Schwarmverhalten

  • Warum hat der Schwarm keine Fachbücher gelesen? Er hängt seit 5 Tagen in 7 bis 8 m Höhe in einer Tanne. Nach dem halsbrecherischen Versuch ihn einzufangen habe ich wohl die Königin nicht erwischt - also alles auf Null und zurück in den Baum. Wie lange bleibt so ein Schwarm dort lebensfähig? - Was kann / sollte man tun? :confused:

  • Nicht den Hals brechen.


    Thread über das Schwarmfangrohr lesen. (Irgendwo gab es auch ein Video dazu, verdammt wo!?)


    Edit: Video gefunden!


    Anmerkung: Wenn der Schwarm nicht genau am 15cm dicken Stamm sitzt, geht das wirklich SUPER mit dem Rohr. WUUUUSCH ist nicht gelogen. Henry ist ein Genie.

  • :Biene: Bitte nicht den Damenstrumpf (KEIN Netzstrumpf!) mit Endknoten vergessen - und Daniel kann bestimmt noch ein paar ungebrauchte KG-Rohrdichtungen gebrauchen....:lol:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Herzlichen Dank für die Tips. Bei Netzstrümpfen können die Biester ja noch durchstechen - und schwarze sollte man wohl tunlichst auch vermeiden denn unsere Lieblinge mögen bekanntlich kein Schwarz! Aber bitte jetzt mal Eure Pampers ablegen oder soll ich wie mein alter Lehrer sagte "Am Thema vorbei 6 setzten"


    Gruß Peter

  • Bisher war hier nichts am Thema vorbei !!


    Links lesen.


    Da steht sowohl Hintergrund als auch Möglichkeit,


    und das Schwarmfangrohr ist vollkommen ERNST gemeint eine Supersache für hohe Schwärme.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • FlugplatDron schrieb:

    "Am Thema vorbei 6 setzten" Gruß Peter


    Wie jetzt? Die Leute haben Zeit geopfert und Dir geschrieben, wie Du den Schwarm evtl. doch noch fangen kannst.
    Das "Schwarmfangrohr" ist eine Möglichkeit, wie es gehen könnte...
    Genau danach hast Du gefragt...


    FlugplatDron schrieb:

    Was kann / sollte man tun?


    Wo ist da das Thema verfehlt? Was willst Du uns mit den Pampers sagen?

  • Problemorientiertes Denken und Erarbeiten von Lösungen anhand von vorliegenden Informationen: mangelhaft


    Der Servierservice hier im IF ist meist exzellent!


    Kostenloses Vorkauen fertig pürrierter Portionen fehlt des Öfteren :wink:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Peter ,


    Du kannst es auch mit einer langen Stange versuchen, an deren Ende Du ein Rähmchen mit jüngster Brut spaxt. (ohne Bienen)


    Bring die Wabe, so nah, wie möglich an den Schwarm heran. Die Wabe zieht die Kg. magisch an.


    Nach ca. max. 1 Std. müsste sich die Kg. auf der Wabe befinden.


    Vorsichtig, die Stange herablassen. Lass Dir helfen evtl. bei 7 bis 8 Meter, könnt es schwer werden.


    Wabe in einen vorbereiteten Kasten geben.


    Nat. vorher von der Stange spaxen! Vorsichtig!


    Der Rest fliegt in den Kasten, vorausgesetzt, sie können fliegen bei der Kälte.


    Griass Simmerl

  • Anscheind hast du dir nicht mal das Video angesehen....:roll::evil:
    Das funzt, und nicht bloß, weil Henry das sagt, sondern weil es real funzt (wenn man denn Schwärme hat :roll:).

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    Bruce Springsteen

  • Hallo! Zur ersten Frage: Ich habe am Montag endlich einen Nachschwarm (aus einer Warré) fangen können. Die hatten auch keine Lehrbücher gelesen, waren sie doch schon am Donnerstag bei den letzten Sonnenstrahlen ausgeschwärmt. Hier im Rheinland kam dann die extreme Schlechwetterfront rein: es regnete wie aus Kübeln - und das lange! Die Traube hing in ca. 5 Meter Höhe - mit der Leiter ging es nicht. Schwarmfangrohr ging mangels Material nicht. Nächster Versuch: Mit Pfeil und Bogen habe ich ein Stück Drachenschnur über den Ast geschossen und in einer langwierigen Prozedur zu packen bekommen (beide Enden der Schnur). Die Traube habe dann abgeschüttelt, mit dem Erfolg, dass sie sich ca. 1 Meter tiefer wieder neu formierte. Ich habe dann zunächst aufgegeben, weil mir die Traube auch recht klein erschien. Weiter Regen. Nächster Anlauf am Montag: über den Nachbarbaum konnte ich mit einer verlängerten Gartenharke den Hauptast fassen und ein Seil drumschlingen. Dann habe ich die beiden Bäume/Äste so gut es ging etwas näher zusammengezogen (ca. 1 Meter habe ich geschafft). Dann ging alles leicht: Traube abgeschüttelt in Eimer und dann in eine kleine Kiste (TBH verkürzt, da nichts anderes vorhanden).
    Das mache ich nicht noch mal - viel zu gefährlich. Höchstens beim nächsten mal :wink:
    Noch eine Frage: bis heute ist der Schwarm in der Beute, mittlerweile habe ich ApiFonda 2,5 kg mit reingegeben - die Bienen hängen aber nur in der Traube und futtern nicht. Die Vorräte müssten ja mittlerweile längst aufgebraucht sein. Zur Zeit ist es aber um 10 Grad etwas kühl. Muss ich mir Sorgen machen?
    Um Fronleichnam werde ich mal genauer gucken, ob irgendwas gestiftet wurde, bzw. eine vom Nachbarvolk gestiftete bestiftete Wabe (welch Wortspiel :) ) aus der anderen TBH reinhängen, um eine Weiselprobe durchzuführen.

  • Mit Pfeil und Bogen habe ich ein Stück Drachenschnur über den Ast geschossen und in einer langwierigen Prozedur zu packen bekommen (beide Enden der Schnur). Die Traube habe dann abgeschüttelt, mit dem Erfolg, dass sie sich ca. 1 Meter tiefer wieder neu formierte.


    Das mit Pfeil und Bogen war aber irgendwie anders gemeint... :lol: :lol:

    Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel.

  • 2,5 kg Futterteig erscheint mir ein wenig happig.
    Von Montag an muß deren Futter absolut noch nicht verbraucht sein.
    Jedoch ist es eklig draußen und sie sitzen so, damit sie die Tempoeratur halten können.
    Vielleicht ist das Futter einfach zu weit weg?
    Einen kleinen Fladen auflegen? Futtertasche flüssig (! 1:1) na am Bien anbieten.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper