Bauarbeiten in 7 m Entfernung - Beuten wegschaffen?

  • Liebe Mitimker,


    wie ich gerade von einem netten Mann in orange erfahren habe, gehen HEUTE direkt vor unserem Garten Bauarbeiten los: Gehweg aufreißen, Erdarbeiten, Rohre ausbessern, anschließend kommt auch der Presslufthammer zum Einsatz (also der, der die Erde/Kies wieder plattmacht). Wird etwa drei bis 4 Tage dauern. Das ist Luftlinie etwa sechs, sieben Meter von zwei Beuten entfernt, dazwischen liegen Restgarten und eine ca. 1 Meter 70 hohe Hecke. Die machen das gerade an einer anderen Ecke eine Straße weiter, hab während des Presslufthämmerns mal die Hand auf den Boden gelegt. Naja, das spürt man schon, ein beständiges, aber sanftes Rumpeln. Aber ich bin kein Bien.


    Sollten wir die Beuten vorsichtshalber an unseren anderen Standort stellen? Hat jemand Erfahrung, wie sehr (und ggf.mit welchen Folgen) das die Völker stört, beeinträchtigt?


    Dank und Gruß für alle Tipps


    Doris

  • Sollte eigentlich kein Problem sein. Sich einen Reserveplatz zu suchen und reisefertig zu sein, kann aber nicht schaden. Für den Fall.

  • Oder eine stehen lassen und die andere wegfahren :cool: dann haben wir alle Möglichkeiten durch :wink:


    Ich würde sie stehen lassen und beobachten.... Wenn dir etwas komisch vorkommt dann kannste sie immer noch verstellen.
    LG

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hallo Miteinander,
    bei der kurzen Vorwarnzeit seitens der Baufirma, stehen lassen.
    Üblich ist es doch, reichlich vorher über Bauarbeiten informiert zu werden, außer bei Notfällen.
    Und drei, vier Tage, stehen die Bienenschon durch.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo,


    ich hatte hier letztes Jahr ne Straßenbaustelle mit keinerlei Effekt auf die Völker, Abstand ca 10-15 m,meistens aber mehr.


    Ich würde das auch abwarten, flüchten kannst Du immer noch.



    Viel Erfolg


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo,


    ich würde sie auch stehen lassen. Zweimal umziehen ist sicherlich nicht weniger belastend. Wenn die Bienen allerdings im Allgemeinen zickig gegen jeden Vorbeilaufenden werden, würde ich sie vielleicht auch umstellen. Wie Bernhard sagt: bereit sein wäre gut. Meine Vermutung ist jedoch, dass man außerhalb der Beuten gar nichts merken wird. Zumal da auch noch die Hecke dazwischen ist. Die Erschütterungen werden sie schon stark spüren, aber die Alternative wäre zweimal Umzugsstress. Durchgeschüttelt werden, neu einfliegen...


    LG Olivia

    Wiedereinsteigerin nach 20 Jahren. :Biene:

  • Na oder doch einfach stehen lassen und gucken, ob Deine Bienen den Ablauf der Bauarbeiten berschleunigen...


    Um wirklich verwertbare Daten zu sammeln bräuchten wir dann aber eine Referenzbaustelle ohne Bienen... Da wäre ich an dem Ergebnis aber auch interessiert :)


    Gefühlt wird aber die bienenbesetzte Baustelle sicher schneller fertig sein, und ausserdem hast Du weniger Arbeit. Ich würde also auch stehen lassen.

  • Moin moin,


    ich fahre zwar in Vollschutz (so mutig bin ich dann doch wieder nicht) mit dem Rasenmähertrecken direkt an den Beuten ihn und her und das über Minuten und schubse da auch mal mit dem Mähwerk gegen den Unterbau der Beuten.
    Bis jetzt haben die Damen es immer ganz locker aufgenommen.


    Und auch beim Heu machen 5m weiter keine Probleme.


    mfg Heini

    Arbeit ist teilweise doof, Arbeit an den Bienen geht, Bienen bei der Arbeit zu gucken macht Laune

  • Danke für die vielen Tipps. Bis jetzt hält es sich Gott sei Dank in Grenzen. Fleiß und Ausdauer der Bauarbeiter sind dergestalt,
    dass nach spätestens einer Stunde schneiden und rütteln und ausheben wieder eine dringende Pause eingelegt werden muss;-)
    Wer "Asterix auf Korsika" kennt, so in Richtung der korsischen "Bauarbeiter"...
    Aber so können sich wenigstens alle erholen. Zur Not hat mein Vater, der Gute, irgendso'n Dämmmaterial besorgt, dass sie beim Straßenbahnschienenbau benutzen.
    Könnten wir zur Not drunter heben. Irgendwie. Umziehen wäre mit z.B. einem 4-Zarger in der Tat ein kleines Problem...


    Wir lauschen, beobachten und sind für alle Fälle "auf dem Sprung"...


    Liebe Grüße, Doris