• Servus,


    ich habe einen Stand in Waldnähe. Bei der letzten Durchsicht vor gut 1 Woche traf mich fast der Schlag. Vorher hatte ich schon immer einige Ameisen auf dem Beutenbock sowie an den Beuten und unter den Deckeln. Aber als ich dieses Mal einen Deckel hochnahm sah ich eine Ansammlung von Ameiseneiern auf einer Länge von gut 15 cm, einer Breite von 5 cm und einer Höhe von 2 cm.
    Meine Deckel sind alle 2 cm hinterlüftet.
    Nun gut, Staufferfett hatte 6 Wochen gute Arbeit geleistet, aber ist auf Dauer nichts für mich, also musste eine andere Lösung her.
    Ich organisierte mir Hundefressnäpfe aus Edelstahl mit einem Bodendurchmesser von gut 20 cm. Diese montierte ich kopfüber auf jeden Stützpfosten. Nach der Montage wurden die Innenseiten der Näpfe ordentlich mit Brennspiritus ausgerieben, damit keinerlei Verschmutzungen an den Innenseiten waren. Anschließend wurden die Innenseiten mit Graphitpulver abgerieben. Zuerst merkte man wie stumpf Edelstahl sein kann, aber dann flutschte es.
    Ich habe jetzt nach 1 Woche nachkontrolliert und auf dem Beutenbock sowie in den Beuten insgesamt 2 Ameisen gefunden. Vermutlich sind die draufgeblieben als ich die anderen abfegte.
    Anbei ein paar Bilder:
    Original


    Nach dem Umbau





    Gruß Wile

  • Hhm... bei mir gibt es eindeutig harmlose mittelgroße schwarze Ameisen (Holzameisen?) oft unter den Beutendeckeln oder im Bienenwagen. Die stören kaum, zernagen höchstens mal die Dämmung o.ä. Ein Problem stellen m.E. nur die Waldameisen dar. Und das auch nur im Frühjahr und bei schwächlichen Völkern.


    Gruß Jörg

  • Guten Morgen,


    Ergänzung zum Eingangspost:


    also das sind Edelstahl-Hundenäpfe. Die senkrechten Stützpfeiler sind mit Metallwinkeln mit den Querbalken verbunden.
    Ich habe einfach ein Reststück vom Stützpfeiler mit einem Winkel versehen und damit dann die Böden der Fressnäpfe von innen markiert, anschließend wurden Löcher gebohrt (knapp über Schraubendurchmesser).
    Somit konnte ich die Näpfe dann umgedreht auf die senkrechten Pfeiler setzen und dann durchschrauben.
    Mittlerweile sind die Näpfe nur noch Anflugschutz. Ich präpariere die senkrechten Stützpfeiler so 2-3 Mal im Jahr auf 5-10 cm mit Raupenleim (grün, gibt es z.B. bei Westfalia, ist auch super für Obstbäume). Das mache ich unter den Näpfen und so fliegen mir da kaum Bienen gegen und bleiben kleben.
    Damit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht.


    Es geht auch ohne Näpfe, nur dann hat man auch einige Bienen im Raupenleim zu hängen.


    Gruss Wile