Bienen in den Raps, "wat kost dat?"

  • Hallo liebe Gemeinde,


    was wird überlicherweise an einen Bauern gezahlt, wenn ich meine Bienen in seinen Raps stelle?
    Wie macht Ihr aus, wem welches Feld gehört um beim Bauern anzufragen?


    Viele Grüße


    Klaus


  • Nichts, da müsstest Du noch was bekommen, wegen Ernte Steigerung:lol:

    Nur wir Imker können funktionierende Varroa Abwehr schaffen, sicher nicht die Chemie

  • Nichts, da müsstest Du noch was bekommen, wegen Ernte Steigerung:lol:


    Genau so sehe ich das auch. Aber ein kleines Dankeschön erhält die Freundschaft und kann gleich mit der Frage für das nächste jahr verbunden werden. Hat bis jetzt immer geklapt!


    gruss
    jola

  • Hallo !


    Nichts, da müsstest Du noch was bekommen, wegen Ernte Steigerung:lol:


    In welcher Welt lebst Du eigentlich ?


    Wenn Geld fliest, dann muß der Landwirt den Ausgleich zahlen.


    Angenommen:


    Bienenvölker stehen gut ausgerichtet und in ausrechender Menge zu einem Rapsfeld,
    dann ist eine Ertragssteigerung von 1000kg pro Hektar* drin. Macht sich an verschiedenen Faktoren fest wie:
    mehr Samen pro Schote, höheres Korngewicht, größerer Ölgehalt.


    Das sind rund 400-450€ für den Landwirt "ohne Mehraufwand" an Geld-Zeit-Saatgut !!


    zuzüglich:
    gleichmäßigere Durchreifung der Frucht / bessere Keimfähigkeit



    edlBeeFit
    Eigentlich habe ich recht viel von Deinen Beiträgen hier gehalten.



    *) Dr.Mandel 2011



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Bienenknecht () aus folgendem Grund: RechteSchreibung

  • @Knecht,


    Du hast Kurt, glaube ich, völlig falsch verstanden.
    Genau das meinte er doch.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo Freunde,
    für die Anfänger und Neulinge hier im Forum darf ich nochmal zusammenfassen, achtung kein Sarkasmus, kein veralbern, keine Beta-Blocker.
    Ja, durch einen ordentlichen und intensiven Beflug durch Bienen lässt sich Menge und Qualität des Rapses wie bei vielen anderen Früchten auch deutlich steigern.
    Nein, bezahlt wird dafür keiner.
    Ja, um eine gute Bestäubung einer größeren Pflanzung zu gewährleisten sind viele Bienenvölker notwendig, da reichen deine Völker nicht aus, um eine deutliche Steigerung der Ernte nachzuweisen.
    Ja, Raps wird häufig gespritzt oder auch gebeitzt, oder beides und deshalb, auch im Blick auf das frühe Jahr und das Gutationswasser ist Raps bei vielen Imkern nicht beliebt, weil einfach Gefahr für die Bienenvölker besteht.
    Und Ja, Rapshonig schmeckt lecker, sieht lecker aus und läuft nicht vom Butterbrot, was ihn bei Eltern von schusseligen Kindern sehr beliebt macht.
    Ganz zum Schluss noch zwei Anmerkungen.
    1. sie fliegen endlich, hatte schon Befürchtung, dass das nichts wird.
    2. Mir wurde gestern erzählt, dass der Hase obwohl Nutellaesser, meinen Honig vorzieht. So, und jetzt will ich den Grimme-Preis für den besten Honig.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der alle drei Jahre das größte Rapsfeld Nordeuropas direkt am Grundstück hat. Man gewinnt bisweilen den Eindruck, es reicht von Reuden an der Fuhne bis Helmststedt.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Moin!


    Welcher Hase denn? Der Osterhase?
    Oder ein anderer kleiner, schnuckliger? :cool:
    Der Sieg über die Fettbrauncreme im Glas in einer gewissen Altersklasse ist immer absolut preisverdächtig! Sollte als Bewertungskriterium zugelassen werden, wie ich meine.


    Grüße von der Nutellafront,
    ersetzt momentan durch erstklassigen Akazienhonig eines Erfolgsimkers meines Vertrauens :Biene:


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Ach ja, der Hase,
    frag mich nicht wieso, aber das süsse Päärchen, sie heißen eigentlich K. und haben nichts mit einem Expräsidenten zu tun, die beiden nennen sich nur Häschen. Auf der Klingel sind zwei Hasen gemalt und im Freundeskreis spricht man nur von dem Hasen ( Markus ) und der Häsin ( Elke ). Ob das jetzt was mit ihren Sexualverhalten was zu tun hat, kann ich nicht sagen. Hat also keine weitere Bedeutung, nur das Problem sie gelegentlich im Telefonbuch zu finden, weil viele ihren eigentlichen Namen garnicht mehr kennen. Hat also auch nichts zu tun mit Ostern, oder wie nennt man das Frühlingsfest der Hühnerhalter, wo Eier bunt angemalt werden um sie im Schnee besser zu finden?
    Viele Grüße
    Wolfgang 1 : Nutella 0

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.