Das Schied - richtige Abmessungen (umlaufbar oder nicht)

  • Ja, das Schied soll umlaufbar sein, eben wie ein Raehmchen. Ich habe mir Bretter in Wabendicke auf Raehmchenaussenmass zurechtschneiden lassen und die an einen OT geschraubt.
    Melanie


    An dieser Aussage sieht der Drohn, dass Melli Bücher schreiben kann, aber nicht weiß von was Sie schreibt!
    seufz...
    dD



    Du siehst das offensichtlich anders..? (Trennschied umlaufen)
    Ralf


    Wen fragst Du?
    :lol:
    dD



    Oh toll, an dieser Aussage sehe ich, dass der Drohn lesen, schreiben, aber sich nicht verstaendlich ausdruecken kann...was stoert Dich denn am "umlaufbaren" Schied? Magst Du es lieber bienendicht?
    Melanie


    Na ja, umlaufen werde könen auch kleinere Maße.
    Schied hat das gleiche Maß wie Rähmchenmaß. Trennschied dichtet ohne Beespace rundherum ab.



    Mich würde sehr interessieren, warum die Befürworter der verschiedenen Bauarten genau ihre Bauart bevorzugen und warum die andere Bauweise nicht so geeignet sein soll:


    - dünnes Schied vs. dickes Schied (= volle Rähmchenbreite)
    - Beespace über dem Schied (oben umlaufbar) oder oben bienendicht
    - Beespace über und neben dem Schied (oben und seitlich umlaufbar) oder an drei Seiten bienendicht
    - (unten/ vom Flugloch her können nach meinem Verständnis alle (Nicht-Trenn-) Schiede umlaufen werden)


    Frohe Ostern!



    André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Frohe Ostern allerseits,


    Du hast da wohl was mißverstanden. Ich sehe keine wirklichen verschiedenen Bauarten, in die man was hineininterpretieren könnte.


    Ein Schied schiedet, ein Schied hat Rähmchenmaß, ein Schied wird also genau wie dieses umlaufen.
    So sind käufliche Schiede beim Beutenzubehör konzipiert: Rähmchenmaß.
    Gut verwendbar sind auch z. B. Futtertaschen (auch Rähmchenmaß). Ob man nun kauft oder Futtertasche sowieso nutzen will und zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt oder selbst baut, kommt aufs gleiche raus.


    Ein Trennschied Trennt den Brutraum in zwei getrennte Abteile, wird für Ableger verwendet (zwei in einer Beute).



    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Moin Marion,


    ist mir schon klar, dass dies der üblichen Auslegung entspricht - wie auch von Melanie beschrieben.


    Dem kryptischen Geschreibsel des Drohns (s.o.) entnehme ich aber, daß er damit zumindest in einem Detail nicht konform geht.


    Oftmals machen ja Kleinigkeiten einen großen Unterschied.



    LG André
    der dazu seine eigenen Vermutungen hat

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Hallo André!


    Ich glaube auch, dass Du Dir da zu viele Gedanken dazu machst.
    Meine Schiede waren nur ein Rähmchen im Zadantmaß, das mit einer 4 mm Betoplanplatte auf beiden Seiten das eingelegte Styropor vor abhobeln durch die Bienen schützte und damit gleichzeitig eine Art Wärmebrett darstellte.


    Ich denke aber, dass man das nicht braucht.


    Ein einfaches Sperrholzbrett erfüllt den gleichen Zweck, nämlich das abtrennen und einengen des Bruttnests vom "Rest" des Raumangebotes.
    Bienen können mehr oder weniger allseitig drumherumkrabbeln.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • ... daß er damit zumindest in einem Detail nicht konform geht....
    LG André
    der dazu seine eigenen Vermutungen hat


    Hi,


    achso.


    Warum
    a) fragst Du dann nicht den Markus und
    b) äußerst hier Deine Vermutungen mal?


    Viel unkryptischer bist Du ja nun auch nicht mit Deiner Zurückhaltung.


