Bienenvergiftung durch PSM

  • Guten Morgen zusammen, gestern Abend war ich mal wieder an meinem Stand im Kleingarten. Mit erschrecken musste ich feststellen, dass relativ viel Bienen regungslos vor der Bienenbeute lagen. Einige krochen auch aus dem Flugloch und vielen gleich zu Boden. Einige Bienen waren zittrig, die meisten aber total regungslos. Tot waren die meisten aber nicht, sofern man diese anstieß bewegten sie sich leicht. Auffallend war, dass viele Immen den Rüssel ausstreckten. Ich habe jetzt eine Bienenprobe genommen und werde diese zur Untersuchung einschicken. Welche Tracht könnte aktuell noch zu einer größeren Vergiftung führen, reichen wenige gespritzte Blumen in einem Vorgarten aus?


    Müssen noch weitere Maßnahmen ergriffen werden bzgl. Beweissicherung? Wie geht Ihr mit solchen Fällen um. Ich hoffe, dass es gestern die Spitze war, glücklicherweise hat es heute Nacht geregnet, sodass eventuell ein Großteil des Giftes von den Pflanzen wieder abgewaschen wurden?!


    Lieben Gruß


    Anbei die Bilder


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  • Es handelt sich hierbei um Ableger diesen Jahres, die wurden seit der Bildung Anfang Juni 2x wöchentlich mit Zuckerwasser gefüttert. Die erste Gabe zur Einfütterung mit 4l Zuckerwasser war dann letzte Woche. Die Ableger wurden aus Platzgründen erst am Samstag auf den neuen Stand umgezogen. Am Referenzstand (Ableger zur gleichen Zeit gebildet und identisch betreut) sind die Bienenvölker normal, ohne Totenfall.

  • Moin Markus,


    warum haust Du auf Melanie? Beeventure schrieb: Kleingarten. Da kann sowas auch sein.


    -


    Wie weit ist es denn zum nächsten potentiellen Rapsacker? Oder sonstigen Abriebstauber?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Oha, oha, wenn Du mir was zu sagen hast: Da gibt es eine Funktion, die heisst "PN" - da kannst Du mir eine Nachricht schicken und wir koennen uns mal unterhalten...offenbar hast Du ja ganz viel auf dem Herzen, das muss ja wohl dringend raus.


    Auf der letzten Berliner "Wir haben es satt"-Demo habe ich sogar das Megaphon gefuehrt...hast Du mich nicht gehoert...schade, warst Du nicht dabei?


    Mensch Markus, nun fang Dich mal wieder!


    Aber das ist hier mal wieder OT...


    Melanie

  • Es handelt sich hierbei um Ableger diesen Jahres, die wurden seit der Bildung Anfang Juni 2x wöchentlich mit Zuckerwasser gefüttert. Die erste Gabe zur Einfütterung mit 4l Zuckerwasser war dann letzte Woche. Die Ableger wurden aus Platzgründen erst am Samstag auf den neuen Stand umgezogen. Am Referenzstand (Ableger zur gleichen Zeit gebildet und identisch betreut) sind die Bienenvölker normal, ohne Totenfall.


    Das sagt leider nur etwas darüber aus, was in den Völkern drin sein sollte. Entscheidend ist, was drin ist!!!


    Bei Vergiftungsverdacht muss immer das Volk geöffnet und untersucht werden.


    Diverse Ursachen können dann schon ausgeschlossen werden.


    (Bei Vergiftungsverdacht muss immer ein BSV/Vorsitzender hinzugezogen werden = Vorgabe der Versicherung
    Aufgabe: Beweismittel sichern, andere Ursachen ausschließen, Schaden schätzen und dokumentieren.
    Ferner muss Anzeige bei der Polizei gegen Verursacher oder Unbekannt erstattet werden.
    Volksstärke, Zustand Bienen, Brut, Waben durch Bilder dokumentieren. Proben sammeln.
    Haben tote Bienen Pollenhöschen? Dann kann eventuell die beflogene Pflanze/Tracht erkannt werden.
    Sachkundigen für Pflanzenschutz hinzuziehen: Was wird aktuell womit behandelt.
    Gibt es entsprechende Flächen im Flugbereich? Wurden diese behandelt? Pflanzenproben ziehen.
    Kann durch Abdrift eine Trachtpflanze kontaminiert worden sein? u.s.w. Das kann eine spannende Detektivarbeit werden. Wobei viele involviert werden und Zeit und Geld investieren müssen.
    Von daher kommt dann immer die Frage: Können Sie anderen Ursachen ausschließen? )



    (( Letztes Wochenende: Imker bekommt Anruf von einem Bekannten (selber Imker), Am Bienenstand des Imkers in einem Kleingarten sei ein Volk vergiftet. Indiz: Vor der Beute liegen viele tote Bienen. Er müsse sofort Beweise sichern.
    Imker hingefahren, geöffnet, kein Gramm Futter vorhanden, Diagnose: Volk ausgeräubert/verhungert.))

  • Nein ich war nicht da! Das weisst Du auch, denn ich war in Graz, da war es auch interessant!
    Gerne lese ich Deinen Lebenslauf:liebe002:
    Wer Megaphone führt wird nicht unbedingt gehört.
    Gerne nehme ich eine Einladung Deinerseite an, um dich zu besuchen.
    Oder Du kommst in den schönen Pfälzerwald und wir machen eine Kräuterwanderung.
    Dann können wir uns abriechen:daumen:
    Oder es geht so wie bei Sabiene: nonbody knows the trouble I have seen