125g Gläser

  • Hallo !


    Bin auf der Suche nach 125g Gläser.
    Gibt es jemanden von euch, der ebenfalls solche Gläser benutzt und der mir eine Quelle nennen kann??


    Benutzen nicht,
    die hat aber auch:
    Wienhold, Lauterbach / Kellmann, Stendal / Geller, Würselen / Ruck, Wülfershausen (Neue Adresse) /
    rund und meist auch sechseck Twist-Off
    DIB gibt es keine.


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Nabend,


    wir haben auch die kleinen TO Gläser von Holtermann, die runden. Sind schön um sie zu verschenken, Honig kriegt man mit dem Messer ziemlich gut raus (besser als bei diversen eckigen Varianten...). Macht halt etwas mehr Arbeit beim Abfüllen - aber als Anfänger mit wenigen Völkern macht das ja auch (noch?) Spaß :daumen:

    "Neunzig Jahre in einer Landschaft und in gesegneten frohstimmigen Stunden wird sie der Greis immer noch sehenswert finden, neugierig durchsuchen und Manches entdecken, als sähe er sie zum ersten Male mit reifem Auge."
    - Alexander v. Warsberg, Odysseeische Landschaften.

  • Und in Trossin,
    bei Fa. Jasniak gibts die auch. Kann man auch übers Internet bestellen, vielleicht auf dem Umweg über die NSA. Argument für die Gläser ist, dass es schönes kleines Geschenk sein kann, eine Dreingabe. Sieht niedlich bis putzig aus, je nach Verpackung. Bei Touristinnen sehr beliebt, da sie in die Handtasche passen und nicht so anhängen.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der sie nutzt und am Eingangshäuschen des Parks doppelt so viele von diesen verkauft als die 25o-g-Gläser. Und bei einem Verkaufspreis von 2,5o € - o,5o € für Etikett und Glas und - o,5o € für den Wiederverkäufer bleiben gut 1,5o € für den Honig x 8 = 12,- € für das Kilo Honig, wenn ichs selbst verkaufe 2,- € x 8 = 16,- €/kg

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hallo Winnipooh,
    3o-g-Gläser sind zum Verschenken, und in der ersten Saison, bei einem Neukunden oder wenn Du was willst natürlich auch andere Größen. Ich habe was den Honigpreis angeht hier eine schwierige Gegend ( viele alte, sehr freigiebige Imker, und dann noch im Osten, und dann noch in einer Gegend wo Geiz ganz besonders geil ist ). Deshalb arbeite ich mit einer Art Mischkalkulation. Weil ich ungern komplizierte Rechnungen ausführe habe ich mir einen Preis von 1o,- €/kg Honig vorgenommen. Lässt sich sehr einfach und schnell kalkulieren. Wieviel möchte ich im Jahr einnehmen - wieviel muss ich dafür produzieren und bei soundsoviel Honig pro Volk, wieviel Völker brauche ich dafür? Und weil ich natürlich auch einiges an Honig verschenke, weil ich eben das 5oo-g-Glas hier nicht für 5,5o € an die Nachbarn verkaufen kann, kalkuliere ich wie folgt.
    125-g-Glas für Touristen auf Besuch 2,5o €, 25o-g-Glas als Geschenk oder Mirbringsel 3,5o €, 5oo-g-Glas für hungrige Familien am Frühstückstisch 4,5o €. So kann ich von den Touristen mehr verlangen und verprell mir die Uhreinwohner auch nicht. Außerdem lässt sich die Preisstaffelung gut merken, und in der Mischlalkulation komme ich bei etwa 1o,- €/kg Honig raus.
    So habe ich meine Ansprüche erfüllt nach den Einnahmen und trotzdem nicht den Eindruck, ich würde arme Familien abzocken, ich kann mir die Preise merken, an jedem Ort und zu jeder Tageszeitung im Kopf kalkulieren und Nachts auch noch gut schlafen. Ich bin halt ein einfacher Mann.
    Viele Grüße vom Oberkalkulator
    Wolfgang, der hofft, jetzt keine Diskussion loszutreten über eine korrekte Berechnung aller Unkosten und Umstände