    Meinungen und Begründungen sammeln und gucken, ob was dabei ist oder wie jetzt?


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Warum
    a) fragst Du dann nicht den Markus


    Du kennst ihn ganz sicher besser als ich und kennst daher vermutlich die Antwort auf Deine Frage schon. :wink:


    Zitat


    b) äußerst hier Deine Vermutungen mal?


    Ich wollte keine Suggestivfrage stellen.



    Nur weil Du so nett fragst:


    ...Dichte erwärmter Luft...



    LG André

    Der wahre Meister tut nichts, doch er lässt nichts ungetan. (Laotse)

  • Meine neuen Beuten versehe ich alle mit 2 Flugschlitzen (re & li).
    Ein Schlitz freigeben = normale Beute.
    Beide Schlitze frei und ein allseitig dicht schließendes Trennschied in der Mitte = Platz für 2 Ableger im Standmaß.


    Ich fürchte, wenn ich den Beespace frei lasse, gibt es bei je 1 Kö re & li Ärger.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Moin, moin,


    so abwegig ist die Frage wirklich nicht. Ich habe mir zu DN1,5 Schiede gekauft, die sind aber mit Flachboden bienendicht. Unten können sie im Tormmelraum des Hochbodens dahinter kommen. Oben sind sie höher als die Rähmchen. Zum Ablegerboden passen sie aber auch nicht, weil die Holzbeuten etwas enger sind, als die Segeberger. Andere gäbe es nicht. Angesichts dieser Dinger hat mir das Imkern mit Schied bisher auch nicht eingeleuchtet.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo, Clas,
    das Rätsel kann ich zumindest auflösen: Diese Schiede für DN 1,5 sind größer und vor allem länger da sie für den Segeberger Ablegerboden konzipiert sind. Damit trennt man die Zarge bienendicht in drei Abteilungen, unten hat der Boden drei kleine, versetzte Fluglöcher und oben wird der Beespace im Deckel unterbunden. Das sind also "Trennschiede" (siehe auch die Zeichnung auf Seite 103 in "Natürlich imkern in Großraumbeuten").
    Leider unterscheiden die Imkerbedarfshändler das nicht so genau obwohl ein Riesenunterschied. Letztlich also für die Betriebsweise mit Schied nicht zu gebrauchen, aber zusammen mit dem Ablegerböden sehr schön für die Ablegerbildung!


    @ André
    Ja, leider habe ich ja auch auf meine Rückfrage keine Antwort bekommen so dass uns der Jedi-Meister wohl mal wieder im kryptischen Dunst über seine Worte meditieren läßt...also gehen wir tief in uns und bis ich in die nächste Bewusstseinsstufe aufgestiegen bin, bleibe ich bei einem wabendicken Brett mit Rähmchenaußenmaß, das an einen alten OT geschraubt wird. Das wir dann als 11. Rähmchen in die Kiste gesteckt...umlaufbar (Wer ein besseres Wort kennt bitte melden!) aber eben nicht zu bestiften oder durchnagbar (also bitte kein Schied aus Styropor).


    Melanie

  • Hallo,
    viel Wind um nichts. Meine Schiede werden aus allen möglichen Abfällen ( Hartfaser, Sperrholz, Hartschaum etc.) gebaut. Manche sind an den Seiten noch "umlaufbar", manche schließen seitlich dicht ab, manche sind dünn ,manche dick, oben sind alle auf Rähmchenoberkante (also dicht wenn der Deckel aufliegt.) Einen Vor oder Nachteil konnte ich weder bei der einen noch der anderen Art feststellen. Den Bienen ist´s wohl wieder mal egal.:roll: Dahinter gehängte Futterwaben räumen sie so oder so schnell aus. Und das Brutnest wird von allen Bauarten wirkungsvoll eingeengt. Was ich allerdings immer tue, ... das Flugloch auf der Seite des Leerraumes bis mindestens zum Schied verschließen !
    frohe Ostern euch allen wünscht Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.