Propolis und Anfälligkeit der Bienenvölker

  • Und glaubt dem Drohn!
    Das Netz ist frei von Anschuldigungen gegen ihn, genau so wie gegen Werner von Braun!


    so war es und so wird es immer bleiben!


    Schließt dem Volk die Augen, den Mund und die Ohren!


    Dann kann geherrscht werden!


    Die Neonics lassen grüßen.


    bis Mittwoch.


    dD

  • Zitat


    Viren und Vitamine sind reine Konstrukte des menschlichen Geistes!?


    Hat jemals jemand den Drohn gesehen? Ich meine es gibt ihn nicht. Er spricht ja von sich selbst in der dritten Person.
    Was er von sich gibt: reine Konstrukte des menschlichen Geistes!?


    Gruß Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Denn wer sein Hause sauber hält, hält auch die Brut sauber.


    http://apitherapy.blogspot.de/…stores-significantly.html


    Bist du sicher Bernhard? Das Ergebnis der Studie zeigt eine interessante Korrelation. Allerdings fehlt dabei der Zusammenhang mit der Stockhygiene. Das Stockhygiene und Bruthygieneverhalten wird unterschiedlich vererbt. Deine obige Aussage kann ich so nicht bestätigen. Es gibt Völker die den Boden blitzblank halten, die aber keinerlei Ausräumverhalten zeigen und umgekehrt.


    Schöne Grüße
    Reiner

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

    • Offizieller Beitrag

    Zumindest bei afrikanisierten Bienen. Ich denke jedoch, diese Erkenntnis läßt sich auf die normale Biene übertragen.


    Hättest ja wenigstens schreiben können "ich vermute" oder "ich hoffe" :)

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Gut, das nächste Mal. :wink:


    Mit Stockhygiene meinte ich das Einpinseln mit Propolis, denn es ist ja eine Art "Desinfizierung", also Putzen. Es ist trotzdem eine interessante Information für mich, daß das Aufräum- und Putzverhalten genetisch nicht mit dem Ausräumverhalten verbunden ist. Das wußte ich nicht.


    Wie ich ja schon mal berichtete, war mein bis dato am längsten überlebende Volk in einer 60 Jahre alten Beute untergebracht, die von innen "zentimeterdick" mit Propolis eingeschmiert ist. Ich habe ja schon mal gemutmaßt und gemunkelt, daß das Propolis eine Rolle beim Überleben gespielt hatte. Wenn man diese Beute öffnete, strömte einem ein sehr intensiver Geruch nach Propolis entgegen.


    Man bewegt sich im Bereich der Spekulation, aber ich vermute (:wink:), daß das Propolis weniger die Milben direkt beeinflusst, als daß es die Viren und Bakterien hemmt. Nach dem Motto: Völker sterben nicht an der Varroa selbst, sondern an Varroa+Viren+Bakterien.


    Welche Bienen propolisieren denn besonders stark? Und zeigen diese Bienen eine größere Toleranz?

  • Hallo Bernhard,
    die caucasia ist bekannt für ihre übermäßige Propolis-Verwendung, aber auch die Polenbienen (mellifera) mit einem gehörigen Schuss caucasia oder carpatica (keine Unterart) und der carnica wie überall aber eben aus einer anderen Region wie die unserer Östereicher.


    Propolis sehe ich, wie auch meine Bienen, als ein sehr wichtigen Bestandteil eines Bienenvolkes an, auch wenn das Zeug so klebrig an den Fingern für mich ist, hab ich immer ein paar Tropfen davon in meiner Naturapotheke!


    Grüße:Biene:

    - Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis -

  • Wie Horst schon sagt, Kaukasier sind berüchtigt für die Verwendung von Propolis, allerdings hauptsächlich ausserhalb ihrer Heimat, also bei uns. In Georgien ist davon wenig bekannt. Anatolierbienen verwenden idR viel Propolis, auch zu hause. Eine höhere Toleranz ist aber nicht bekannt. Gerade Anatolierbienen sind übrigens meistens sehr sauber, was das Bodenbrett betrifft, aber beim Brutausräumen eher schlecht. Jedoch sind sie sehr robust gegenüber Infektionen, auch wenn ihnen die übermäßige (!) Propolisierung abgewöhnt wurde (Selektion).


    Ciao
    Reiner

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Hallo,
    in der aktuellen biene (1/2014) findet sich ein Plädoyer für Standbegattungen und gegen zu einseitige Zuchtauswahl, da wird auch auf das Propolisieren angesprochen. In der Hinsicht, man soll es nicht wegzüchten, wir wissen noch garnicht genau, wofür es gut ist.
    Viele Grüße
    apirita

  • Wir wissen eigentlich schon lange wofür es gut ist. Ich schreibe ja auch nix von wegzüchten, sondern dem Reduzieren des übermäßigen Propolisierens. Glaube mir DAS ist nicht mal mehr gesund, wenn das Propolis beim Flugloch rausläuft ...


    Schöne Grüße
    Reiner


    Hallo,
    in der aktuellen biene (1/2014) findet sich ein Plädoyer für Standbegattungen und gegen zu einseitige Zuchtauswahl, da wird auch auf das Propolisieren angesprochen. In der Hinsicht, man soll es nicht wegzüchten, wir wissen noch garnicht genau, wofür es gut ist.
    Viele Grüße
    apirita

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Wie Horst schon sagt, Kaukasier sind berüchtigt für die Verwendung von Propolis,...In Georgien ist davon wenig bekannt.


    Das klingt aber merkwürdig - wieso propolisieren sie in Georgien nicht, aber bei uns? Kennt man den Mechanismus dahinter? Und zeigen die Kaukasier ein gutes Ausräumverhalten? (Ich suche hier eine Verbindung zur obigen Studie.)


    Ich kenne Bilder von Bienenvölkern in Brasilien, die grünes Propolis produzieren - da sieht es auch aus, als ob das Propolis aus dem Volk herausläuft, die Mengen sind ganz unglaublich.