Gibt es Alternativen zum Honig-G l a s ?

  • ... Bienenwachs gewachsten Pappverpackung...


    Das war wahrscheinlich diese hier: http://www.bienenjournal.de/honig-pappdose
    Rein vom ästhetischen her finde ich die echt klasse - ne schicke handliche Honiggranate - und das Etikett wird gleich raufgedruckt.



    ..ich möchte zu Bedenken geben:
    - Pappdosen sind beschichtet (Folie oder Wachs) > Reaktion mit dem Honig ?

    Der Kritikpunkt an obiger Pappverpackung war nicht die Reaktion zwischen Wachsbeschichtung und Honig, sondern die Anreicherung von Giften im Recyclingpapieranteil der Pappe. Aluminium oder Plastikinnenverpackungen verhindern oder -mindern den Übertritt von Kohlenwasserstoffen aus Druckerfarben im Recyclingpapier in den Honig, doch dann steigt der Preis und öko isses nich - außer vielleicht mit Cellophan. Pappe gibt es glaube ich gar nicht ohne Altpapieranteil.



    Wabenhonig geht gut in Cellophan anstatt Plastikdose, doch kann dann zerdrückt werden - beim Transport oder von kinästhetisch aktiven Kunden:roll::p.


    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“


  • molle..da gebe ich Dir in den meisten Punkten vollkommen Recht.


    Aber:
    Cellophan, ist nach meinem Wissenstand nicht 'wasserfest'. Es saugt Feuchtigkeit und quillt dann auf. Die Reisfestigkeit z.b. geht dann gegen Null. Einfach mal probieren. Eine echte Cellophantüte mit der Zunge benetzen und die Zunge durchdrücken. Das war früher unser Schnell-Test um die Qualität und Dicke zu prüfen - ohne Mirometer und Labor-Reißtest.


    Echtes Cellophan gibt es nur noch ganz selten. Vor 30 Jahren was das der Öko-Standart in der Verpackung für alle sichtbaren Produkte in der (Bio)-Branche.
    Heute werden fast zu 100% Mehrschichtfolie eingesetzt. Mehrlagig und quervernetzt, damit diese weniger einreißt.


    Solche Folien wären eine gute technische Möglichkeit > siehe oben Idee > Wurstverpackung. Eine gute Lösung mit Verschluss, dürfte wohl schnell gefunden werden. Siehe ähnlich wie die 5 und 10 l Karton Saft- und Weinverpackungen. Die Vor- und Nachteile kann sich ja jeder selbst ausdenken.


    Ich bleibe trotzdem beim Glas.


    jonas



    Nachtrag:
    Wenn ich von Cellophan spreche, dann meine ich Zellglas ohne zusätzliche Beschichtungen (Lack, Folie ...)
    Die im Handel befindlichen sogenannten Zellglase (Blumenpapier ...) die bei Kontakt Wasser nicht aufquellen, sind keine reinen Zellglase/Cellophane. Denen wurden alle eine oder mehrere Zusatzschichten aufgetragen.

  • Hallo Jörg (#13),


    habe bisher nur wenige davon benutzt, aber alle ohne Beanstandung. Vielleicht war der Honig jeweils zu schnell weg als dass sich eine leichte Undichtigkeit bemerkbar gemacht hätte, waren Geschenke zu Hochzeiten ("Honeymoon-Honey"). Und bei meiner Generation der 9 1/2-Wochen-Kinogänger... :oops:


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf

    Einmal editiert, zuletzt von Rallemann () aus folgendem Grund: verständlicher geschrieben (hoffentlich)

  • ... sorry, hab noch das Wichtigste zu # 13 vergessen: mehrmals verwenden würde ich die nicht. Ist halt Blech und bei etwas mehr Kraftaufwand, z.B. wegen honigverklebtem Deckel, verbiegt er sich und kommt materialtypisch nicht wieder in die alte Form zurück. Oder, einfacher ausgedrückt, bleibt verbogen und ist damit sicherlich nicht mehr dicht.


