PSM-Protest vor Baumärkten

  • Sehr schön, jetzt wird das Thema endlich auch auf den Privatanwender und den Skandal, dass die Kunden dort auch das fiese Zeug problemlos gekauft kriegt, um seine Betongärten schön grünfrei zu halten, erweitert:


    http://www.greenpeace.de/theme…ieren_gegen_baumaerkte-1/


    Wenn ich Vergiftungen hatte, dann meist aus dieser Richtung..

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • +1


    Heute Früh auf dem Web in die Arbeit gehört:


    Werbung für "Bayer Langzeit-Unkrautfrei Permaclean" - 6 Monate unkrautfrei.
    Zwar kein Insektenvernichtungsmittel, aber wo nichts wächst blüht auch nichts und es gibt kein Leben.


    Grüße

  • Moin, moin,


    das ist, richtige Dosierung vorausgesetzt, eine dreifach Mischung von jeweils einer landwirtschaftlich normalen Behandlung pro ha. Alles in eine Gießkanne oder Spritze und dann gib ihm. Bodenherbizide, die ein halbes Jahr wirksam bleiben, dürften schon deshalb nicht zulassungsfähig sein. Unter weniger günstigen Abbaubedingungen reichern die sich an. Und Stoffe, von denen 30 Gramm einen Hektar Mais entkrauten, dürften überhaupt nicht in Laienhand... Auch die Ausbildung der Landwirte halte ich in diesem Zusammenhang nicht wirklich für qualifizierend, was die Grundsätze und die Umwelt angeht...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...


  • Mich wundert nur, dass der DIB bei solchen Aktionen nicht mit macht!




    dD


    Hallo Drohn,
    weil die vielleicht die Standpunkte der Aumeier angepasst haben?
    Schließlich brauchen wir das Zeug sehr nötig und welcher Göttergatte will schon unterm Tisch sitzen, weil er der holden Frau Gemahlin den Einsatz solcher Mittelchen versuchte auszureden?

  • Moin, moin,


    das ist, richtige Dosierung vorausgesetzt, eine dreifach Mischung von jeweils einer landwirtschaftlich normalen Behandlung pro ha. Alles in eine Gießkanne oder Spritze und dann gib ihm. Bodenherbizide, die ein halbes Jahr wirksam bleiben, dürften schon deshalb nicht zulassungsfähig sein. Unter weniger günstigen Abbaubedingungen reichern die sich an. Und Stoffe, von denen 30 Gramm einen Hektar Mais entkrauten, dürften überhaupt nicht in Laienhand... Auch die Ausbildung der Landwirte halte ich in diesem Zusammenhang nicht wirklich für qualifizierend, was die Grundsätze und die Umwelt angeht...


    Gruß Clas


    Hallo Clas,
    das Problem der richtigen Dosierung sprichst Du ja an und oftmal wird das Zeug nach der Deviese verteilt "Viel hilft viel".
    Dem Verbraucher ist oftmals garnicht bewusst das er den selben Wirkstoff ausbringt, den er bei der Landwirtschaft kritisiert.


    LG
    Andreas


  • Dem Verbraucher ist oftmals garnicht bewusst das er den selben Wirkstoff ausbringt, den er bei der Landwirtschaft kritisiert.


    Na, nur so kann er sich auch als "Großer" oder Profi fühlen. Erschreckend ist es zu sehen, was für Typen auf was für Flächen dieses Zeug einsetzen. Wenn sie mit dem wöchentlichen Polieren des Autos fertig sind, wird nahtlos mit der gepflasterten Auffahrt weitergemacht, damit nichts, aber auch nichts zwischen den Fugen von den Nirosta-Außenfackeln ablenkt, die den anmutigen Weg zum protzigen Neubau markieren.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo Miteinander,
    und die "Kleinmengen-Anwender" beschränken sich noch nicht einmal auf ihr Territorium...
    Hat eine Bekannte im Baumarkt mitgehört:
    "Ich brauche einen Unkrautvernichter für den Gehweg vorm Haus."
    "Dafür darf ich ihnen nichts verkaufen. Nur für ihr Grundstück. Das meinten sie doch?"
    "Ja, das meinte ich."
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Moin, moin,


    ja, die Arbeit ist eine gute Zusammenstellung und wirkt auf mich sorgfältig. Wie es mit der Wirkung auf Vertebraten tatsächlich ist, muss wohl noch im Einzelnen belegt werden, aber hinreichende Anhaltspunkte für die Notwendigkeit, das Vorsorgeprinzip anzuwenden, sehe ich schon, in den referierten Rattenversuchen...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...