Was sind falzlose Beuten?

  • :lol: Wir haben einfach bei 2 der 4 Bretter oben eine Nut eingefräst, als Rähmchenauflage.
    Dann alles ordentllich zusammengeschraubt, und die Zarge ist fertig....


    Bienenkönig hat's anscheinend lieber, wenn es kompliziert ist.:p

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Danke, danke, Leute, ich möchte mich mit den verschiedenen Methoden zum Falzen oder Vorsprünge lassen, etc. aber erst wieder beschäftigen, wenn ich für mich entscheiden sollte, dass falzlose Beuten einen entscheidenden Nachteil haben. Also würde ich mich freuen, wenn jemand die Frage zu den Leisten bei den falzlosen Beuten beantworten könnte:



    *gg*


    Aber mal zurück zum Thema: Wenn die Rähmchen auf einer Leiste aufliegen, dann haperts ja an einer Stelle mit dem Beespace, oder? Ich würde mal sagen, zwischen Leiste und den Seitenwänden der Rähmchen muss unbedingt Beespace sein, sonst kleben die Bienen die Rähmchen so stark an, dass man sie schlecht rauskriegt. Aber dann hat man gleichzeitig zwischen Rähmchen-seitenwand und Beutenwand zu viel Abstand - da würden sie wohl Wildbau an die Beutenwand oder Rähmchenwand machen? Oder ist die Leiste nur 4mm stark, und der Abstand zum Rähmchen 5mm, was sie mit etwas Glück nicht zupropolisen, womit dann der Abstand Rähmchen zur Beutenwand 9 mm wären, was sie mit etwas Glück nicht in Waben verwandeln....? Oder sind die Räumchen dann komplizierter gebaut?

  • :lol: Wir haben einfach bei 2 der 4 Bretter oben eine Nut eingefräst, als Rähmchenauflage.
    Dann alles ordentllich zusammengeschraubt, und die Zarge ist fertig....


    So habe ich meine Bienenhaus-Aufsätze gebaut. Im Bienenhaus werden die Beuten nicht nass, da kann man einfach zwei Griffleisten dranschrauben und fertig, aber wie machst du das draussen? Griffmulde?
    LG


    Simon


    http://img5.fotos-hochladen.ne…rgemontierttdn67wq0f2.jpg
    (Ist nicht mein Bild, aber so möchte ich sie einmal probieren)

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Hallo Zusammen,


    ich weiß, der Thread ist schon recht alt, aber ich nutze gerade meine Urlaubstage um neue Beuten zu bauen. Bisher habe ich meine Zargen immer ohne Fals gebaut. Jetzt würde ich gerne auf Zargen mit Fals umsteigen und habe mir dazu auch schon etwas überlegt..... doch was mach ich eigentlich wenn mir die Bienen 2 Räume aneinander Bauen ?? z.B. 1. HR zu 2.HR. oder im Winter ohne AG dann den BR zur Futterzarge ? Bisher habe ich die Zargen dann immer gegeneinander verdreht damit sich die Rähmchen lösen. Das wäre mit einer Fals nicht mehr möglich.

    Ich befürchte dass ich dann z.B. bei der Oxalsäurebehandlung im Winter die Traube auseinanderreiße weil beim Abheben/Ankippen der Futterzzarge die unteren Rähmchen mit nach oben gerissen werden??? Oder habe ich da einen Denkfehler?


    Grüße Ritzbert

  • Einfach den Stockmeisel als Hebel nutzen, sollte reichen. Wenn der Beespace stimmt sollte es auch kein verbauen geben. Trotzdem nicht gleich die Zarge wegheben sondern erstmal schauen ob was dran hängt. Dann im nächsten Jahr wieder Beuten ohne Falz bauen.

  • Jetzt würde ich gerne auf Zargen mit Fals umsteigen und habe mir dazu auch schon etwas überlegt..... doch was mach ich eigentlich wenn mir die Bienen 2 Räume aneinander Bauen ?

