Frühjahrsdurchsicht

  • Hallo liebe Imkerkollegen,


    nun habe ich auch die Frühjahrsdurchsicht am 20.4 gemacht. Und ich muss sagen, dass ich überaus zufrieden bin.


    Von meinen 7 Völkern ist keinen abgestorben. 6 von sieben hatten mind. noch 3 volle DNM Futterwaben. Bei einem war nur noch 1/2 drin und ich habe aus einem Volk mit noch 7 vollen Futterwaben 3 zusätzlich hinzugehangen.


    Alle 7 Völker waren mit mind 4 Waben in Brut. Wobei bei 6 von 7 bereits verdeckelte Brut vorhanden war und bei einem Volk 4 Waben offene Brut.


    Interessanterweise haben alle Völker bereits frischen Nektar eingetragen (dünnflüssig) und zusätzlich reichlich blauen Pollen. Zu Beginn habe ich mich erschrocken und meinte einige Pollentöpfchen seien verschimmelt. Aber dann habe ich mich erinnert, dass es hier einen Beitrag gab der auf Scilla-Pollen hinwies! :wink:


    Habe diesen Samstag dann alle mit Puderzucker behandelt und die Honigräume, mit Mittelwänden, aufgesetzt.


    Nun kann die Tracht kommen.


    MfG,
    Euer Daniel

  • Hallo Daniel,
    was hat Dich dazu bewogen jetzt eine PZ_Behandlung durchzuführen?
    Und wie war das Ergebnis?
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Daniel,
    was hat Dich dazu bewogen jetzt eine PZ_Behandlung durchzuführen?
    Und wie war das Ergebnis?
    Gruß Eisvogel



    Daniel, noch ne Frühjahrsdurchsicht? Den Fred gibt es schon seit dem 14.04.13 !


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von derbocholter () aus folgendem Grund: seit dem.............

  • Mit Puderzucker behandelt man nicht, sondern kontrolliert!! Lässt sich das hier gar nicht ausmerzen?

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo Holmi,
    sei mal nicht so streng.
    Es ist mir eigentlich egal, ober der Gute mit PZ behandelt hat oder kontrolliert hat.
    Die Frage die hinter meiner Anfrage steht ist nur warum er es getan hat und wie das Ergebnis war.
    Gruß Eisvogel


    Nachtrag:
    Gab es hier nicht einmal eine heftige Diskussion zum Thema PZ-Behandlung?

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Mich regt nur auf, dass manche wirklich meinen, sie könnten mit Puderzucker BEHANDELN. Aber das funzt nicht, ist auch so nicht gemeint. Deshalb sollte man in diesem Fall auf seine Wortwahl achten! Nur das meinte ich, ansonsten bin ich nicht so streng. Nur hier sollte Klarheit herrschen.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Sagen wir mal, man kann für eine gewisse Druckentlastung sorgen.
    Das schon. Er wirkt nur an den freien Bienen, muß also eigentlich wiederholt werden, um eine Reduktion der Varroalast zu erreichen.


    Ich finds besser, als die Idee, die mühlsehlig angelegte und gepäppelte Drohnenbrut auszuschneiden. Bringt auch bessere Begattungsergebnisse, wo es doch eh spät wird dieses Jahr mit den Jungs. :wink:


    Behandeln geht so im eigentlichen Sinne nicht. Aber übrig bleiben doch immer welche.


    Jetzt kommen wir aber OT und springen voll in den PZ, sorry.



    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo,


    da bin ich wieder.


    Letzendlich ist mir die Wortwahl egal, ob Behandlung oder Kontrolle. Ich pudere einmal im Frühjahr das Volk ein um eine Entlastung zu erreichen. Somit werden zusätzlich noch einige ansitzenden Varroa dezimiert.
    Seit drei Jahren mache ich das an dem Tag wo ich den Honig aufsetze. Und soweit ich beurteilen kann, gibt es mir Recht.
    Ich komm nämlich ohne weitere Behandlung bis zur Oxalsäure-Behandlung. Sofern es im Spätsommer keine Reinvasion gibt durch Räuberei. Nach der letzten Honigernte wird regelmäßig der Varroafall kontrolliert, durch die Windel.
    Ich schneide nämlich auch keine Drohnenwaben, da ich im Naturbau keine reinen Drohnenwaben habe! Daher einmal Puderzucker bestäubung bevor der Honigraum aufgesetzt wird.


    @Josef
    Es tut mir Leid für die Verwirrung. Am 14.4 habe ich lediglich unter den Deckel geschaut ob die Völker noch leben und wo sie sitzen. (Futter)
    Erst letztes Wochenende habe ich alle Völker durchgeschaut.


    Und bin wahnsinnig zufrieden.

  • Mich regt nur auf, dass manche wirklich meinen, sie könnten mit Puderzucker BEHANDELN. Aber das funzt nicht, ist auch so nicht gemeint. Deshalb sollte man in diesem Fall auf seine Wortwahl achten! Nur das meinte ich, ansonsten bin ich nicht so streng. Nur hier sollte Klarheit herrschen.


    Hallo Holmi,


    warum nicht?


    Guck mal ins Netz. Es geht natürlich Beides! Die Frage ist, ob es ausreichende Wirkung hat. Ich habe im letzten Jahr nach der Sommerbehandlung alle Völker gepudert. Milben sind gefallen, aber um die Wirkung zu kontrollieren müßte man einer anderen Methode nachbehandeln.
    Interessant finde ich die Puderzuckerbehandlung, weil sie natürlich bienenschonend ist und auch zwischen den Trachten oder vor Trachtbeginn nagewendet werden kann.


    Gruß Jörg, der Gelegenheitspuderer


  • Mich regt nur auf, dass manche wirklich meinen, sie könnten mit Puderzucker BEHANDELN.

    :roll: Dasselbe wurde auch über andere Behandlungsarten am Anfang gesagt. Erfahrungen mit PZ werden gerade weltweit gesammelt. Also, wenn es Dir hier um Begrifflichkeiten geht, dann sollte es wohl eher heißen: mit PZ kann Varroa kontrolliert werden.


    Gerade für den Hobbybereich ist PZ eine, im Vergleich zu den Säuren, ungefährliche, unaufwendige, bei Hitze und ohne Köverluste anwendbare "Kontrolle", die natürlich wie bei allen anderen "Kontrollen" voraussetzt, dass imker weiß was da er tut und im Vergleich zu den anderen Varroaziden ohne jegliche Rückstände im Wachs. Die Methode steht noch am Anfang und es gibt noch nicht DAS bewährte Rezept.



    hier sollte Klarheit herrschen.

    :daumen: genau deswegen ist der Erfahrungsaustausch so wichtig, wir sind auf dem Weg zu mehr Klarheit.



    ... übrig bleiben doch immer welche.

    Solange sie unter der Schadschwelle bleiben kein Problem.


    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von molle ()