Pyrrolizidinalkaloide (PA) - im Honig?

  • eigentlich geht es in diesem Beitrag der ARD um Tee. 4 min 49 sec
    Aber auch um Honig und Bienen.
    "weil es im Honig vorkam......" wurden Tees untersucht.


    Kreuzkräuter beinhalten einen Stoff, der erst im Körper zu Gift verstoffwechselt wird.
    http://www.ardmediathek.de/mdr…l-tee?documentId=16491058


    Verschiedene Meinungen über die Giftigkeit von Kreuzkraut etc. habe ich gelesen - auch hier.
    Aber wie geht man mit der Frage (von Kunden) um, wie es damit beim Honig aussieht?
    In diesem Beitrag wird davon ausgegangen, dass Honig damit belastet ist.
    Und das durch verschiedenste Pflanzen.

  • Hallo Doro,
    erstmal kommt nicht das Kraut im Honig vor, sondern Nektar und Pollen davon.
    Das ist schhon mal was ganz anderes.
    Mir sind hierzulande keine giftigen Nektare und Pollen bekannt.
    Selbst wenn dieser vom Kreuzkraut giftig wäre, dann bleibt wohl das Gift zuerst in den Bienen.
    Das ist ja auch der "Vorteil" bei Chemischen Pflanzenschutzmitteln: kein Nachweis oder nur unterhalb festgelegter Grenzwerte, weil das Meiste in den Bienen verbleibt.
    Meiner Meinung eingeworfenes Halbwissen - so zum Angeben.
    Ähnlich wie: Heumilch ist Lactosefrei.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

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  • Dazu gab es in den letzten Jahren mindestens einen Beitrag in einer der Bienenzeitungen...meine, DBJ ?
    Quintessenz war nach meiner Erinnerung, dass man gesundheistschaedliche Mengen nur bei sehr wenigen, vereinzelten Sortenhonigen aus dem franzoesischen/spanischen Raum nachweisen konnte. Es kann immer nur dann auftreten, wenn eben grosse Mengen der entsprechenden Pflanzen (Natternkopf u.a.) vorkommen und in Ermangelung von Alternativen intensiv angeflogen werden.


    Dies ist hierzulande eben nicht zu erwarten - man hat weder Gebiete mit solchen Mengen noch stellen sie zur Bluetezeit eine Haupttracht dar...zumindest noch gibt es Alternativen. Wie immer macht es der Mix und bei deutschen Honig besteht die Gefahr eigentlich nicht...der Kunde soll also die Finger von der Importware lassen ;-))


    Melanie

  • Danke euch beiden für die Antwort!


    Ich selbst habe ja keine Bedenken, unseren Honig zu essen, und diese kleine Menge schaffen wir locker auch alleine.
    Ich denke nur darüber nach, was der Beitrag bei einem "normalen" Honigverbraucher auslösen könnte.
    Der zumindest hat im TV gesehen.... und dann muss es doch wahr sein.


    Schön, dass man es so erklären könnte, Lothar.
    Melanie, deine Argumentation ist einfach schlüssig! ;-))
    und sogar weitergehend hilfreich - Importware - *g*


    Viele Grüße
    Doro