Zeitpunkt für Bienenflucht und Honigernte

  • Hallo Forumsgemeinde,


    am kommenden Wochenende kann ich endlich schleudern. Nun habe ich aber, bedingt dadurch dass ich ausschließlich abends/nachts arbeite ein kleines Problem, bzw. kann mich mangels Erfahrung nicht entscheiden.


    Entweder ich leg die Bienenfluchten nach der Arbeit ein, sprich Freitag morgen gegen 4.00 Uhr, oder ich mach das vor der Arbeit, das wär dann am Freitag Nachmittag gegen 15.00 Uhr. (klingt verdreht, is aber so :) )


    Mach ich es nach der Arbeit, sind die Fluchten ca. 40 Stunden auf dem Volk, mach ich es vor der Arbeit, dann sind sie rund 28 Stunden drauf.


    Abernten würde ich in beiden Fällen am Samstag Abend.



    Ich würd mich sehr über Anregungen, Tips und Hinweise freuen!


    Viele Grüße
    Tobi

  • Ich befürchte, es gibt keine eindeutige Entscheidung, nur wieder viele Erfahrungen... Hier meine: Ich hatte die Flucht auf einer Beute 2 Tage drauf, da hätte der Honig erkaltet und deswegen schwer zu schleudern sein können. Trotz Rapsfelder - war er nicht, ging super in den Eimer. Die längere Zeit mit Bienenflucht blieb ohne sichtbares Problem.
    Umgekehrt: Hast du die Flucht zu kurz drauf, musst Du mehr Bienen abfegen bei der Honigwaben-Entnahme. Nun, mancher erntet überhaupt ohne Flucht vorher drauf und fegt da sehr viel ab. Aber 28 Stunden sind sicher nicht zu kurz!

  • Hallo und guten Morgen!


    Unsere Flucht war gerade mal 14 Stunden drauf und das hat gereicht.
    Meines Erachtens langen die 28 Stunden dicke!


    LG: Anni

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass 24 Stunden völlig ausreichen.


    Gruß Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • "...Erfahrung gemacht, dass 24 Stunden völlig ausreichen."


    Kann ich so pauschal nicht bestätigen. Kommt wohl am allermeisten auf den *Verdeckelungsgrad* der Waben an.
    Das ist jedenfalls meine These.
    Man hat ja ab und an das Phänomen, dass der Wassergehalt stimmt, aber noch nicht mal die Hälfte verdeckelt ist.


    In solchem Fall sind auch nach anderthalb Tagen noch etliche drin. Die tun halt ihre Aufgabe: Deckelchen bauen.
    Ach ja, eine schmale Zarge als *Trommelraum* unter der Bienenflucht scheint auch hilfreich.

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Vielen Dank für eure Meinungen, Erfahrungen und Antworten! Ich werd die Fluchten jetzt am Freitag Nachmittag einlegen.
    Das sollte wirklich genug Zeit sein. Ich sag euch dann noch wie´s ausgegangen is :)


    Viele Grüße
    Tobi