Lage von Bienenstichen

  • Moin zusammen!


    Mich würde ja mal interessieren, wo genau Ihr gewöhnlich gestochen werdet (ohne eine von den Mädels genau mit diesem Körperteil gequetscht zu haben :cool:).


    Also wenn z.B. in die Hand, dann wo genau? Unter den Fingernagel, in den Knöchel, ...
    Oder wenn am Kopf: in den Gehörgang, ins Ohrläppchen, ins Augenlied, Lippe, ...



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Hallo Megachropter,


    also ich wurde letztes Jahr 2 x am Kopf gestochen, einmal unterhalb der Augenbraue/oberhalb des Augenlids und einmal zwischen Oberlippe und Nase...beide Male eine Katastrophe!!!
    Deshalb IMMER mit Schleier, auch zum Varroaschieber säubern und nach Farbe der Pollenhöschen gucken am Flugloch :-D
    Und dann mehrmals ins Bein, dabei eher Fußknöchel und Wade und einmal in den Handrücken beim Schleier runterstreifen, denn es saß noch eine am Kopf.


    Mein Vorsatz war ja eigentlich für heuer: Keine Stiche mehr... hab aber seit Donnerstag einem im Fußknöchel, wäre ja nicht so tragisch, aber ich bekomme die Megaschwellung immer!


    Gruß
    Sandra

  • Hallo André,


    meine Bienen haben kein genaues Ziel. Sind sehr brav. Wenn gestochen wird, dann nur weil ich sie gedrückt hab.
    Im Frühjahr beim Flugloch säubern passiert es dann doch hin und wieder - bevorzugtes Ziel - die Naseninnenwand.
    Tut höllisch weh. Aber keine Schwellung.


    VG
    Ruth

  • ... Mich würde ja mal interessieren, wo genau Ihr gewöhnlich gestochen werdet (ohne eine von den Mädels genau mit diesem Körperteil gequetscht zu haben :cool:).
    ...


    Also ich werde in die linke Hand an den Ringfinger gestochen, wenn die Sonne scheint, und ich den Ring anhabe ...
    und dann werde ich noch in den Rücken gestochen, an Stellen die schmerzen. Aber nur wenn ich ohne T-Shirt an den Bienen arbeite.


    Dieses Jahr hatte ich bis jetzt kaum Stiche, die Sonne war ja auch selten da :-(

  • Hab ich schon vergessen wo genau - ich glaube das letzte mal wars irgendwo in den Mittelfinger und in den Oberarm und in den Steiß (bei der Gartenarbeit).
    Aber die anderen Male k.a.

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo,


    ich glaub aber, der André meint die Stiche, wenn die Biene nicht aus der Not heraus sticht, sondern wenn sie ANGREIFT. Also Defensive, Programmablauf, wohin?
    Er will auf die Ziehlregionen hinaus, vermutlich.


    Das ist ein Unterschied! Stiche als "Unfall", weil der doofe Imker da im Weg steht oder in die Biene greift oder sie in Haar oder Kleidung geraten ist oder Stiche nach Plan?


    Wo ist die statistisch größte Ziehlscheibe?


    Ich denke mal: Gesicht und Kopf. Immer vorausgesetzt es ist freie Bahn. Kampflustige Damen umschwirren den Schleier, nicht die Beine, die nehmen sogar kräftig Anlauf, finde ich und "rums" immer wieder vor den Schleier. Die Kamikazemodelle verfolgen sogar und nehmen dann bevorzugt die Kopfregion.
    Ich stand mal mit einem Bekannten 5-10 m von seinem Stand entfernt. Angriffe immer wieder, man ging ein paar Schritte weiter, Verfolgung, noch ein paar Schritte, Verfolgung. Stich in die Augenbraue (mein Bekannter, ich hab mich dann mal verzogen. so was könnte ich mir an meinem Stand bei Nähe zu Wanderern und Kindern nicht leisten).


    Sind sie granatenstinkig (das kenn ich nur vom Hörensagen), dann stechen sie bei vermummten Imkern,
    diesen Feiglingen, die die Ziehlscheiben abgedeckt haben, einfach durch die Hose oder die Kleidung, sprich: Es wird wahlloser, hauptsache Stich! Und dann finden sie auch die Regionen, die noch am besten klappen wie dünne Socken zB.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • @ Marion :liebe002:


    Ja genau - bevorzugte Angriffsziele nach Eurer eigenen Erfahrung!


    Die Frage kam bei mir nochmal auf, als bei einer Schulung der Schulungsleiter 2x ins Ohr (Gehörgang) und einmal offenbar gezielt unter(!) den Fingernagel gestochen wurde.



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Moin André,


    war der Schulungsleiter vielleicht im übrigen, wenn er nicht schult, mit der Beruhigung der Imkerschaft über Gentechnik oder Pflanzenschutz befasst? Und die Bienen wußten das und wollten seine Aufmerksamkeit stärken?


    -


    Angriffsziele meiner Damen sind Augen und umzu, Ohren, Nase, Mund, Hals... und dann kommen die, die sich irgendwo in die Plünnen klammern und stechen. Dann bin ich bisher lieber gegangen, die folgende Eskalationsstufe kenne ich nicht.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo André,
    meine Sticherfahrungen und die meiner Familie, sofern sie überhaupt gestochen wurden, zeigen keine Präferenzen hinsichtlich bestimmter Stellen. Eher sind es Zufallstreffer.
    Aber eine Rückfrage zu Deinem Fingernagelbeitrag habe ich.
    Woran habt ihr das festgemacht, dass der UNTER den Fingernagel gesetzte Stich, gezielt an diese Stelle war? Für klingt das nach ABSICHT hier zu stechen und nicht zufällig an dieser Stelle.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Ich sehe das auch als "absichtlich".
    Bienen wurden vorher nicht gequetscht, es wurde gut geräuchert. Es waren genügend Hautpartien beim Opfer unbedeckt. Niemand sonst im direkten Umfeld wurde irgendwie behelligt.



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Hallo André,
    ich habe mich missverstädlich ausgedrückt.
    Ich glaube eben nicht, dass die Biene mit Absicht und gezielt an dieser Stelle gestochen hat.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk