Verbau zwischen den Rähmchen

  • Im zweizargigen Brutraum (Segeberger) passiert es immer wieder, das die Bienen die Rähmchen miteinander verbinden, sozusagen eine Großwabe bauen.


    Problematisch ist für mich, dass ich so keine Kippkontrolle machen kann, weil die Rahmen im oberen und unteren Brutraum verbunden sind. Ich muss sie erst durch Ziehen der oberen Waben lösen.
    Dabei entsteht dann auch noch Honigkleister und Brutmatsch zwischen den Rähmchen, das mögen weder ich noch die Bienen.


    Gibt es da einen Praxistipp der Erfahrenen?

  • Ob Du sie nun nach oben rausziehst und dabei zerstörst, oder durch kippen- das kommt auf das selbe raus. Ist bei mir auch so... Meißt erwischt es aber nur Drohnenbrut. Die Brücken bauen sie Dir immer wieder, kannste nüscht machen:-(

  • Das selbe Problem habe ich auch. Hier sollen modifizierte Rähmchen mit dickerem Oberträger gute Wirkung tun!
    Stehen schon auf meiner nächsten Bestellliste!!


    LG: Anni

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Modifizierte Oberträger verringern bei uns deutlich das Bauen über und zwischen den Rähmchen. Zusätzlich kann man die Rähmchen auch noch besser greifen, finde ich persönlich.
    Viele Grüße
    Verena

  • Ich habe ein offenes Ohr Andre :Biene:


    1. Die üblichen Verdächtigen (Hersteller) haben gewöhnlich keine Ahnung vom Beespace zwischen Zargen. Da findest Du dann alles von ca. 8-14mm zwischen übereinanderhängenden Rähmchen. Schon bei trockenem Holz.


    2. Wenn Du diese trockenen Zargen raus setzt und besiedelst, quellen sie durch die Witterung und die Atemfeuchtigkeit des Biens. Da kommen bei Vollzargen schnell noch mal min. 2mm Höhenzuwachs zusammen.



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Danke Andre für die Erklärung.
    Aber wenn die Rähmchen quellen, würden sie ja dicker werden und eben diesen beespace von den modifizierten Rähmchen herstellen.
    was begreife ich nur nicht, ich steh auf dem Schlauch?

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • So doll quillt Holz dann doch nicht ;)


    Holz quillt längs der Faser viel weniger als quer dazu.
    Das bedeutet, daß sich die Rähmchenschenkel weniger längen, als die Zarge höher wird.


    Daher @alle Selbstbauer:
    Mit gleichmäßig trockenem Holz bauen und dabei zwischen den Zargen den Minimum-Beespace (5-6 mm) verwenden.



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • ah, Groschen gefallen, danke.
    Müsste man tehoretisch alle ( ich schätze ich habe 250) Rähmchen mit einer dünnen Zusatzleiste auf dem Oberträger verdicken :-)

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.