• Werbung

    Hallo Frank,


    ich glaub nicht, dass sich nach den 2 Wochen was ändert. Mein Gartenteich wird von den Wasserholerinnen zwar hauptsächlich angeflogen aber gerne wird auch jedes andere Behältnis genutzt. Vielleicht wärmt sich das kleine Becken schneller auf oder die Mineralien darin sind verlockender?


    Was will Dein Nachbar denn jetzt konkret von Dir?
    Ein Hund der nach schwarzgelben fliegenden Insekten schnappt ist ja schließlich nicht nur durch Deine Bienen gefährdet


    Um guten Willen zu zeigen kannst Du eine Bienentränke in seiner Flugrichtung aufstellen. Außerdem würde ich ihm nach der Ernte ein Trostpflaster in Form eines gefüllten Honigglases auflegen.
    Mehr geht nicht, es sei denn Du willst deswegen das Handtuch werfen.


    Gruss
    Holger

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

  • Hallo Holger,


    ich schaue einfach mal, ob sich etwas ändert. Außerdem kann ich ja noch nen Wasserkübel mit Schwimmhilfe anbieten. Das ich nun sage, dass die Bienen doch von wo anders kommen können, glaubt mir kaum einer, wenn fünf Meter von der Grenze zwei Völker stehen. Alternative wäre, dass ich die Völker zum Außenstandort bringe, den ich dieses Jahr noch einrichten werde. Ich wollte aber eigentlich zwei Völker bei mir behalten. Einfach um die Bienen auch mal fliegen zu sehen und meinen Kindern das Hobby einfacher näher bringen zu können.

  • Hallo Frank,
    vielleicht bittest du deinen Nachbarn wirklich, ob er jetzt zum Frühjahr seinen kleinen "Teich" mal abdecken kann. Vielleicht erwärmt er sich wirklich schneller und die Bienen fliegen sich darauf ein.
    Und du kannst im Gegenzug den Bienen ja Alternativen anbieten. Nach ein paar Wochen schaut ihr euch beide das mal bei einem Bier an.....Wegstellen würde ich auch nicht so schnell. Versuch mal zu reden, Bestäubung ist für deinen Nachbarn ja auch wichtig.
    LG Katrin

  • Zum Schutze des Hundes sollte der Besitzer dem Hund versuchen beizubringen, nicht nach Insekten zu schnappen.
    Ich habe 3 Hunde und habe es allen 3 beibringen können. Bienen erziehen geht kaum, Hunde erziehen geht wohl!

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Sobald die Nektartracht reinkommt, hat sich das mit der Tränke und damit das Problem von selbst erledigt. Ich würde den Nachbarn in Aussicht stellen, daß die Bienen einfach zurzeit noch wenig Nektar finden. Sobald die Kirsche blüht, ist der Spuk bei ihm vorbei. Und Du kannst versuchen, eine Tränke mit warmen Wasser anzubieten. Dem Nachbarn ein (Honig-)Bier und dem Hund ein Leckerli.

  • Glücklicherweise schwellen Hundemäuler und Hälse nicht so schnell zu. Und Hunde sind nicht doof. Der Hund erwischt mal eine, die noch nicht verklammt ist und das Problem hat sich durch hundliches Desinteresse erledigt. Bienen sind selbsterziehend!


    Dennoch kriegt der Nachbar paar Leckerlie. Und der Hund auch.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • dass Hundehälse nicht so schnell zuschwillen stimmt definitiv, der Rest....
    Mehrere mir bekannte Imkerhunde schnappen Bienen aus der Luft, lecken sie vom Boden, lauern ihnen vor dem Schleuderraum auf, etc. Kann mir nicht vorstellen, dass die eine Möglichkeit gefunden haben, die ganzen Bienen zu fressen ohne gestochen zu werden. Vielleicht haben die ja ein anderes Schmerzempfinden als Menschen, oder so, aber dass Bienenstiche Hunde davon abhalten würden Bienen zu fressen kann ich nicht bestätigen.

  • Wenn sie sie fressen und die Fressen nicht anschwellen, dann ist das Problem auf andere Weise aber auch gelößt, oder? Kost halt Bienen und der Nachbar kriegt kein Honig, sondern zahlt!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • dass Hundehälse nicht so schnell zuschwillen stimmt definitiv, der Rest....
    Mehrere mir bekannte Imkerhunde schnappen Bienen aus der Luft, lecken sie vom Boden, lauern ihnen vor dem Schleuderraum auf, etc. Kann mir nicht vorstellen, dass die eine Möglichkeit gefunden haben, die ganzen Bienen zu fressen ohne gestochen zu werden. Vielleicht haben die ja ein anderes Schmerzempfinden als Menschen, oder so, aber dass Bienenstiche Hunde davon abhalten würden Bienen zu fressen kann ich nicht bestätigen.


