Gibt es Alternativen zum Honig-G l a s ?

  • Es gibt einige Gründe, die dafür sprechen, nach Alternativen zum vertrauten Honig-G L A S zu suchen, - einer davn ist der Preis:
    Das Honigglas schlägt mit is zu 10 % des Verkaufspreises zu Buche.
    Ein weiteres Argument könnte die erforderliche Hygiene sein: Das Glas erfordert aufwändige Spülarbeit mit allem anfallenden Nebenarbeiten
    Auch das Gewicht der Verpackung spielt eine Rolle, insbesondere dann, wenn der Honig verschickt werden soll.


    Die Frage ist: Gibt es Erfahrungen mit alternativen Verpackungen? Ich denke da beispielsweise an sog. Klarglas, - s. marmeladen von Zentis
    oder auch an Pappverpackungen, die ich in Dänänemark durchaus im hpheren Preissegment fand.


    Kennt jemand entsprechende Anbieter solcher Verpackungen?

  • Meine Gläser kosten 3,5 Cent.
    Deckel 3,5 Cent.
    Spülen habe ich nicht ausgerechnet.
    Ich kenne kein billigeres, umweltfreundlicheres Verpackungsmaterial.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Sind das Gläser, die jeder kaufen kann? Meinen Recherchen zu Folge ist der günstigste Einzelglaspreis bei ca 33ct.
    Viele Grüße

  • @ Radix,
    kein Komma-Fehler dabei? Oder kaufst Du gebrauchte Gläser irgendwo auf?


    @ Werner,
    Recht hast Du - allein die Versandkosten sind ein Graus wenn man mal Honig verschicken will...zuviel Eigengewicht.
    Leider aber schwer damit zu brechen. Kunststoff will man aus Überzeugung nicht und bei Pappe sieht man nicht den schönen Inhalt. Ich lese immer wieder von Initiativen und ambitionierten Jungunternehmern, die das "Glas-Monopol" brechen wollen aber bisher wird ausser dem einen oder anderen enthusiastischen Artikel nichts daraus....sorry aber bis auf ein paar Plasikbären aus China-Produktion, die es en gros bei Alibaba gibt, habe ich da noch nichts Gescheites gefunden (mal von Blecheimern abgesehen, die es aber auch nur für größere Mengen zu geben scheint...)


    Melanie

  • :lol: Kein Kommafehler und ja, jeder kann sie kaufen.


    Glaskauf 35 Cent.
    Pfandsystem mit geschätzten 10 Retouren = 3,5 Cent/Glas.


    Zusätzlich Käuferbindung, da kaum jemand nur das Glas zurückgibt, ohne ein neues Glas zu kaufen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Ist ja auch die Frage, ob der Markt was anderes wollen würde. Honig ist ja auch ein wenig ein exquisiteres Produkt, ob ein Einweg-Zip-beutel da so gut ankäme? Ich denke, dass die meisten Kunden da kein Problem haben ein paar Cent für's gute alte, vertrauenserweckende Glas zu zahlen.


    Alternative: der Diskounterhonig von "Flotte Biene" (glaube so heißt er) in den PET Flaschen, welche man kopfüber hinstellen kann/muss. Evtl kann man sowas ja von der Idee her abkopieren, dann kann man ja selbst überprüfen was die Kunden wollen. Mehr Plastikmüll und Einwegzeugs, oder für wenige extra-Cents ein gescheites Mehrwegglas.

    "Neunzig Jahre in einer Landschaft und in gesegneten frohstimmigen Stunden wird sie der Greis immer noch sehenswert finden, neugierig durchsuchen und Manches entdecken, als sähe er sie zum ersten Male mit reifem Auge."
    - Alexander v. Warsberg, Odysseeische Landschaften.

  • Mensch Hardy,
    und beinahe hätte ich ne Sammelbestellung organisiert. Bei meinem Imkerladen kostet das Glas zwischen 25 und 3o Cent, und ja, auch ich bekomme einen Großteil davon wieder unendgeldlich zurück. Beim Versand ist aber nicht der Preis der Gläser das Problem, für den normalen Verbraucher rechnet sich doch das Porto schon nicht. Es ist wesentlich teurer als das Glas, das man im übrigen noch sehr elegant weiternutzen kann. Wen öfters NCIS guckt: Schraube durch den Deckel in die Unterseite eines Regals, Schrauben, Kleingeld oder Sonstwas ins Glas, zuschrauben und fertig. Glas abschrauben, Inhalt auf Werkbank schütten, Wiskey ins Glas, prost.
    In Frankreich gibt es sowohl durchsichtige Plasebecher, alsauch bedruckte Pappbecher. Vergleichbar uns sicher gut geeignet für den Bierstand auf dem Sommerfest, aber für Honig meiner Meinung nach nicht so toll.
    Aber denk mal anders rum. Schönes, seltenes Glas vielleicht 3o Cent Mehrkosten, 5o - 7o Cent auf Honigglas draufchlagen, und schon hast Du wieder mehr Gewinn gemacht.
    Das geht so weit, ganz im Vertrauen und jetzt bitte nicht lachen, hier im Forum wurden bereits sehr teure lilane Gläser besprochen und noch viel teurere mit individueller Gravour. Und ein Tscheche bietet Holzfässchen mit Honiginhalt für Touristen an, Fässchen alleine 9,- €, wenn ich mich recht erinnere.
    Ich tendiere ja gerne zu neuen, außergewöhnlichen Dingen, und ich habe bekanntermaßen ein Faible für alles was französisch ist, aber ich befürchte, dass wir hier in D mit unseren Honiggläsern schon eine recht optimale Geschichte haben. Dicht, wiederverschließbar, wiederverwendbar ( siehe oben ), sauber, werthaltig und den Inhalt kann man auch noch sehen. Man bekommt auch noch festeren oder harten Honig raus, eigentlich super. Nur der vollkommen idiotische Holzhonigverteiler, der in jeder Werbung vorkommt lässt mich zuweilen an meinem Verstand zweifeln. Damit kann doch nicht wirklich arbeiten.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Moin,


