Arbeitstisch am Stand

  • Ein Klapptisch dient als Arbeitstisch und wird hinter den Beuten aufgestellt. (Und gelagert.)


    Hinter den Beuten. Beim Verlassen der Baustelle kippe ich den Tisch gegen die Büsche, damit der Regen ablaufen kann.


    So ein Tisch gewährleistet rückenschonendes Arbeiten, da die Zargen "auf Bauchnabelhöhe stehen" und zwar alle in einer Höhe. Reserve- und Honigzargen stelle ich auf den Deckel und Innendeckel, nur die zu bearbeitenden Zargen kommen auf den Tisch. Weitere Vorteile:


    - die herunterfallenden Bienen landen nicht im Gras. Sondern auf der Tischfläche. Und können nach der Bearbeitung eingesammelt und wieder zurück in die Beute gegeben werden. Das Gleiche gilt für Wachskrümel. (Wachskrümelsammler... :wink:)


    - Werkzeugkiste steht griffbereit neben den Zargen auf dem Tisch - alles auf einer Höhe. Kein Durcheinander, kein Bücken.


    - Ein mehr oder weniger fester Platz für Smoker und Meißel. Die hängen (meistens) außen an der Klappkiste.


    Ganz zu Anfang werden alle Zargen der Beute auseinander genommen. Das verhindert, daß man sich von oben nach unten arbeitet und die immer weiter nach unten treibt. Wo sie dann auf einen warten...Außerdem verteidigen Bienen die Beute weniger heftig, wenn sie nicht am Platz bearbeitet wird. Die zu bearbeitenden Zargen werden auf den Tisch gestellt. (Vier Zargen passen locker drauf.) Die nicht zu bearbeitenden werden auf die Reservezargen gestellt, so daß man sich auch da nicht weit runterbeugen muß, um die anzuheben.


    Die Zargen lassen sich auch leicht auf dem Tisch drehen und auf die Seite stellen, um sie zu bearbeiten.


    Alle Stände werden umweltschonend mit dem Rad angefahren. (Imker als Vorbild und so...) Das benötigte Ersatzmaterial lagert auf den Völkern in leeren Zargen.


    Mögliche Alternativen: Ein Nachbarimker hat sich aus Steinplatten (Wegplatten aus Beton) einen Tisch hinter den Beuten gebaut. Eventuell reichen auch eingeschlagene Pfosten links und rechts aus - verbunden mit zwei Balken?


    Gruß
    Bernhard

  • Hallo Bernhard,
    ich weiß ja nicht, wie ehrlich Deine Mitmenschen so sind...
    Bei mir wär so ein Biertisch schnell weg.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hi Bernhard,
    ich habe eine ähnliche Lösung installiert, eine alte Bank und einen kaputten Weidentisch vom Sperrmüll - da stelle ich z.B. die schweren Honigräume drauf, wenn ich eine Durchsicht machen will.
    Die Idee, Werkzeug auf den Völkern zu lagern, finde ich elegant - Diebstahlgefahr eher gering.
    Eine Freundin hat eine ca. kniehohe winzige Hütte für das Werkzeug neben den Bienenstand gebaut - damit verstößt sie nicht gegen irgendwelche Bauvorschriften und hat trotzdem die wichtigsten Geräte vor Ort. Hütte mit Vorhängeschloss gesichert.
    (Wir leben in der Hauptstadt des Verbrechens, gerade wieder bestätigt).
    Grüße
    apirita