber einfach nur unfair. Es ist eher die negative Form der Kommunikation Aufmerksamkeit zu bekommen.


    Besonders ärgert es mich, wenn Du hier etwas kommentierst und ein Geheimnis aus Deinem 'Hintergrund-Wissen' machst. Die alten Hasen erkennen sehr schnell, dass Dein Wissen rein theoretischer Natur ist und halten dagegen. Das ist wohl das was Du möchtest > Aufmerksamkeit. Für Anfänger in der Imkerei die hier mitlesen, ist das nicht nur verunsichernd, sondern sogar zerstörerisch, weil diese Dein hier proklamiertes Un-'Wissen' nicht einordnen können und Du Sie auf einen Weg leiten willst, welche eine Bienenhaltung zwar möglich macht ... aber diese Bienenhaltung leider ohne Bienen besteht.


    Der Grund meiner Zeilen ist der, dass ich mich von Deiner obigen Aussage angegriffen fühle.
    Sie macht mein ehrliches Bemühen, um eine den heutigen Gegebenheiten angepaßte Bienenhaltung, lächerlich. Sie stellt meine Erfolge die Völker gut zu führen und über den Winter zu bekommen in Frage. Und sie macht sich über meine Verluste, die ich mir nicht immer erklären kann, lustig. Andre', dass steht Dir definitiv nicht zu. Und ich erlaube mir das jetzt auch für toyotafan@ sagen zu dürfen, welche bedeutend mehr Völker als ich habe und auf einen noch größeren Erfahrungsschatz zugreifen kann.


    Mag' das alles jetzt sehr subjektiv vom mir auch sein, aber was Du da oben schreibst, bedarf von DEINER Seite eine sachliche, inhaltliche und klare Stellungnahme.
    Anderseits bist Du für mich jemand, der erste mal 2-10 Völker halten sollte.... um hier überhaupt inhaltlich (!) mitreden zu können.
    Reine Internet-Imker wie Du, sollten für sich ein eigenes Forum eröffnen.


    Jonas

  • Mega...
    Ich habe 50 Jahre Bienen. Du lehrst mir gerade, das ich alles falsch gemacht habe und wie alles besser werden kann oder wie Du es besser erträumst.
    Der Ausweg den Du zeigst ist aufhören mit den Bienen. Ich stehe hier neben Jonas und Sabine, jedes Jahr ist anders. Du bist leider weit weg, sonst könntet Du mal schauen....wie Milben aussehen und wie der Virus zuschlägt....wie viel PSM da sind und so weiter. Gruß Peter

  • Hallo Jonas,
    man mag es nun niemanden verübeln neue Wege beschreiten zu wollen und gerade zu Beginn ist man geneigt die Dinge aus anderen Perspektiven zu sehen.
    Die Biene könnte sicher ganz gut ohne und Menschen, wenn wir Menschen nicht schon so weit in unsere Umwelt eingegriffen hätten und ihr das (Über)Leben schwer gemacht hätten.
    Wir haben dies in vielerlei Hinsicht…
    Aufgeräumte Kulturlandschaften, Monokulturen die einen systematischen PSM Einsatz bedürfen bis hin zu vielfältigen Eingriffen in den Superorganismus Bien.
    Ich würde auch heute noch vieles gerne anders machen, nur hat mich die Realität leider eingeholt und wenn ich mein Tun und Handeln nach meinen Idealen ausrichten würde, dann stünde ich im nächsten Frühjahr vor leeren bzw. leblosen Kästen.
    Erkenntnisgewinn für mich ist, dass sich erst an den Rahmenbedingungen etwas ändern muss bevor ich mich meinen Idealen annähern kann. Der Versuch dem Rahmen meine Ideale diktieren zu wollen geht in die Hose und führt zu persönlichen Enttäuschungen und Leiden der mir anvertrauten Lebewesen.
    Ich bin sicher nicht der Einzige der diese Erfahrung machen durfte und spätestens nach dem ersten Abräumen reift die Erkenntnis das die Praxis anders ist als jede graue Theorie…


    LG

  • Hallo Jonas,


    ????? ... obi11,


    - ich habe Bienen
    - ich bin kein Theoretiker
    - ich schreibe aus der Praxis
    - ich versuche keinen Blödsinn zu schreiben


    ...so ganz verstehe ich nicht, was Du mir sagen möchtest.


    Jonas


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    Nachtrag:
    Ist wird zwar dem Thema hier nicht gerecht, aber ich möchte es an dieser Stelle trotzdem sagen.
    Es sind wohl einige, welche meine Zeilen weiter unten für gut empfanden und mir in dem neu eingerichteten "Renommee" einen Text haben zukommen lassen.
    Wenn ich ganz ehrlich bin, ich möchte dann lieber keine Bewertungen erhalten, wenn der Absender nicht erkennbar ist. Da kommt was aus dem Nichts und ich weiß nicht wohin ich es hin tun soll. Das ist mir zu anonym, luftleer nicht fassbar ..ich kenne ja Dich als meinen Gegenüber nicht. Dann lieber eine PM....