    Möglichkeit der Gewichtsersparnis durch PET-Tiegel mit, wie ich meine, ansprechendem Äußeren. Im englischsprachigen Raum sieht man diese immer mal wieder. Schöner Aluschraubverschluß, finde ich.
    Aber auch da sind die Abnahmemengen hoch (300 Stck.), der Tiegel 250 ml ist dann am günstigsten: 59 ct ohne Versandkosten. 450 ml wird teurer.
    Und diese PET Tiegel sollten nicht > 40° erwärmt werden - was in der Spülmaschine bei Lieschen Müller recht regelmäßig schief gehen dürfte :eek:.


    Und PET an sich ist ja bereits wieder ein Diskussionspunkt. Ist sowieso schon überall Plaste an (und in!)unseren Lebensmitteln.
    Also bleibe ich auch beim TO-Glas, welches mir aus diesen Gründen lieber ist, obwohl ich es nicht so hübsch finde, wie mit diesem Aluschraubverschluß; Gläser damit hab ich abwer nur teuer im Amiland gefunden oder ein deutsches Produkt (sauteuer).


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • vertrauten Honig-G L A S


    und

    sog. Klarglas, - s. marmeladen von Zentis


    Hallo Werner,


    Was genau meinst du denn jetzt damit? Ist "das Honigglas" für Dich das DIB-Glas, oder wie?
    Natürlich kannst du deinen Honig auch in jedem anderen Glas verkaufen.


    Meiner Meinung nach ist kaum einer von uns in der Position bei der Verpackung ein paar Cent sparen zu müssen. Die Kunden sind bereit ein wenig mehr für ein Qualitätprodukt auszugeben.
    Und die, die's nicht sind, können gerne weiterhin beim Importhonig aus der PET-Flasche bleiben. Aber an die will ich meinen Honig auch nicht "verramschen"...


    Gruss David

    Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel.

  • Und PET an sich ist ja bereits wieder ein Diskussionspunkt. Ist sowieso schon überall Plaste an (und in!)unseren Lebensmitteln.
    Also bleibe ich auch beim TO-Glas, welches mir aus diesen Gründen lieber ist, obwohl ich es nicht so hübsch finde, wie mit diesem Aluschraubverschluß; Gläser damit hab ich abwer nur teuer im Amiland gefunden oder ein deutsches Produkt (sauteuer).


    Ich hab mir für die "special edition" diese Deckel zugelegt: http://www.flaschenbauer.de/ve…l-80-17-fuer-honiggl.html Erinnern mich irgendwie an die DIB-Gläser, die bei Oma auf dem Frühstückstisch standen (die, wo der Gewährverschluss noch durch einen seitlichen Schlitz gesteckt wurde, vielleicht erinnert sich jemand).


    Möglicherweise findet ja auch bald ein Wechsel in der Bewertung statt. Für mich war eine hochwertige Weinflasche bisher immer mit Kork verschlossen. Als ich vor Weihnachten Präsente in einem Weinladen kaufte, klärte mich der Händler auf, dass auch die höherwertigen Weine inzwischen vielfach mit Schraubverschluss kommen. Und ein Test mit Sommeliers hat wohl ergeben, dass auch diese den Unterschied im Deckelmaterial nicht erkennen konnten.


    Grüße aus dem Bergischen Land,
    Ralf

  • Hallo


    Bei diesen Temperaturen bietet es sich an den kandierten Honig wie Butter zu verpacken, das müste am günstigsten (Preis) sein.


    Ich habe eine Anfrage zu Honig als Werbegeschenk zu Weihnachten
    Kennt jemand Gläser oder Tassen, die nach dem leeren als Trinkgefäß (wie Senfglas) verwenden werden können? Das Glas oder die Tasse könnten von außen bedruckt oder gelasert werden. Der Behälter müßte einen Deckel haben, bis der Honig verzehrt ist.


    Gruß
    Dirk

  • Hat schon mal jemand versucht kandierten Honig in Wurstpelle zu verpacken? In den Bioläden bekommt man doch jede Menge pflanzlicher Aufstriche als "Mini-Wurst". Wäre vielleicht eine Alternative zu den kleinen Probiergläsern. Kann aber auch eine ganz schöne Sauerei beim "Entpacken" werden. ;-)