Wie wählen eigentlich Imker ?

  • Hallo !


    Heute in einem Monat sind Bundestagswahlen,
    hierzu ist Jeder ab 18 Jahren aufgerufen,
    sich die verschiedenen politischen Lager und Ihre Programme anzuschauen.


    In Deutschland gibt es rund 80.000 DIB Imker und nach Schätzungen
    unseres zuständigen Fachberaters noch einmal 20-30tsd nicht Organisierte.


    Was machen sie mit Ihrer Stimme ?


    Nein, sie sollen sie nicht abgeben, sondern klar machen was Ihnen wichtig ist.
    Und das mit einem Kreuz an der richtigen Stelle des Wahlzettels zum ausdruck bringen !


    Hier mal eine kleine Einstimmung:


    Günter Friedmann: Bienen leiden unter moderner Landwirtschaft


    Wer nun schaft die "Schöne neue Welt für unsere Bienen" oder
    wer ist nur das kleiner Übel und schafft Blühstreifen neben Maisfeldern ?



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.


  • sich die verschiedenen politischen Lager und Ihre Programme anzuschauen.



    Gruß
    der Bienen
    Knecht


    Hallo Bienenknecht,
    nicht an ihren Worten sollten wir sie messen sondern an ihren Taten. Wahlprogramme sind die Grimms Märchen der Politik...
    Sowohl Aigner als auch Merkel stehen für einen Ausbau des Agro-Chemiestandortes Deutschland und somit kann man sich das lesen von Programmen der C Parteien sparen?


    LG
    Andreas

  • Auch auf die Gefahr hin,
    mit der Bewertung dafür abgewatscht zu werden ( fürcht, grusel, zitter ), ich, und das war ja schließlich die Frage, ich wähle wie immer die Grünen. Wohl wissend, dass sie nicht dran kommen und so viele ihrer gruseligen Überlegungen sowieso nicht umgesetzt werden, habe ich trotzdem ein gutes Gewissen, weil ich alles in meiner Macht stehende für die gute Sache getan habe. Jedenfalls auf der politischen Bühne, und viel mehr ist es nicht.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Moin zusammen,


    Ihr könnt ja gerne weiter machen.
    Auch unser Thema berührt wie alles andere politische Fragen.
    Aber ihr wollt doch jetzt nicht im Wahlkampf hier allen Enstes so ein Stammtischthema durchkauen?
    Erfahrungsgemäß kommt man da auf keinen grünen Zweig...


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper


  • ...
    Sowohl Aigner als auch Merkel stehen für einen Ausbau des Agro-Chemiestandortes Deutschland ...


    Hallo,


    das ist richtig. Aber machen die anderen es nicht genauso???? Gibt es irgendeine Partei, ja irgendein Land auf der Welt, wo es anders läuft?


    Hat die Politik da überhaupt noch etwas zu sagen??


    Ich meine bei all diesen Fragen: nein.


    Das ist leider die bittere Realität.
    Gruß
    KME


  • Hallo Kai,
    das hieße Nichtwähler zu werden, was die Parteien bzw. die Damen und Herren der Bundesregierung recht wenig interessiert, denn auch für diese Stimme gibt es Bares.
    Die Hoffnung das die Poltikik was ändert hab ich aufgegeben, allerdings nicht die Hoffnung auf Veränderung. Die Macht des Verbrauchers ist hier nicht zu unterschätzen, was nicht heißen muss das wir nun alle zum Bio-Markt rennen.

    Andreas

  • Moin,
    auf jeden Fall haben uns Frau Aigner und Frau Happach- Kasan nicht gut getan
    Auch bei europäischen Entscheidungen haben die Deutschen nicht gut getan.
    Ich erinnere an " Zukunft pflanzen "
    Dieses Jahrhundert wird das Jahrhundert der Rückbesinnung auf Natur und Humus !
    Wenn nicht, dann ist es eh vorbei
    Gruß
    Helmut

  • ..... jeder wählt vermutlich das für ihn geringere Übel welche Erwartungen er in die Politik setzt.
    Zitat nach Mandeville:


    So klagt denn nicht: für Tugend hat's
    In großen Staaten nicht viel Platz.
    Mit möglichstem Komfort zu leben,
    Im Krieg zu glänzen und doch zu streben, Von Lastern frei zu sein, wird nie
    Was andres sein als Utopie.
    Stolz, Luxus und Betrügerei
    Muß sein, damit ein Volk gedeih'.
    Quält uns der Hunger oft auch gräßlich, Zum Leben ist er unerläßlich.
    Stammt nicht des edlen Weines Saft Von einem garstig dürren Schaft?
    Der, wenn man ihn nicht sorgsam pflegt, Bloß nutzlos wuchert und nichts trägt, Doch dessen Frucht uns Lust bereitet, Wenn man ihn bindet und beschneidet. Genauso uns das Laster nutzt,
    Wenn das Gesetz es kappt und stutzt,
    Ja, ist so wenig aufzugeben
    Für Völker, die nach Größe streben,
    Wie Hunger ist, damit sie leben.
    Mit Tugend bloß kommt man nicht weit; Wer wünscht, daß eine goldene Zeit Zurückehrt, sollte nicht vergessen:
    Man mußte damals Eicheln essen.


    Ich mach hier jetzt mal zu....
    Viel Erfolg beim Wählen.
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)