Brutraum voll verhonigt....Tip gefragt.

  • Hi Leute.
    Hab ein kleines Problemchen und brauch mal Rat.
    Also bei vier meiner Völker die im Raps stehen ist soweit ich jetzt auf die schnelle festgestellt habe die obere Brutzarge fast völlig mit Eintrag zugepflastert, trotz darüber stehender Honigzarge. Die haben einfach nicht den Weg nach oben gefunden obwohl ich eine auslaufende Brutwabe
    nach oben gehängt hatte. Im Honigraum beginnen sie jetzt langsam was einzutragen.


    Hat jemand einen Tip wie ich die Waben umtragen lassen kann (ca.30) ich will aus bebrüteten nicht rausschleudern.


    Gruß
    Wilhelm :Biene:

    ** nur selbst rudern macht dicke Arme ** ** begin every day with a smile **

  • ...ich will aus bebrüteten nicht rausschleudern. ..


    Ich würde alle verhonigten Waben möglichst schnell aus dem Brutraum entfernen und über das Absperrgitter verfrachten. Schleudern musst du die auch, wenn sie fertig sind, sonst kannst du sie entsorgen, weil Der Rapshonig in den Waben hart wird.
    Honig aus bebrüteten Waben schmeckt nicht? Koste doch erst einmal den geschleuderten Honig. Mache eine Blindverkostung unter Freunden oder in der Großfamilie. Ziehe aus den Ergebnissen dieser Verkostung eigene Schlüsse. Berichte hier über das Ergebnis der Blindverkostung.:wink:


    Gruß Ralph

  • korrekt Tudo.


    Gibts nich bei mir, Basta, lieber verfütter ich das Zeug. Hab schon an Umtragen lassen gedacht, weiss nur nicht genau wie.


    Gruß
    Wilhelm

    ** nur selbst rudern macht dicke Arme ** ** begin every day with a smile **

  • Hallo, ich habe heute einen Versuch gemacht, Futteraufsatz auf die halben Honigräume. Darein eine volle Honigwabe DN, habe die Verdeckelung aufgekratzt. Mal sehen ob es Umgetragen wird.
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Warum macht es "hygienisch" einen Unterschied, ob du es direkt aus den bebrüteten Waben schleuderst oder erst in unbebrütete Umtragen lässt und dann schleuderst?

    "Er (der Mensch) nennts Vernunft und brauchts allein, um tierischer als jedes Tier zu sein"
    J.W. Goethe

  • Das verstehe ich allerdings auch nicht so genau. Aber vielleicht macht es einen Unterschied, ob die Bienen den Honig vorsichtig umlagern, oder ob er mit Kraft ausgeschleudert wird und der Dreck aus den Zellen mit herauskommt.

  • ...und der Dreck aus den Zellen mit herauskommt.


    Also,
    zunächst mal läßt keine Biene DRECK in der Brutwabe. Die wird nämlich hurtigst geputzt und gewiehnert.
    Mann könnte ob solcher Formulierungen meinen, da lägen ganze Müllager drin oder schlimmeres.


    Mit den Spuren der Bebrütung bekommt der Honig dann Kontakt. Den hatte er mit Schleudern - und mit Umtragen hatte er den auch. Die Einwirkdauer könnte jedoch mal variieren.
    Es ist wohl eher eine Vorstellungsfrage und eine Frage, wer was als "bäh" empfindet. Geputzte Bebrütungsspuren sind erst einmal nicht per se "bäh".
    Saubere Neuwabe ist eben sauber, meint der Essende.
    Kein Kontakt zu Lebespuren von dort aufgezogenen Insekten, igitt.
    Das sind diese auch fliegenden Krabbelviecher mit den Streifen in diesem Falle,
    durch die der Nektar zigmal durchgeht (na, sagen wir: rein und wieder raus), sie geben dabei recht viel "Spucke" in ihn ab.
    Das schreckt aber nun nicht....


    Zur Klarstellung:
    Auch ich habe jetzt HR und BR getrennt. Hatte ich aber auch mal nicht. Und dann hab ich auch noch Presshonig gemacht.
    Unfassbar.... der schmeckte - auch "objektiven" Kunden.


    Nicht ganz ernst gemeinte Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

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  • Zitat

    Aber vielleicht macht es einen Unterschied, ob die Bienen den Honig vorsichtig umlagern, oder ob er mit Kraft ausgeschleudert wird und der Dreck aus den Zellen mit herauskommt.


    Falsch - es hängt von der Lagerdauer ab, weil die meisten dunklen Bestandteile durchaus auch wasserlöslich sind.
    So kann man auch aus weißem Rapshonig einen dunklen Honig machen....:cool::lol:
    Nach jedem Brutdurchgang wird der Larvenkot und das Larvenhemd mit Propolis in der Zelle fixiert - die Bienen stört das nicht, wenn sie gesund sind, und der Krams bleibt auch beim Schleudern in der Zelle drin.


    Über Geschmack des Honigs aus alten Brutwaben oder Jungfernbau kann man streiten, aber in Blindverkostung hat sich beim IFT noch nicht wirklich ein deutlicher Unterschied bei den Beteiligten erkennen lassen.


    Von daher mache jeder, was er will - ich finde Honig aus frischen neuen Waben feiner, kann es aber nicht empirisch belegen....:lol:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Naja, dann ist es wohl einfach Gefühlssache. Ich kann auch mit Wasser aus einem vollgeschissenen Bach ein einwandfreies Bier brauen. Aber ob es schmeckt, wenn man weiß was drin ist? Vom Ruf den ich mir bei meinen Kunden erwerbe, wenn die erfahren was für Zutaten ich nutze mal ganz abgesehen....


    Ebenfalls nicht ernst gemeinte Grüße,
    Udo

  • Hallo Miteinander,
    der meiste Honig wird erst in Brutnähe zwischengelagert, war also in Kontakt mit Brutwaben.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Stop...Leute!


    Vollkommen am Thema vorbei. Ich dank euch für die regen Komentare aber ich wollte in der Hauptsache nur einige Tipps wie ich die dazu bring den Kramk vom Brutraum in den Honigraum um zu lagern, bzw., den aus den Bruträumen entnommenen Honig in den HR umtragen zu lassen.
    Ich hab momentan ca. 30 Waben die das betrifft. Also, VORSCHLÄGE.

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