    Moin,


    Hunde sind durchaus lernfähig und können sich einer Beute und deren Verhalten anpassen. Unser Alpha-Rüde fängt mit Freude im Watt Krabben und Krebse...erst werden die Schalentiere mit der Pfote von oben auf dem Panzer nach unten gedrückt, dann werden vorsichtig die beiden Scheren entfernt mit der anderen Pfote und erst dann wird gefressen...er hat aber zuvor halt schmerzhafte Erfahrungen sammeln müssen.


    Mit Bienen, Wespen usw. das gleiche Spiel....er versucht sie erst zwischen den Zähnen zu töten und zu zerkauen.


    Und wenn Bienen richtig garstig werden...merken das auch Hunde, glaube es mir. Ohren, Augen, Nase und Pfotenrücken sind sehr empfindlich und nach 5 Stichen geben auch Hunde auf, an den Honig in der Beute zu kommen.:wink:


    BTT: Irgendwelche Nachbarn stört immer etwas...es jedem Recht zu machen ist eine Kunst die niemand beherrscht.

  • Hallo,
    sind es auch Deine Bienen die dort sind, nach verschieden Gesprächen die nicht brachten,habe ich meinem Nachbar vorgeschlagen er soll mal hinsehen ob mein Name auf den Bienen steht, oder er soll sich bei der Gemeinde oder Naturschutzbund beschweren und Ruhe war, es gibt Nachbarn die stören sich an alles, da muß mal so reagieren, Honig essen sie alle gerne
    Gruß Maintalimker.

  • ... er soll mal hinsehen ob mein Name auf den Bienen steht, oder er soll sich bei der Gemeinde oder Naturschutzbund beschweren und Ruhe war ...

    Man kann auch Cheyse auf den Abtreter legen, wenn man Streit will. Vielleicht dürfen Imker anerkennen, daß sie zu den wenigen Auserwählten gehören, denen jede Angst ab geht, beim Anblick mehrerer Bienen. Bienen in Swimmingpools stören die Entspannung. Das ist so und unsere Bienen sind die Ursache dafür. Vermeiden wir also unnütze Konfrontation!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Die Rede war doch von einer dekorativen Schieferplattenecke mit Zierkies (ich weigere mich standhaft, mir das bildlich vorzustellen), aber wahrscheinlich hat der Zierkies Moos angesetzt. Und Moos scheint bei den Bienen gerade das Ding der Stunde zu sein. Kauf doch dem Nachbarn eine neue Tüte Marmorkies, und Du nimmst den bemoosten für Deine Tränke.


    Dann beobachtest Du, ob die Bienen zum Nachbarn oder zum begrünten Kies fliegen, berichtest hier und schickst Bernhard eine Probe zum Mikroskopieren (also wenns klappt, meine ich):-D
    Wäre doch mal ein Experiment...


    Viele Grüße
    Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Ich hatte auch mal in vergangener Zeit etwas Stress in einem Schrebergarten, da die Bienen im Frühjahr vor der Obstblüte einen kleinen Teich in einem Garten entdeckten, ca. 30 Meter Fluglinie vom Bienenstand entfernt. Dort fanden sie insbesondere die Sumpfdotterblumen im Teich und die Wurzeln davon, die aus dem Wasser ragten total attraktiv und holten sich dort ihre Mineralien und Wasser. Problem: ein kleines Kind welches gerne am Teich spielte und dessen Eltern gerieten in Panik wegen der Bienenansammlung. Kann ich gut verstehen. Wir fanden zusammen folgende Lösung: ich stellte neben den Bienenstand auf eine Palette 2 Bienentränken (Plastikkisten aus dem Baumarkt, etwa so groß wie der Beutendeckel). Da hinein auf einem Stein jeweils eine Sumpfdotterblume, bei der ein Teil des Wurzelwerks aus dem Wasser ragte, der Rest ist im Wasser. Dann noch Korken auf die Wasseroberfläche verteilen als Landeplatz, und nach einiger Zeit, spätestens im nächsten Frühjahr, war es zumindest bei meinen Bienen das bevorzugte Wasser.
    Das schöne: Wasser und Sumpfdotterblumen überwintern problemlos, auch wenn das Wasser gefriert. Die Bienen mögen Brackwasser wegen der Mineralien; man muß also nicht immer frisches Leitungswasser nachfüllen. Regenwasser, auch wenn es in den Tränken brackig wird, ist für die Bienen kein Problem. Wenn die Tränken aufgrund von Wassermangel zu wenig haben, fülle ich mit Kranwasser nach.
    Für mich ist es einfach wichtig, dass ich mit hysterischen Nachbarn, die Angst vor allen möglichen fliegenden Objekten haben, in Frieden auskomme und Kompromisse eingehe.