Die Sendung mit der Maus

  • Mäuse nutzen die frostigen Nachttemperaturen und treiben ihr "Unwesen" :-D an den Bienenständen! Vorsicht. Durch eine Unachtsamkeit hat es sogar eine Maus in eine Beute geschafft. Ich habe sie aber rechtzeitig entdeckt und an die Luft gesetzt, bevor ein Schaden entstanden ist. Und erst mal eine Mausefalle aufgestellt, das wird mir hier zu bunt mit denen. :roll:


    Hallo Bernhard,


    meinst Du, daß die Mäuse jetzt wirklich noch Schaden anrichten können?


    Ich habe Anfang März vor lauter Optimismus alle Gitter entfernt und bin dann wöchentlich, durch die Wetterverhersagen vertröstet, um die Kisten geschlichen und habe überlegt, ob ich sie wieder antackern sollte.
    Meine gedanken dazu:
    - wenn sich eine Maus eingenistet hat, dann sperre ich sie damit ein
    - wenn die Maus nur nachts und zum Fressen reingeht, dann tote und ein paar lebende Bienen frist, dann ist das zu verschmerzen
    - das Wetter soll ja nun endlich etwas wärmer werden - Prinzip Hoffnung!


    In der nächsten Woche kann ich Euch berichten, ob ich zu mutig war oder nicht.


    Gruß Jörg

  • Ja, können sie. Es friert hier nachts und dann bewegen sich die Bienen kein Stück aus der Traube heraus. Und Mäuse können sehr schnell großen Schaden anrichten. Ich habe aber im Gegenzug auch schon mal eine Art Koexistenz in einer Beute gesehen. Darauf baue ich aber nicht. :) (Alleine schon aus lebensmittelhygienischen Gründen.)

  • Na Ihr Kleinwildjäger!:lol:


    Bei den Holzfallen glätte ich das Ende des Haltestäbchens mit Schleifpapier.


    Als Köder nehm ich Hundetrockenfutter mit Loch und binde es mit Rähmchendraht fest. Wenn se das wollen, dann müssen die erst mal richtig zerren...


    Muss aber zugeben, dass ich diesen Winter seit langem mal wieder Gift ausgelget habe:-(, nachdem die Viecher trotz etlicher Fallen anfingen sich im Trampolinsprungtuch Nester zu bauen und meine Abdeckplanen durchlöchert hatten.:evil:



    MfG André

  • @ Andre
    von Gift würde ich abraten, denn damit vergiftet man auch den kleinen niedlichen Mauswiesel, der
    Mäuse ja über alles mag.

  • Lebendfallen bestückt mit einer leich mit Nutella bestrichenen Haselnuß. Dann nehme ich sie im Auto mit über den Main. Hab sie früher in der Nähe freigelassen. Die kommen wieder hatte ich den Verdacht. Hab eine mit nagelack am Schwanz gefärbt und hatte sie am nächsten Tag wieder in der Falle. Jezt kommen sie 20 KM weiter und kommen nicht wider. Nur ihre Verwanden kommen und suchen die Vermissten. Ich mache also immer mal wieder eine Familienzusammenführung.:-D

    Wo kämen wir den hin wenn jeder fragt wo kämen wir den hin und keiner geht um nachzusehen wo wir hinkämen

  • Also Nutella ist für mich auch der beste Köder. Da ich mit den modernen Kunststofffallen imkere äh Mäuse fange, schmiere ich das Zeug einfach unter die Klappe. Ab und an (leider viel zu selten) ist auch eine Wühlmaus drinnen. Mäuse lieben Nutella und können es nicht aus der Falle klauen.
    Aber Vorsicht mit dem Huntervierus beim Mäuse fangen.

  • Bei mir ist keine Beute ohne Spechtloch geblieben und seine fluguntauglichen Kollegen haben sogar Stapel mit Futterzargen im kompletten Querschnitt zerfressen, um drin zu überwintern. Die wussten scheinbar deutlich vor uns, was da wettermäßig auf uns zukommt.

  • hartmut:
    Schwerer, klebrige Boden ist oft ein Problem; und die Tiefe der Gänge im Winter. Da ist es ein bisschen schwierig.
    Dran bleiben! Richtung wechseln im Gang! Auf den Bumms warten!


