• Heute zum Imkerstammtisch habe ich meinen Eimer mit Phacelia-Saat voll mit und leerer wieder zurück gebracht. Hoffentlich wächst aus dem, was ich abgetütet an die Imkerfreunde verschenkt habe, bald gärtnerisch geordnet oder auch "guerillamäßig" ausgeworfen etwas für die bienige Ernährung und das menschliche Auge.


    Just fand ich zufällig im www etwas über "Samenbomben" und nach dann gezieltem googlen auch eine Expertinnenmeinung:
    Unsere hier so friedlich erscheinende Hymenoptera-Melanie sympathisiert doch tatsächlich mit Bombenwerfern :lol:
    http://samenbomben.ulmer.de/Ru…8A5EEA7A387D784255AA38D8B


    Hat jemand von Euch schon praktische Erfahrungen mit Samenbomben oder diese gar im Selbstbau im Sinne von bienenfreundlichem Aufwuchs optimiert ?:u_idea_bulb02: Irgendwie reizt es mich, selber solche "Bomben" zu bauen und zu werfen :daumen:


    Freundliche Grüsse


    Stephan

    :Biene: Stephan aus dem Vogtland :Biene:

  • ...Hat jemand von Euch schon praktische Erfahrungen mit Samenbomben oder diese gar im Selbstbau im Sinne von bienenfreundlichem Aufwuchs optimiert ?:u_idea_bulb02: Irgendwie reizt es mich, selber solche "Bomben" zu bauen und zu werfen :daumen:


    Ja, funktioniert.
    Nimm Maulwurf/Wühlmaus-Erde zum Mischen mit Samen.
    Natürlich auch hier die Saattermine beachten.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Habe die Veitshöchheimer Bienenweide als Samenträger genommen. Samenbomben ganz nach des Japanischen Meisters Angaben mit Lehm und in ganz kleinen Größen produziert und ausgestreut. Bei dieser Weide dauert es Jahre, bis die einzelnen Samen gesprossen sind.


    Ich würde heute auch auf das Trocknen und den Lehm verzichten und gleich alles festgedrückt zeitig im Frühjahr ausbringen. Die Samen keimen sehr schnell in der feuchten Erde.

  • Wer direkt in die Grasnarbe säen will, ohne Saatbomben, kann auch mit dem Spaten einstechen, einen kleinen Spalt aufdrücken und da hinein das Saatgut geben.
    Hauptsache Bodenkontakt.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • ....


    Mann kann auch mit einm spitzen Stoeckchen Loechlein in die Erde machen und in jedes Loechlein ein Saemchen geben. :cool:


    Aber "bomben" macht einfach mehr Spass. Man muesste die noch so konstruieren, dass die beim Aufprall knallen und dann eine malerische Staubwolke aufsteigt. :daumen:

  • Hast du schon mal auf die Anbauanleitung bei der Veitshöchheimer geschaut? Da sollte eine regelgerechte Saatbettvorbereitung erfolgen um Erfolg zu erziehlen und nicht so anarchische Versuche wie "Samenbomben"! :-)


    rst

  • ...Da sollte eine regelgerechte Saatbettvorbereitung erfolgen um Erfolg zu erziehlen und nicht so anarchische Versuche wie "Samenbomben"! :-)
    rst


    Hallo RST, es geht nicht um Feldanbau...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Maulwuferde + Saatmischung ---> Papiertüte + Stroh- oder Wollfaden


    Einwickeln, auswefen, glucklich sein. Keimt problemlos los und findet Bodenanschluß. Gröse etwa Butterstück. Wenig Saat, viel Erde. Die Bombe muß so schwer sein, daß unter ihr das Gras vergeht.


    Viel Geigel, wenig Effekt.
    Aber gut für Gewissen und Umwelt.
    Meine Empfehlung: Mehrjährige Wilackermischung oder Bienenwiese und Brötchentüten von Bäcker Wendel.


    Es ist viel Vorlauf nötig. Pro Stunde 10 Bomben. Geworfen in 10 Minuten.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder