Hanf gegen Varroa

  • Guten Abend zusammen,


    nachdem ich heute etwas im Internet nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten gegen die Varroa gesucht habe bin ich auf die Behandlung mit Hanf gestoßen, habe aber keine Aktuellen Beiträge gefunden oder Allgemein etwas über die Vorgehensweise der Behandlung.
    Deswegen wollte ich mal nachfragen ob jemand damit schon Erfahrungen gesammelt halt oder weiß wie man dein der Behandlung vorgeht?
    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das ich Cannabis in dem Smoker pack und paar mal ins Volk Blase und das dann gegen die Varroa hilft bzw das es keine bleibende Schäden bei den Bienen hinterlässt ;)



    wenn jemand etwas darüber weiß und sein Wissen mit mir teilen möchte würde ich mich sehr freuen.




    Liebe Grüße
    Tobias

  • Hallo Tobias,
    bewusstseinerweiternde Stimmulanzien veranlassen Varroamilben zu kollegtiven Suizid.
    Nicht in den Smoker, Du Verschwender!
    Mal ernsthaft:
    selbst wenn Hanf, in irgendeiner Form verabreicht, helfen würde, wäre es
    a) längst irgendwie bekannt,
    b) nicht erlaubt,
    c) nicht erwerbbar.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Mir ist schon klar das die Art der Behandlung niemals zugelassen werden würde selbst wenn es wunderbar helfen würde.
    Nur würde mich es Interessieren ob es mehr Leute gibt die das mal getestet haben und Speziell wie das helfen bzw wirken soll. Bis jetzt habe ich nur 1 Artikel gefunden und in dem stand nichts über die Wirkungsweise.


  • Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das ich Cannabis in dem Smoker pack und paar mal ins Volk Blase und das dann gegen die Varroa hilft bzw das es keine bleibende Schäden bei den Bienen hinterlässt ;)




    Liebe Grüße
    Tobias


    Hallo Tobias,


    ganz normaler Rauchtabak (also von der Tabakpflanze) hat denselben Effekt. Einen Schwarm in einer Schwarmfangkiste damit beräuchert, dann 10 Minuten verschließen, und alle Varroen liegen am Boden. Nachteil: 5 Minuten später die Bienen auch. Und: die Varroen sind nur betäubt.


    Gruß
    KME

  • Echt? Einige im Verein zünden sich eine Zigarette an, wenn die Bienen aggressiv werden und rauchen dann in den Kasten. Hat mindestens den gleichen Effekt wie der Smoket, den auch ich als überzeugter Nichtraucher verwende.
    Sterben dann die Bienen, die mit Zigarettenrauch in Kontakt gekommen sind, Kai?


    LG


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Moin Simon,


    nö, die lüften den umgehend wieder raus. Return to sender. Ein Schwarm im - rauchdicht - verschlossenen Kasten kann das nicht. Nikotin ist für Insekten wie für Spinnentiere und für Säuger auch ein starkes Nervengift. Im Gegensatz zu den Neonics aber enzymatisch handhabbar. Dass es allerdings beruhigend wirken täte: Nun ja, die Raucher behaupten das.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Dopias erwarte keine Wunder im Kampf gegen die Varroa ... auch nicht von der, und das meine ich wirklich ernst, Wunderpflanze Hanf.
    Viel wichtiger wäre eine gute Auswahl von Pollen und weniger bis keine Gifte in der Umwelt ... dann stehen die Chancen gut, dass sogar die Bienen selbst die Varroa in Griff bekommen.

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Zumindest für Hopguard könnte es langsam mal eine Zulassung geben. (Hopfen.)
    Anekdote am Rande. Ich bekam einen Anruf einer Unbekannten und die berichtete mir das Folgende. Sie hat den natürlichen Varroenfall über drei Tage beobachtet und nur wenige Milben sind pro Tag gefallen.


    Dann hat sie frisch gepflückte Brennesseln oben auf die Oberträger gepackt. Am nächsten Tag lagen etwa 500 Milben auf der Windel.


    Wer gerade Zeit und Lust hat: bitte mal Brennessel reinpacken und den Totenfall der Varroa vorher/nachher beobachten. (Achtung: Das ist nur eine einzelne und bis dato unbestätigte Beobachtung gewesen und ist nicht als alternative Varroabehandlung zu verstehen. :wink:)

  • Wie ist das wenn sie über das Beegate einlaufen?
    Oberursel scheint nahe an einer Zulassung zu sein!


    @alle: Hanf ist eine als böse Pflanze eingestuftes Naturereigniss.


    siehe: http://politikforen.net/showth…08747-Die-Hanfprohibition


    .....ähnlich wie es mit den PSM abgeht.....es gibt eben Nutzer die bevorzugen smartstax....hier:


    ESTBIOTECH Hintergrund 20
    12 - 2012
    SmartStax:
    Illegale Importe von gentechnisch verändertem Mais in die EU?
    Der gentechnisch veränderte Mais SmartStax der Firmen Monsanto und Dow AgroSciences
    wurde durch Kreuzung mehrerer gentechnisch veränderter Maispflanzen hergestellt. Er
    produziert sechs verschiedene Insektengifte und ist resistent gegenüber zwei
    Unkrautvernichtungsmitteln (Glyphosat und Glufosinat).
    Der Mais SmartStax wurde 2010 von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA zwar
    bewertet, jedoch nie in der EU zugelassen. Und ohne Zulassung darf er nicht importiert
    werden. Doch wie Recherchen von Testbiotech zeigen, ist es sehr wahrscheinlich, dass
    SmartStax seit 2010 in die EU eingeführt und unter anderem in Futtermitteln verwendet
    wird.
    Was ist SmartStax und warum wird dieser Mais angebaut?
    Gentechnisch veränderte Mais-Pflanzen, die ein Bt-Insektengift produzieren, werden seit 1996
    kommerziell angebaut. Die Abkürzung Bt kommt von
    Bacillus thuringiensis
    , einer Gruppe von
    Bodenbakterien, die natürlicherweise eine große Bandbreite von Giftstoffen produzieren. Manche
    dieser Gifte sind besonders gegen Insekten wie zum Beispiel Raupen von Schmetterlingen oder
    auch Käferlarven wirksam.
    Inzwischen zeigen sich beim großflächigen Anbau gentechnisch veränderter Bt-Pflanzen ernsthafte
    Probleme: Es werden sowohl Resistenzen gegen einige der Gifte beobachtet als auch das Auftreten
    neuer Schädlinge (Überblick: Then 2010
    1
    ).
    Die Gegenstrategie der Industrie besteht darin, mehrere Giftstoffe in den gentechnisch veränderten
    Pflanzen zu kombinieren. Beim SmartStax werden sechs verschiedene Insektengifte kombiniert, die
    gegen Raupen von Schmetterlingen (
    Lepidoptera
    ) und Käfer (
    Coleoptera
    ) wirksam sind. Eines der
    Toxine (Cry1A105) wurde künstlich aus verschiedenen Insektengiften synthetisiert, es finden sich
    keine natürlichen Varianten des Gifts. Die Pflanzen sind zudem gegen zwei Unkrautvernichtungs
    -
    mittel resistent gemacht. Der Mais wird gemeinsam von den Firmen Dow AgroSciences und
    Monsanto hergestellt und vermarktet.
    1
    Then, C., (2010), New pest in crop caused by large scale cultivation of Bt corn, in: Breckling, B. & Verhoeven, R.
    (2010) Implications of GM-Crop Cultivation at Large Spatial Scales. Theorie in der Ökologie. Frankfurt, Peter
    Lang.
    1