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich finde, der Preis für 125g Gläschen kann nicht hoch genug sein. Jedenfalls nicht, wenn man keine Abfüllmschine sein eigen nennt.
    Diese Größe fülle ich für einen befreundeten Hotelier ab, der seine Menüs zu bestimmten Anlässen mit einem Gläschen Honig "garniert". Da lass ich mich dann immer breitschlagen, in 125g-Gläser abzufüllen und diesen piepligen Kram zu etiketttieren... ;-)
    Aber eigentlich ist das eher eine Strafe für den Imker. :-D


    rst

  • Hallo Wolfgang,
    Deine Kalkulation haut nicht hin, jedenfalls bei 500 Gramm-Gläsern.
    Da Kostet der Kilo nur neun Euro.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Lothar () aus folgendem Grund: ein "u" vergessen

  • "Misch", Lothar, "Misch"-Kalkulation. Du kennst das Mischungsverhältnis beim Wolfgang nicht :p

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Richtig Marion,
    aufgepasst Lothar,
    Mischkalkulation ist das Stichwort, und dass mir 6,5o € für 5oo-g-Glas für den gemeine Ossinachbarn im Raum Bitterfeld weh tun würden. Wahrscheinlich aber würde es mir noch weh tun, wenn ich bedenke, dass der gleiche Nachbar bei einem der vielen Altprofiimkern hier das gleiche Glas mit dessen Honig für 3,5o € bekommt. Unnötig zu erwähnen, dass meiner besser ist :-).
    @ rst, ich fülle mit Hand und Quetschhahn ab und sehe den großen Unterschied zwischen den Gläsern nicht. Ich muss den Hahn nur später oder eben früher schließen. Auf meiner Internetseite findest Du ein Foto meines damals 8 jährigen Sohnes, der das sehr gerne macht. Es ist also recht einfach und der Mehraufwand hält sich in Grenzen. Das sagt dir einer, der jetzt eigentlich auf seinem Balkon einen Gefälleestrich aufbringen müsste. 3o Kg-Säcke aus dem Keller auf den Balkon in die große Plastikbrenk ( Gefäß ), Wasser dazu und mit dem Spaten umrühren. Habe bemerkt, dass ich mit 5 Säcken nicht weit komme und werde deshalb jetzt noch 7 Stück kaufen. Versteh mich bitte, das da, das ist Arbeit, da tut jeder Sack mehr, jede Stunde mehr richtig weh, jedenfalls mir. Statt 3o Gläsern 6o drunterzuschieben und statt 3o mal den Hahn quetschen 6o mal, das ist nur eine Zeitfrage. Dann seh ich dabei eben zwei Folgen Two and a half men statt nur einer.
    Viele Grüße
    Wolfgang, auf dem Weg zum Baumarkt

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • So`n Achtjähriger kommt mit 12 Estrichsäcken auch nicht so weit

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Ja,
    genau deshalb hab ich es erwähnt :-). Davon abgesehen bin ich Hobbyimker aus Spaß an der Freud und ich habe etwas Zeit. Ich mach das nicht weil ich hyperaktiv bin und 2 Stunden die Woche nichts mit mir anzufangen weis. Ich erzeuge recht wenig Honig und habe die Zeit ( ein wirklich wertvolles Gut ) um ein Glas nach dem anderen mit der Hand ganz gemütlich am Esstisch abzufüllen. Bei mir ist es wirklich egal, ob das eine oder zwei Stunden dauert. Ich verspüre da keinen Druck. Den verspüre ich auch nicht wenn ich zu meinen Bienen in den Wald fahre, für mich ist das wunderschön und ein Privilleg das machen zu können. Für den nächsten Sommer kaufe ich mir einen Teak-Deckchair mit ordentlicher Auflage und lege mich neben die Fluglöcher. Kühltasche daneben und Bieröffner und alles wird gut.
    Hab ich schon erwähnt, dass ich tiefenentspannt bin und mir die Arbeitszeit bei und mit den Bienen, mit Honig und Rähmchen so gut gefällt, dass ich mich weigere sie als Aufwand zu sehen. Ich betrachte sie als Geschenk.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der sich jetzt wieder seinem Balkon widmet

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.