    Grüße


    Marion,
    die sich fast wundert, wieviele dieses Modell verwenden :cool:
    und keine abgefressenen Obstbäume mehr wie nen Besenstiehl aus der Wiese ziehen möchte

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo,
    Ich hatte auch Probleme mit Mäusen, in zwei Beuten waren welche drin. Der Boden sah aus wie S....Wahrscheinlich Spitzmäuse, haben von den Bienen vornehmlich das "Filet" genascht.


    Ansonsten halte ich von den Wühlmausfallen wenig, obwohl sie mir auch schon Äppelbäume entwurzelt haben. Es besiedeln halt dann andere das freiwerdende Terrain.


    Ich finde sogar, dass sie mir helfen, den Boden der Wiese wieder zu lockern, der jahrelang zigfach pro Jahr befahren wurde, und zwar immer nach Regenperioden, damit schnell die Silage gemacht werden konnte. Steiniger Lehmboden, der ist so fest geworden, bekam man kaum nen Spaten rein. Klar, dass die Mäuse sich bevorzugt im Kompost des Pflanzloches einnisteten... wegen der Mäuse pflanz ich im Frühjahr, mit Ballen. Und ich pflanze nur noch starkwüchsige Sämlinge bzw. Hochstämme. Den Wühlmauskrieg sollen Wiesel, Fuchs, Katze und Marder führen, unterstützt durch die Luftwaffe in Form von Bussard und Eule...


    Im Haus und Werkstatt gibts bei Maus kein Pardon, nix lebend und Kilometerweit wieder aussetzen.


    Bei den Bienen bin ich am überlegen, zukünftig doch Mäusegitter einzusetzen, die Fluglochhöhe von 7mm haut halt nach paar Jahren nicht mehr überall hin, leichter Verzug und der Mist ist perfekt.

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Na ja,
    ich halte von Varroabehandlung bzw. den Mitteln an den Bienen auch wenig :roll:. Es kommen auch hier immer wieder Varroen nach.
    Auf die Schadschwelle kommts an. Mein Boden ist soooo locker, ich brauch die nicht. Hab auch überall Schilder "Nicht Graben!"
    Wenn die sich nicht dran halten....

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • @ Andre
    von Gift würde ich abraten, denn damit vergiftet man auch den kleinen niedlichen Mauswiesel, der
    Mäuse ja über alles mag.


    Ja, ich hab jahrelang heiß gegen Gift diskutiert. Nun wurde ich der Mäuseplage in den Außengelassen nicht mehr Herr. Das Trampolin war einfach zu teuer und es gab auf die Schnelle keinen Mäusesicheren Ersatzbunker ...


    MfG André


    Der dieses Jahr, einen anderen Platz für Fraßgefährdetes suchen wird.

  • Ein guter Freund aus Österreich mit vielen Obstbäumen und vielen Wühlmäusen hat herausgefunden, daß die Wühlmäuse die Obstbäume in Ruhe lassen, wenn Du einen Wein mit zum Obstbaum pflanzt. Ich kann das nicht bestätigen, da die Wühkmause hier noch nicht an meine Obstbäume gegangen sind, aber vielleicht will es jemand ausprobieren. Er jedenfalls schwört drauf!

  • Ich habe einige Weinpflanzen und auch Hopfen im Garten und noch nie (dreimal auf Holz klopf:lol:) Wühlmäuse gehabt...auch der Maulwurf hält sich fern. Entweder stimmt, was der Freund von Bernhard erzählt hat oder die Viecher mögen unsere Hunde nicht.:wink:

  • :p_flower01:
    Hallo Andreas, vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich hatte vor Jahren einen Goldhopfen im Garten, und ich glaube, dass wir damals sehr viel weniger Wühlmäuse hatten. Ich habe ihn dann entfernt, weil er mir zu üppig wurde. Nach Deinem Bericht nun, werde ich mir gleich heute wieder einen bestellen. Einen Versuch ist es wert und das Blatt sieht in der Sonne ja auch schön aus. Da wo früher mein Wein stand, pflanze ich nun Tomaten, die kommen hier im Norden besser als Wein an. Oft waren die Vögel auch schneller als ich mit dem Abernten.
    Beste Grüße
    RiLi