Spalt bei falzloser Beute

  • Hallo allerseits,


    ich möchte gerne auf die falzlosen Liebig-Beuten umsteigen und habe mir darum dieses Jahr einige Zargen selbst "geschreinert". Die sehen soweit ganz gut aus, ich habe nur ein Problem: Manche sind nicht absolut exakt, deshalb ist manchmal zwischen zwei Zargen auf einer Seite ein Spalt von einem Milimeter.


    Ist das ein Problem?


    Ich denke mal jetzt im Sommer wird der schnell zugekittet sein, aber wie sieht es aus wenn ich z. B. im Winter die Oxalsäurebehandlung mache? Da kitten die Bienen ja nicht.


    Ich kann mir andererseits nicht vorstellen, dass die ganzen Selberbauer die Zargen absolut hundertprozentig ohne Lücke hinbekommen.


    Viele Grüße


    Michael

  • Hallo,


    1mm ist natürlich viel, da hast Du nicht wirklich genau gearbeitet. Aber leider weis ich nicht was für eine Hobelmaschine Du zur Verfügung hast. Man kann nämlich die Zargen auch in der Höhe mit Übermaß anfertigen und am Schluss diese in fertigen Zustand durch die Hobelmaschine schieben, dann sind die ganz eben.


    Aber zurück zum Thema, wenn Du beim abnehmen des Deckels das Kittharz nicht entfernst dann sollte der Deckel hinterher auch wieder ziemlich dicht aufzusetzen sein. Das sollte daher kein Problem darstellen. Darüberhinaus vermeide zu Unzeiten einfach unnötiges öffnen der Beuten; das sollte eigentlich selbstverständlich sein.



    Gruß
    Franz

  • Ich versuche mal, dass ich das noch repariert bekomme, muss ich aber irgendwie manuell hinbekommen, denn so eine fette Hobelmaschine habe ich nicht.


    Denn das Öffnen zur Unzeit ist für die OS Behandlung leider nötig.

  • Ich verwende auch selber gebaute Liebig-Zargen, und hatte eigentlich noch keine Probleme (außer mit einer Zarge, die war offensichtlich "Ausschuss").
    Wie Franz schon schreibt, wenn man die Beute öffnet, sollte man sie ja auch wieder genau so zusammenbauen wie sie war. Und dann haben die Bienen bereits die meisten Zugritzen zugekittet, und das hält (klebt) dann auch schnell wieder.
    Allerdings habe ich auch recht genau gearbeitet und man sieht bei mir kaum irgendwelche Spalten.

  • Ist das ein Problem?


    Hallo,


    nein, das ist kein Problem. Ich habe industriell hergestellte Holz-Magazine, da passiert das auch. Das Holz arbeitet, es ist Wetterextremen ausgesetzt (Regen, Nässe, Trockenheit, Kälte, Hitze).


    Bei mir sind das manchmal 2mm. Ein Problem für die Bienen scheint das nicht zu sein.


    Gruß
    KME

  • Das Problem -sofern es denn eins ist- habe ich auch. Bei mir wurde es bei der Fütterung (ich füttere mit Wanne in der Leerzarge) zum Problem. Schwarze, räuberische Bienen versuchten durch den Spalt ans Futter zu kommen. Ich habe dann den Spalt mit Schaumstoff verschlossen und das Problem war keines mehr.


    Grüße von Herrn Rübengrün

    Prüfet Alles und wählet das Beste!


    Erst kommt das Fressen, dann die Moral!