    Mit "Fals" meinst Du wohl "Falz". Warum möchtest Du das machen, einen Falz benötigt wirklich keiner, am wenigsten die gequetschten Bienen... ;-(

    Ich befürchte dass ich dann z.B. bei der Oxalsäurebehandlung im Winter die Traube auseinanderreißen weil beim Abheben/Ankippen der Futterzzarge die unteren Rähmchen mit nach oben gerissen werden??? Oder habe ich da einen Denkfehler?

    Du hast keinen Denkfehler, außer das bei richtigem Beespace die Bienen nichts aneinander bauen, theoretisch - aber das ist auch von der Bienenherkunft abhängig und Rähmchenober- oder -unterträger sind, vor allem bei vertikaler Drahtung, auch oft gebogen...


    Lass diese Falzzargen sein, nimm was sich bei Dir bewährt hat... - warum stehst Du auf "verschlimmbessern"?

  • Ich habe Beuten erdt selbst mit Falz gebaut, dann mit Falz gekauft - und immer wieder fluche ich und reiße die Leisten (sind bei käuflichen Beuten ja nie "massiv", sondern angetackerte dünne Leisten oder Holzstückchen) ab. Dafür gibt es inzwischen sogar eine eigene Kneifzange im Imkerwerkzeug, weil es dann meist pressiert....

    Irgendwann ist immer mal eine Rähmchenauflage zu dick propolisiert, ein Rähmchen verzogen, ein Gitter zu dick - beim mir auch mal so, das es außen aufliegt und daher der Falz massiv stört.


    Das satte "Plopp" beim Aufsetzen ist für die Nerven des Imkers, das braucht es nicht! Man muss vielleicht noch mal einen Blick nach dem Aufsetzen werfen, ob die Zargen ordentlich übereinander sitzen. Auch beim Wandern ist mir da bei guten Gurten noch nie etwas auseinander gefallen. Dort würde ich den einzigen Vorteile der Falze sehen...

  • Ich hab dieses Jahr mit Falz gearbeitet und hatte genau das Problem. Einzige Lösung die ich dazu gefunden habe: die Zarge so weit hoch heben, dass die Falz „weg“ ist und man die Zarge drehen kann. Dann schert man damit die etwas raus gezogenen Waben ab und die fallen wieder runter, hoffentlich an ihren Platz. Das kam ziemlich häufig vor und deswegen will ich keine Falz.
    Eine Alternative wäre, dass jemand mit dem Stockmeißel dazwischen geht, aber wenn die Wabe nicht gerade am Rand ist, und meistens sind ja die inneren verbaut, dann muss man die Zarge noch weiter hoch heben und die Wabe fällt noch tiefer.


    Zum Transport der falzlosen Beuten verwende ich zwei dieser blauen Spanngurte von Amazon, die Kosten fast nix und halten wie Bolle.

  • Genau der Plopp ist es, der mir beim Bewegen einfach ein Gutes Gefühl von Sicherheit gibt.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, der hofft, daß es nicht die Gleichen sind, die einerseits die Simplifizierung der Beute ohne Falz propagieren, aber ihre Edelstahlfäßer mit einer Klimaautomatik versehen.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich schaue bei meinen falzlosen nach dem Zusammenstellen immer auf eine Ecke, ob alles richtig steht. Wenn ich mir unsicher bin gehe ich um die Beute rum und schaue auf die gegenüberliegende Ecke. War meistens auch nur fürs Gefühl 😅

  • Mir ging es eigentlich auch nur um das gute Gefühl und vermeintliche Sicherheit beim Wandern.

    Hey, ich hab immer nen Spanngurt dran, nicht nur beim Wandern, auch für's Gefühl. Die kosten nicht so viel, wenn du nicht gerade im Baumarkt einkaufst. Ich hab auch nicht die mit Rätsche, sondern die ganz einfachen.