    A-Propos verkleben: hatte schon ein paar mal von Vereinskollegen Honig in DIB-Gläsern. Immer wieder klebte da die Deckeleinlage auf dem Glas, wenn einmal Honig daran gekommen war (aktuell z.B. ein Glas Tannenhonig - flüssig, schwapp, am Deckel). Also so, dass sie sich aus dem Plastikdeckel löste. Als "normaler" Kunde hochwertigen teuren Honigs wäre ich da wohl ziemlich genervt von. Ist das normal, liebe DIB-Glas-Imker?


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf

  • Radix. wO BITTE SCHÖN SIND SO PREISWERTE gLÄSER FÜR 3,5 Cent und zum selben Preis Deckel erhältlich?#
    Gute Freunde haben mich auf einen Lieferanten in Dänemark verwiesen, - der war allerdings bei seinem Angebot für honnig baeger plast kaum wesentlich preiswerter als das wiederverwendbare glas...
    desto mehr wären wir nun sicherlich alle sehr daran interessiert, die Lieferquelle von Radix zu erfahren
    werner Vogel

  • Uralter Faden, passt aber immer noch.


    Ein Laden, den ich zukünftig auch beliefern werde, führt auch diesen Honig:


    Breitsamer im Becher


    Für mich das erste Mal, dass ich Honig im "Rübensirupbecher" in echt gesehen habe.

    Durchaus interessant, übrigens auch der (bis jetzt 8)) mit Abstand hochpreisigste Honig im Regal.

    Wirkt nicht billig.


    Grüße,


    Thomas

  • Guten Morgen,

    erinnert irgendwie an Eis!?

    Tja so richtig optimal ist das Glas für die Umwelt sicher nicht. Kostet ohne Ende Energie bei der Herstellung und beim Transsport, ich bekomme bei meiner Vermarktung über Edeka und Märkte extrem wenig Gläser zurück (würde mal schätzen von ner Palette ca. 100Stück).

    Plastebecher wären sicher deutlich umweltfreundlicher, haben aber einen echt miesen Ruf, obige Pappbecher sind umweltmäßig bestimmt auch gut. Ich könnte mir nur vorstellen das die nach 10mal auf und zu nicht mehr dicht sind und auch reichlich abgegrabbelt aussehen!

  • Grad den Thread gesehen, die Pappverpackung gefällt mir rein optisch auch nicht ganz so recht.


    Ich bin mal durch Raymond Zimmer auf diese Becher gestoßen --> Alveole-Becher. Unser Imkereibedarfshändler hat aktuell die Minibecher, sehen wirklich gut und wertig aus. Als Becher um Proben zu verteilen usw. für mich eine Alternative zum Glas.

    Über die 500g-Behälter kann ich aber nichts sagen.


    Gruß Chris

  • Da haben wir aber wieder Kunststoff, der wahrscheinlich im Müll landet.

    Ob das besser als Glas ist, weiß ich nicht.

    Mit dem Etikettieren sehe ich bei der Geometrie auch Probleme.

    Optisch aber schon ansprechend und mal was Anderes.

    Viele Grüße aus der Westlausitz


    "Was tausend Wichte sagen, bekommt Gewicht" - Johann Nepomuk Nestroy

  • Da haben wir aber wieder Kunststoff, der wahrscheinlich im Müll landet.

    Ob das besser als Glas ist, weiß ich nicht.

    Mit dem Etikettieren sehe ich bei der Geometrie auch Probleme.

    Optisch aber schon ansprechend und mal was Anderes.

    Ja das ist richtig. Wir haben öfters über den IV ein paar Stände im Ort, wenn Leute nur probieren möchten dann nehm ich die kleinen Becher. Kleine Gläser bekomme ich meistens nicht mehr zurück im gegensatz zu den 500g. Wenn die gleichen Leute dann wieder Honig kaufen haben sie die Gläser schon im Altglas entsorgt, auch nicht im Sinne des Erfinders...


    Gruß Chris