Einfache und günstige Zahnradpumpe

  • Hallo!
    Kennt jemand eine Möglichkeit, an eine einfache und günstige Zahnradpumpe ranzukommen? Alles was man im Netz sieht, sind entweder komplette Honigpumpen oder Pumpen anderer Hersteller, die aber richtig Geld kosten. Bisher lohnt sich das bei mir überhaupt nicht, so viel zu investieren.
    Und so fülle ich nach wie vor ab indem ich den Honig auf ca 35 Grad erwärme und dann die Rührspirale als Pumpe benutze.
    Mein Gedanke ich "einfach" eine (lebensmittelgeeignete) Zahnradpumpe, von mir aus mit Akkubohrerantrieb, die man direkt vor das Quetschhahnloch setzen kann.
    Grüsse aus dem Norden!
    Jörg

  • Danke für die Tipps, aber kannte ich schon. Mit dem Herrn von Eikuma hatte ich vor einigen Tagen selbst gesprochen (sitzt in Norditalien irgendwo), er hatte mir zwar versprochen, Fotos zu schicken, kam aber bis jetzt nix. Und er nimmt für seine Zahnradpumpe (ähnlich dem Modul von Nassenheider) ungefähr den selben Preis, also 300 - 350 Euro.
    Komischerweise gibts ansonsten rein gar nix auf dem Markt in der Richtung. Alles andere sind "fertige" Pumpen aller möglicher Hersteller mit Motor usw. für mindestens 900 Euro aufwärts. Da muss ich noch viel Honig verkaufen...
    Grüsse,
    Jörg

  • Zahnradpumpen finden sich an ausrangierten Ölbrennern.
    Ob die allerdings (gereinigt) Lebensmitteltauglich sind?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hat sich seit 2013 hier etwas getan? Gibt es Hersteller / Verstreiber für günstige lebensmittelgeeignete Zahnradpumpen?


    eikuma beetech schreibt "komplett aus PA6 CNC gefräst" Könnten 3D-Drucker das auch so genau, dass die Dinger pumpen aber dennoch günsitig sind?

  • Moin,

    ich hole das Thema einmal wieder hoch.

    Mir schwirren da gerade ein paar Gedanken durch den Kopf.

    Gibt es neben den üblichen Verdächtigen (Swienty oder Nassenheider) noch andere Hersteller, die Zahnradpumpen zum Honigpumpen/-dosieren vertreiben?

    Aktuell finde ich nur den einen Hersteller aus China, der hier auch schon mal vorgestellt wurde.

    Wenn es eine Zahnradpumpe Solo gibt, könnte man ja ggf. die Wäge-Technik vom Hanimandl dafür benutzen, um Honig abzufüllen.

    Hat Alternativ mal jemand versucht, solche Zahnradpumpensätze und Gehäuse aus dem 3D-Drucker herzustellen? Da ist bestimmt noch ne ganze Menge an Arbeit dran, da es ja auch noch Achsen gibt, die auch abzudichten sind, und der Motor, etc. Gelesen habe ich immer, dass diese Zahnräder aus PA 6 sind. Geht auch PA12?

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Wenn es eine Zahnradpumpe Solo gibt, könnte man ja ggf. die Wäge-Technik vom Hanimandl dafür benutzen, um Honig abzufüllen.

    mein Hirn arbeitet auch daran :)

    Meine Hirnschwangerschaft..... Ne Solopumpe Nassenheider gibts.......

    also

    Zahnradsatz Nassenheider kostet etwa 60€ (unverzichtbar??)

    Mir schwebt weiters ein Silikongehäuse vor (Lager/Rohrnippel etc. eingegossen)

    Schrittmotoren, gibts sicher für Kleingeld

    ne gewaltige Bastelei...... der Winter wird aber erfahrungsgemäß lang

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Hallo wasgau immen@ von einem Silikongehäuse würde ich abraten. Der Abrieb ist zu groß und landet im Honig. Zudem wird es schwierig sein, ein derart festes Silikon zu bekommen - es muß nach der Fertigstellung ja noch erhitzt werden - inkl. Schrumpfung, um es auf Maß zu halten. Gehen könnte es mit der entsprechendem Berechnung der Größe VOR dem Guß und der späteren Schrumpfung. Ich spreche hier von lebensmittelechtem Silikon. Ich bin auch der Ansicht, dass die Scheerkräfte/Drehmomente in den Lagern zu groß sind.

    Daher würde ich Dir eher zu einem Edelstahlgehäuse (zusammengeschweißt?) oder Alu raten. Alu läst sich ja super bearbeiten ist aber gegen Säure nicht beständig. Außer es wird mit einer separaten Oberfläche beschichtet oder die Legierung wurde angeapßt. Siehe Alufolie zum Einpacken von Lebensmitteln, welches keine saure Sachen berühren sollte. Das mag spitzfindig sein - das muß jeder für sich abwägen, ob ihm das wichtig ist.

    Jonas

  • Mille Grazie Jonas,

    mir schwebte ebenfalls irgendwie ne Beschichtung vor, ich schrieb ja "eingegossen"

    geh ich falsch... die Pumpe funzt ja weil Honig zähflüssig ist, dürfte also mit Wasser nich oder nur schlecht klappen... reibt das tatsächlich bzw brauchts das (reibung abdichten), was meinst?

    ein10tel Spalt, an sowas habe ich gedacht

    3D , dem traue ich nicht

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  • Gibt es neben den üblichen Verdächtigen (Swienty oder Nassenheider) noch andere Hersteller, die Zahnradpumpen zum Honigpumpen/-dosieren vertreiben?

    Aktuell finde ich nur den einen Hersteller aus China, der hier auch schon mal vorgestellt wurde.

    Da habe ich auch noch keinen gefunden, alle anderen füllen mit Schwerkraft, einem Hebezylinder oder Pressluft ab...

    Hat Alternativ mal jemand versucht, solche Zahnradpumpensätze und Gehäuse aus dem 3D-Drucker herzustellen?

    Ungeeignet, sage ich. Wie es auch schon beim Faden über den Druck von Matrizen von Mittelwänden auftauchte, 3D-Druck ergibt für so etwas viel zu unpräzise und "rauhe" Oberflächen! Die Zahnritzel der Nassenheider wirken wie poliert, muss auch sein, damit die so präzise ineinander greifen, keinen Abrieb haben und so Honig ansaugen können.

    Als Auftragsfertigung wieder teuer...