Wabenfragen

  • Hallo zusammen.


    Heute hatte es angenehme 15-16 Grad in der Sonne. Das nahm ich zum Anlass die erste richtige Frühjahrsdurchsicht zu starten.


    Beide Völker hatten noch erschreckend viel Futter. Jegliche (Anfänger-)Angst war unbegründet :)


    Ich habe jetzt das überflüssige Futter entfernt (z.T schon wieder befüllt oO) um Platz für MW zu schaffen.
    Einige nicht mehr ausgebaute schimmelige MW hab ich ebenfalls entfernt.


    Habe jedoch an fast allen FW Schimmel auf den Oberträgern der in ein oder zwei Ecken der Wabe "streut" Siehe Foto.
    Was mache ich damit? Aufheben für Bleger oder muss hier eingeschmolzen werden?


    Außerdem habe ich eine seltsame Wabe mit Löchern. Durch was kommt denn sowas??


    Kann ich nur Verdeckeltes Futter einlagern? Die Waben sind ja schon Frisch befüllt zum Teil.


    Wiedermal: Danke für eure Antworten!

  • Hallo Patrick.


    Schön, dass es bei Euch Frühling wird. :-D



    Beide Völker hatten noch erschreckend viel Futter. Jegliche (Anfänger-)Angst war unbegründet :)


    Ich habe jetzt das überflüssige Futter entfernt (z.T schon wieder befüllt oO) um Platz für MW zu schaffen.


    Das war villeicht etwas früh.
    Ein guter Teil des "Winter"futters braucht es im Frühling für das Brutgeschäft, und so üppig gefüllt sieht mir die Wabe im Foto dann doch nicht aus. Und das Weiße: sind das Lichtreflexe oder Stifte?

    Mit freundlichen Grüßen -- Traugott Streicher

  • Hallo Patrik


    den Schimmel würde ich abkratzen und die Wabe noch als Futterwabe verwenden. Wenndu die Wabe bei einem anderen Volk einhängst, wo sie herstammt kannst du annehmen das sie in kurzer Zeit leergemacht wird, so meine Erfahrung. Dann kannst du sie immer noch einschmelzen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)


  • Hallo Patrick. Du solltest sofort alle entnommenen Futterwaben wieder in die Völker einhängen. Die mini Schimmelstellen kannst Du ignorieren. Du solltest bedenken das jetzt bei den kommenden wärmeren Tempetaturen das Brutgeschäft erst richtig los geht und täglich gesteigert wird, was einen täglich zunehmenden Futterverbrauch zur Folge hat. Der erste nennenswerte Nektareintrag erfolgt zur Kirschblüte und bis dahin hat eine Futterwabenentnahme zu unterbleiben. Es sei denn die Völker sind überfüttert und die KÖ hat keinen Platz zum Eier legen, was ich aber bei dir nicht erkennen kann. Mittelwände kannst Du zum jetzigen Zeitpunkt vergessen,wo sollen die Jungbienen (Baubienen) denn herkommen ?


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

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  • Hallo Patrick.
    Ein guter Teil des "Winter"futters braucht es im Frühling für das Brutgeschäft, und so üppig gefüllt sieht mir die Wabe im Foto dann doch nicht aus. Und das Weiße: sind das Lichtreflexe oder Stifte?


    Da sind garantiert Stifte drauf, also sofort retour in die Beute, wenn es nicht schon zu spät ist

    Nur wir Imker können funktionierende Varroa Abwehr schaffen, sicher nicht die Chemie

  • Muss euch enttäuschen.


    Das sind keine Stifte. Es ist frischer Nektar. Der hat das Licht reflektiert.
    Erkennt man auf dem Bild schlecht seh ich jetzt auch gerade.


    Es ist auf jeden Fall noch genug Futter drin.
    Es waren jedoch von 12 bzw. 11 Rähmchen noch je 7 oder 8 im Volk, während die unterste Zarge Voll ist mit Brutnest und leeren Pollenwaben die nicht mehr besetzt sind.

  • Patrick. Es gibt jetzt noch keinen frischen Nektar in solchen Mengen das die Bienen was einlagern.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Patrick, der verschimmelte Pollen sagt alles. Futter hat Wasser gezogen.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von derbocholter ()

  • Habe heute auch das erste mal durchgeschaut und feststellen müssen, das bei mir auf einer schon leeren Futterwabe frischer Nektar eingertagen wurden ist!

  • Sicher das der vom letzten Jahr ist? Wenn das so wäre, dann wären beide Völker mit ca. 3 oder 4 Waben durch den ganzen Winter gekommen bis zum heutigen Tag.
    Kommt mir irgendwie komisch vor. Die zweite Zarge ist ca. zur Hälfte noch verdeckelt, der Rest ist wie die Wabe auf dem Bild, halb oder ganz entdeckelt mit neuem(?) Nektar.


    Ist das Futter dadurch hinüber Josef? Müsste prüfen, ob es nicht auch ein Lichtreflex ist. Kam mir in real nicht schimmelig vor. Wie lässt sich das in Zukunft verhindern? Habe über offenem Boden überwintert, Dämmplatte und Folie unter Blechdeckel.

  • Du solltest sofort alle entnommenen Futterwaben wieder in die Völker einhängen. Die mini Schimmelstellen kannst Du ignorieren. Du solltest bedenken das jetzt bei den kommenden wärmeren Tempetaturen das Brutgeschäft erst richtig los geht und täglich gesteigert wird, was einen täglich zunehmenden Futterverbrauch zur Folge hat. Der erste nennenswerte Nektareintrag erfolgt zur Kirschblüte und bis dahin hat eine Futterwabenentnahme zu unterbleiben.


    :daumen::daumen:
    Statt Futterwaben zu entnehmen, musst du die Futtersituation überwachen. Es wären nicht die ersten Völker, die vor der Kirschblüte verhungern.
    Baubereitschaft kannst du an weißen Stippchen erkennen, die auf dem Rähmchenholz und anderen Flächen erscheinen. Auch ketten sich die Bienen im Baurahmen auf und fangen an zu bauen. Dann kann man Mittelwände/Leerrahmen geben. Vorher nicht!


    Gruß Ralph

  • Sicher das der vom letzten Jahr ist?


    Bei mir zu 100%.


    Zitat

    Wie lässt sich das in Zukunft verhindern? Habe über offenem Boden überwintert, Dämmplatte und Folie unter Blechdeckel.


    Stärker einwintern, Folie weglassen, Deckel hinterlüften,...

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)