Brut und Volkstärke

  • Du hast das falsch verstehen wollen. Es stimmt schon so. Das Wort angeblich ist verrutscht und gehört in den Nebensatz. Jetzt wird klar, dass ich dies gesehen hatte. Ein Problem ist, dass das Programm bei der Korrektur die Sätze zerwürfelt und beim Speichern wieder sortiert.
    Remstakimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hab ja auch nur gewitzelt ;-)
    Darfst mich nicht immer so Ernst nehmen, bei den derzeitig einschlagenden negativen Ereignissen in meinem Leben ( ein Glück nicht die Bienen betreffend) frühstücke ich morgens immer einen Clown, damit ich was zu Lachen habe :liebe002:

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Eine Hund muß größer als eine Katze sein, eine Biene muß auch mal stechen.


    Es steht geschrieben "Macht Euch die Erde untertan."
    Und nicht "Verbessert die Schöpfung".
    Sondern "Du sollst den Herrn ... nicht versuchen."


    Wer sich an den Worten "den Herrn" stört, ersetze sie durch "Mutter Natur"...



    André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Hallo, jetzt schon den Honigraum? Gruß Carsten


    Jepp. :daumen: unbedingt bevor der Raps blüht. Raps ist als Winterfutter nämlich ungeeignet und gehört nicht auf Brutwaben, sondern geschleudert. :u_idea_bulb02:


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Lärm- und Hektik-Allergiker und unheilbarer NostalgieImker
    "Ich bin nicht geneigt aus Dingen ein Problem zu machen,
    die ganz offenkundig nicht das Potential dafür besitzen."

  • Jepp. :daumen: unbedingt bevor der Raps blüht. Raps ist als Winterfutter nämlich ungeeignet und gehört nicht auf Brutwaben, sondern geschleudert. :u_idea_bulb02:


    Herzliche Grüße
    Mirko


    Das ist mir neu.:confused:
    Also fassen wir mal zusammen: Raps ist als Winterfutter ungeeignet, ebenso Waldhonig und außerdem sagte mal einer Springkraut.
    Kann diese Liste noch jemand erweitern?


    Gruss, Christian

  • Honig ist überhaupt ganz schlecht für die Biene.
    Er dient nur als Tauschware, damit der Imker der Biene den guten Zucker gibt.


    Ist wie beim Tauschhandel Pelze gegen Feuerwasser und Glasperlen...



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Welch hilfreicher Sarkasmus für den fragenden Anfänger.


    Also: Springkraut geht prima, sonst hätte ich und auch die Umgebung keine Bienen mehr.


    Rapshonig wird zu Steinhartem Zeugs in den Zellen, natürlicherweise würde das ein Honigvolk so nue in Massen einbunkern und deshalb wars noch nicht evolutionswirksam ;-)


    Waldhonig hat viele Rückstandhinterlassene Stoffe, die die Kotblase bzw den Darm über die Norm füllen.
    Auch hier macht es wieder die Masse(ntracht):
    also: in Massen =>raus damit


    ansonsten überwintern Bienen auf Honig ganz wunderprächtig, soll schon lange so sein, stimmt *gg*

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Honig ist überhaupt ganz schlecht für die Biene.


    Quatsch. Machst doch den Christian ganz wuschig !!! :evil:
    Also, wie Marion schon sagt, wird Raps (ergänze Hederich und Ackersenf; alle drei Frühtracht) in den Zellen der Waben steinhart, was logischerweise die Winterzehrung beeinträchtigt.
    Dies gilt unbedingt auch für Heidehonig, der sich eh schwer ausschleudern lässt. (Heideimker fertigten deshalb früher sogen. Stampfhonig, heutige Imker zumeist Waben- oder Scheibenhonig)
    Blatt- und Tannenhonige sind keine Blütenhonige, unterscheiden sich also schon in der Zusammensetzung von diesen. Sie haben einen höheren Nährwert und verursachen die sogen. Ruhrkrankheit. d.h. die Bienen können ihren Darminhalt nicht bis zum Reinigungsflug halten.


    Ansonsten ist Honig das Allerbeste für die Bienen.
    Nur ein Narr schleudert bis auf den letzten Tropfen.


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Lärm- und Hektik-Allergiker und unheilbarer NostalgieImker
    "Ich bin nicht geneigt aus Dingen ein Problem zu machen,
    die ganz offenkundig nicht das Potential dafür besitzen."

  • Hallo,
    in Hohenheim wurden vor Jahren Bienen auf Rapshonig eingewintert. Kein signifikanter Unterschied. Immer wieder muss ich schmunzeln, über Beiträge zur Überwinterung auf Waldhonig. Die Erkenntnisse sind entweder von anno Tobak, Vortragsschwätzern oder Bienenbücherschreibern. Merke, die Abschreiberei ist ein Elend. Ein neues Bienenbuch benötigt nur 10 Seiten. Der Rest ist Widerkäuen von oftmals überholten Erkenntnissen. Dieses Geschwafel bezieht sich auf kleine Völker und solche, welche aus der Brut gingen, weil das Brutnest verhonigt war. Wer starke Völker aus dem Wald holt, umgehend einfüttert, der oder die braucht sich um den Waldhonig im Volk nicht zu fürchten. Ich imkere schon seit mehr als 30 Jahren nur mit einem Brutraum und da bleibt immer Honig zurück. Weil er muffelt und deshalb von schlechter Qualität ist, wird dieser nicht geschleudert. Selbst im Winter 95/96 haben die Völker gut überwintert. Der Waldhonig wird wegen der Einfütterung erst gegen Ende des Winters verbraucht und da ist er problemlos.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

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