Wie war denn nun das Honigjahr?

  • Die Trachtzeit ist für die meisten Imker/innen jetzt ja zu Ende. Da im Frühjahr/Frühsommer hier im Forum großes Jammern herrschte, will ich doch mal nachfragen, wie die Honigerträge sind.
    Ich habe hier in Südwestmecklenburg von 4 Wirtschaftsvölkern 220 Kilo geerntet und dabei 5 Ableger gemacht (darunter zwei große Sammelbrutableger, die bei der Spättracht schon gut dabei waren). Das nennt man nicht eigentlich ein schlechtes Jahr.
    Oder war der Nordosten klimatisch wieder mal auf einem ganz anderen Planeten als der Rest Deutschlands?


    Gruß Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Guten Morgen!


    Meine letzte Schleuderung steht dieses Wochenende bevor.
    Bis dato habe ich aus 5 Völkern insgesamt 220 kg geentert und ich schätze, jetzt bei der letzten Schleuderung kommen noch mal so 80 kg raus.
    Ich kann wirklich nicht meckern


    Gruß: Anni

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Das Bärenfell wird aufgeteilt, wenn er das Heu am Abend im Trockenen hat oder so. Wer im Juli zählt, läßt sich die Spättrachten entgehen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Da kann ja das Finanzamt gleich vorbeikommen...........


    Wir wir aus der ADIZ8/2013 S. 22-23 wissen, macht man mit einer Imkerei erst ab 600 Völkern Gewinn. Also keinerlei Gefahr ...


    Ja, das bisherige Honigjahr war völlig atypisch: Keinerlei Frühtrachthonig, die erste Schleuderung Anfang Juli (normalerweise erfolgt da die letzte Schleuderung in durchschnittlichen Jahren). Der bisherige Honigertrag ist aber trotzdem durchschnittlich (~46 kg). Nun hoffe ich noch auf die Spättracht.
    Allerdings konnte ich nicht so viel vermehren, wie ich es gern getan hätte.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Die Sommertracht war sehr gut und wenn es im Frühjahr besser geklappt hätte, wäre es ein sehr gutes Honigjahr geworden. Ich bin aber trotzdem noch zufrieden und die Bienen waren waren nicht fauler als eure Bienen. Ein Volk aber bricht alle Rekorde, mit nur einer Kontrolle bis jetzt? :confused:, Das sollte schwärmen, aber tut es nicht.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • 2 Völker SEHR schwach ausgewintert, 2 Völker haben es nicht geschafft (Nosema eines und das andere im Okt 2012 WEG gewesen, leer, das STÄRKSTE Volk!)


    Honigernte 2013: Null. (bzw. die ca. 20 kg, habe ich den Völkern belassen.)


    Liegt sicher an mir :)


    lg manfred

  • Hallo Wolfgang,
    Wer bei uns Bienen in den Kasten gehabt hat, hat auch eine sehr gute Tracht einbringen können, möchte hier keine kg. nennen.
    Den Spättrachtimkern möchte ich ans Herz legen aufzupassen das sie im Frühjahr nicht mehr Milben in der Beute haben als Bienen.
    Für Ottonormalverbraucher ist jetzt die Nachtragspflege angesagt, Bienen die du im Frühjahr in den Kasten haben willst, müssen jetzt gezielt durch den Imker geschaffen werden.
    Auch ich erinnere mich noch genau an das Jammern im letztem Frühjahr.
    Ich hatte da keine Sorgen.


    Gruß Jürgen

  • Hier in B-W eine mittlere Katastrophe. Liege aktuell im Schnitt bei 7,6 kg pro Wirtschaftsvolk. Ich zähle da alle Völker mit, weil ja auch alle Arbeit machen. Zur Rapstrachtzeit gab's nur wenige sehr gute Völker oder totale Schwächlinge, die nix gebracht haben.


    Aktuell massiv Zementhonig im Schwarzwald und Schwäbischen Wald. Hatte letzte Woche +9,7 kg bei meinem Waagvolk im Wald - alles Zement :-(:-(:-(


    2013 - danke, aber bitte nicht so schnell nochmal so ein Jahr. Das ertragen sonst meine Nerven nicht...


    Gruß Wolfgang

  • (Nosema eines und das andere im Okt 2012 WEG gewesen, leer, das STÄRKSTE Volk!)
    lg manfred


    So sehen laut Aussage des Varoakurses Völker aus, die an der Varoamilbe gestorben sind. Die Bienen merken, dass sie sterben und verlassen die Beute. Irgendwann ist die Beute leer - trotz voller Vorräte usw.


    Gruß
    Frank

  • So sehen laut Aussage des Varoakurses Völker aus, die an der Varoamilbe gestorben sind. Die Bienen merken, dass sie sterben und verlassen die Beute. Irgendwann ist die Beute leer - trotz voller Vorräte usw.


    Gruß
    Frank



    http://de.wikipedia.org/wiki/Colony_Collapse_Disorder


    Nur Varroamilbe als mögliche Ursache greift viel zu kurz.. das Volk war gegen Varroa behandelt... (OKTOBER!!!) Mit einem LANGZEIT Thymolprodukt... Reinvasion schließe ich aus.... ich tippe eher auf den gebeizten Mais. Aber danke für deine FERNDIAGNOSE... (ich halte das für WENIG HILFREICH UND GERADEZU IGNORANT!!!)


    so weit mal... DAS IST HIER AUCH NICHT DAS THEMA.....


    manfred

  • Und geschriehen wird hier trotzdem nicht!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder