Wasser sammeln, bei extremer Hitze.

  • Irgend eine Form von Tränke brauchen sie schon. Geht bei uns grad auch gut rund ;-)


    Hab mal was von 2 Liter Wasser pro Volk pro Tag gelesen, je nach Wetter und Volksstärke natürlich... nur mal so als Richtwert. Da müssen viele Wasserholerinnen ausgesandt werden ;-)

    "Neunzig Jahre in einer Landschaft und in gesegneten frohstimmigen Stunden wird sie der Greis immer noch sehenswert finden, neugierig durchsuchen und Manches entdecken, als sähe er sie zum ersten Male mit reifem Auge."
    - Alexander v. Warsberg, Odysseeische Landschaften.

  • Je näher, desto weniger Aufwand für die Bienen.
    10 Meter gegenüber 600 wäre netter....
    Und unbedingt an Schwimmhilfen denken - alternativ kann man auch Wasser aus einem Kanister an einem schräggestellten Brett runtertropfen lassen, oder einen Kiesrand anlegen.
    Wasser ohne alles wird nur geholt, wenn es dramatisch heiß ist, und Wabenabriß droht.


    Lindauer hat die Bienen in Versuchung geführt, mit reinem Wasser, 0,5mol Zuckerlösung, 1 und 2mol - das Wasser mit Zucker wurden die Bienen im Volk nicht los, also holten sie davon nichts mehr, sondern nur Wasser.
    Das änderte sich erst, wenn die Temperatur im Stock wieder normal war.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Luftlinie 600m ist im Früjahr schon etwas weit, da sie bei niedrigen Temperaturen nicht so weit fliegen möchten.
    Mein Bach ist 5 Meter weg und das Hochwasser kommt nicht an die Bienen.
    Was ich im Frühjahr beobachtet habe, das die Bienen auf die schwarze Holzabedeckfolie geflogen sind und dort Wasser gesammelt haben und dass obwohl an welchen Bereichen der Folie noch der Schnee lag.
    Vieleicht ist so etwas für dich im Frühling interessant.
    Es gibt natürlich auch viel Tautröpfen am morgen auf den Grashalmen im Frühjahr.


    Grüße
    Rainer

  • Naja, ich hab heut ne Plastikschale hingestellt, fünf Meter von der Beute weg, mit Holzscheiten die an der einen Seite aufliegen, wird allerdings nicht angenommen.


    Luftlinie 600m ist im Früjahr schon etwas weit, da sie bei niedrigen Temperaturen nicht so weit fliegen möchten.


    100m entfernt ist allerdings ein "Bach" der in so ne art Fischteich mündet und dann weiter fließt.
    Kann es sein, daß die Bienen das eher mögen?


  • Im Frühjahr/und auch im Winter wird massig Wasser eingetragen, das meiste stammt aber nicht von fließeden Gewässer. Im Frühling steht überall Grünzeuch, und das ist morgens eine feiner Wasserspender für die Damen, leider nur im Frhjahr-Hrbst.
    Im Winter können die aber auch sehr ausgefuchst sein, tragen einfach kleine Scneeportionnrn hrim, sehr rafiniert.


    im Sommer müsste aber echt was her glaub ich, wäre ja sonst ne qual, aber bitte nicht mit honig zum anlocken oder sons quatsch.


    beste grüße salat

  • Naja, ich hab heut ne Plastikschale hingestellt, fünf Meter von der Beute weg, mit Holzscheiten die an der einen Seite aufliegen, wird allerdings nicht angenommen.




    100m entfernt ist allerdings ein "Bach" der in so ne art Fischteich mündet und dann weiter fließt.
    Kann es sein, daß die Bienen das eher mögen?


    An meine Beute habe ich auch Wasser gestellt, das die Bienen erstmal nicht angenommen haben. Sie sind erst nach ein paar Tagen dran gegangen, wenn auch nur mäßig was ich so gesehen habe. Irgendwo habe ich gelesen, das sie etwas abgestandenes Wasser bevorzugen. Meine Bienen stehen auf einer Streuobstwiese und Wasser wird wohl auch auf taufeuchten Gras gesammelt.


    (Einen Pool hätte ich auch gerne. Es ist so warm man kann nicht schlafen.:-()

    "Vorallem lernt Theorie, sonst bleibt ihr praktische Stümper ein Leben lang." ( August von Berlepsch)

  • (Es ist so warm man kann nicht schlafen.:-()


    Lerne von den Bienen: Wasser in den Raum hinein verdunsten! = Klimaanlage einbauen ;-)

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    - Alexander v. Warsberg, Odysseeische Landschaften.

  • Lerne von den Bienen: Wasser in den Raum hinein verdunsten! = Klimaanlage einbauen ;-)


    Und wenn dann die Zimmerecken an den kühlen, massiven Wänden schimmeln, bauen wir einen Gitterboden ins Schlafzimmer ein... :roll:


    Oh mann... :roll::roll::roll:



    Aktuelle Luftfeuchtigkeit in Saarlouis 82%, Vorhersage für morgen 87%.
    Was willst Du denn da noch großartig verdunsten?


    Alles über 65% wird bei über 21°C als schwül und drückend empfunden.


    Zum Vergleich:
    Über den Weltmehren: 80%
    Im tropischen Regenwald durchschnittlich 90%



    André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • War auch mehr scherzhaft gemeint, nicht als (pseudo-)wissenschaftlicher Kommentar zur Verbesserung von Medunas nächtlicher Regenerationsphase. :roll: Trotzdem Danke für die Erläuterungen/Berichtigungen ;)


    Aber wie dem auch sei, hier soll's ja eigentlich um Wasserbedarf von Bienenvölkern gehen.. back to topic.

    "Neunzig Jahre in einer Landschaft und in gesegneten frohstimmigen Stunden wird sie der Greis immer noch sehenswert finden, neugierig durchsuchen und Manches entdecken, als sähe er sie zum ersten Male mit reifem Auge."
    - Alexander v. Warsberg, Odysseeische Landschaften.

  • Das mag ja für Saarlouis gelten. In Nürnberg, und damit in etwa auch bei uns in Bayreuth ist die durchschnittliche relative Luftfeuchte der letzten Tage bei ca. 50%. Sie sinkt gegen mittag sogar auf ca 35% ab.
    Bei diesen Temperaturen kann die Luft sehr viel Wasser aufnehmen, sie auf über 60% in meinem Wohnzimmer zu bekommen habe ich mittels Verdunstung noch gar nicht geschafft. Das trocknen der Wäsche im Wohnzimmer oder so hat hier schon einen deutlichen Effekt auf die Temperatur und ist sehr angenehm.

    "Er (der Mensch) nennts Vernunft und brauchts allein, um tierischer als jedes Tier zu sein"
    J.W. Goethe

  • Zu schade, daß Meduna nicht in Nürnberg wohnt...



    André
    der nie die Existenz von Verdampfungswärme bestritten hat und
    der auch weiß, daß ein Zimmerthermometer nur eine wenig brauchbare Krücke ist
    und mit dem Wärmeempfinden des Menschen wenig zu tun hat

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)