Einfütterung

  • Hallo,


    ich habe mal eine Frage.......
    Wollte dieses Jahr von Zuckerlösung auf Apiinvert oder Apifonda umstellen zum Einfüttern.
    Was ist bei den Futter der Unterschied und wann würdet Ihr anfangen mit dem einfüttern bei welcher Sorte?
    Vielleicht würdet Ihr auch was anderes zum Einfüttern nehmen?
    Danke für eure Hilfe.


    Holger

  • Api-Invert ist flüssig, Apifonda kenne ich nur als Futterteig.
    Als Winterfütterung würde ich nur flüssig füttern, damit sich die Bienen nicht am Teig mit Wasserholen abarbeiten müssen.
    Apifonda wird schnell ziemlich hart - ich war damit gar nicht glücklich.
    Ich mach mein Futter selbst - siehe Gesundes Bienenfutter-Thread.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Holgar!


    Zum Winterfutter möchte ich keinen Ratschlag geben, ich bin überzeugter Zuckerfütterer.


    Der Zeitpunkt der Einfütterung ist immer der gleiche, sobald wie möglich. Frühestmöglich, sobald die Tracht vorbei ist, abschleudern, sofort varroabehandeln und dann gleich zügig einfüttern. Nicht unnötig Zeit verstreichen lassen.


    MfG
    Honigmaul


  • Hallo Holger. Apiinvert ist Zuckersirup. Ich fütter schon Jahrelang mit Weizensirup.

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Die Getreidesirupe sind billiger als Rübenzucker-basierte Sirupe, enthalten dafür aber auch noch andere Zuckerarten als nur Frucht- und Traubenzucker.
    Imkers sind geizig....:cool:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Die Getreidesirupe sind billiger als Rübenzucker-basierte Sirupe, enthalten dafür aber auch noch andere Zuckerarten als nur Frucht- und Traubenzucker.
    Imkers sind geizig....:cool:


    Also dann auf alle Fälle Zuckersirup.


    Bei Apiinvert steht späte Wintereinfütterung und bei Apifonda frühe Wintereinfütterung. Was ist früh und spät? Was nehmt Ihr und wann?

  • Sorry, wenn ich langweile, aber späte Einfütterung sollte schnell geschehen, so daß die Bienen den invertierten Zucker nur noch wegpacken müssen, ohne noch mehr zu tun als etwas Wasser rauszudampfen.
    Frühe Einfütterung über Teig bedeutet, daß die Bienen noch gutes Flugwetter brauchen, um das nötige Wasser für die Rüsselfähigkeit des Futters herzustellen.
    Bei plötzlichen Kälteeinbrüchen sitzt man dann da, und der Teig wird nicht weniger, weil zu kalt zum Wasserholen....
    Deshalb steh ich auf fertig invertiertes Futter - das geht schneller und ist sicherer.
    Und: definiere "spät" und "früh" - nach meiner ganz persönlichen Meinung sollte am 1.10. sämtliches Winterfutter im Volk sein, und das Brutnest langsam runtergefahren sein.
    Ich wohn in der Weserpampa - in anderen Gegenden werden andere Daten auschlaggebend sein.
    Aber es ist einfacher, eine volle Wabe im Frühjahr wegzunehmen, als noch irgendwie in ein Volk noch 2kg reinzukriegen, wenn es schon zu kalt ist.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Zitat

    Zitat Zitat von sabi(e)ne Beitrag anzeigen
    Die Getreidesirupe sind billiger als Rübenzucker-basierte Sirupe, enthalten dafür aber auch noch andere Zuckerarten als nur Frucht- und Traubenzucker.
    Imkers sind geizig....
    Also dann auf alle Fälle Zuckersirup.


    Und schon wurde wieder einem Anfänger ein Floh ins Ohr gesestzt, nämlich das Getreidesirup schlecht ist.

  • Hallo !


    Die Getreidesirupe sind billiger als Rübenzucker-basierte Sirupe, enthalten dafür aber auch noch andere Zuckerarten als nur Frucht- und Traubenzucker.
    Imkers sind geizig....:cool:


    Und schon wurde wieder einem Anfänger ein Floh ins Ohr gesestzt, nämlich das Getreidesirup schlecht ist.


    Na Günther, da hetzt Du aber schon ein wenig,
    Sabi(e)ne hat hier nur die Tatsachen wiedergegeben.


    ... und vorallem mit einem hat sie recht: Stärkebasierender Weizensirup ist billiger
    als Zucker(Saccharose)basierender Futtersirup.


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Nachweisbar ist, was sich deutlich genug unterscheidet - von dem, was die Bienen sonst so zu futtern hätten.


    Das wäre doch eigentlich schon das KO für Stärke-Sirup.
    Nicht wegen der Nachweisbarkeit einer möglichen Honigverfälschung, sondern wegen der unnatürlichen Zusammensetzung.
    (Klar geht das auch, man konnte schließlich auch verschiedenen Wiederkäuern ihre getrockneten und gemahlenen Ahnen vorsetzen...)


    Weitere Gründe gegen Sirup auf Stärkebasis wären mögliche PSM-Rückstände und vor allem das stärkere Kristallisationsrisiko bei Einfütterungsfehlern.
    Erinnert Ihr euch? (http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=28962)



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)