Wie wechselt man am besten von DNM auf Zander?

  • Hallo,
     
    ich bräuchte mal bitte einen Tipp:
    Ich möchte einige Bienenvölker verkaufen.
    Der Käufer hat Zander-Rähmchen, ich selbst dagegen DNM.


    Meine Ideen waren
     
    1. Unten die Zander-Rähmchen, darein die Bienen und die Königin schütten – darüber ein ASG – und darüber meine DNM-Rähmchen. Die Brut auf meinen alten Rähmchen läuft aus und die Kö kann unten bereits neue Eier legen.
    Nachteil: Ich muß jetzt, Ende März, bereits entscheiden, welchen Volk der Käufer bekommen soll. Ich
    möchte ihm aber ein besonders starkes Volk aussuchen und das kann
    ich im Moment ja noch nicht abschätzen.


    2. Idee: Ich nehme die Oberträger der Zander-Rähmchen und befestige meine DNM (die ja kleiner sind) daran. Der Käufer bekommt dann diese „Pseudo-Zander-Rähmchen“
    Nachteil hier: sieht sch... aus, macht keinen guten Eindruck



    Hat jemand vielleicht noch eine Idee???

  • Genau so wie Lothar das schreibt.
    Der Käufer kann, wenn er denn will sich eine unterbau-überbau-mit Königin- in- den- neuen- un-d Brut- auslaufen- in- den- anderen- Kasten-Lösing ausdenken. Oder Du verkaufst an einen wie mich mit Heroldbeuten, DN und Zander, dem immer schon ganz wichtig war, nur in einer Größe zu imkern.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der sich sicher ist, dass Konsequenz total überbewertet wird

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hallo gate-au


    da gibt es nur ein Wort für die Lösung, der Käufer braucht kompatible Beuten.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ich habe das damals so gelöst:


    Man nehme zwei Einmachgummis pro Rähmchen und stelle einfach die DN in die Zander. Die Gummis halten die DN im größen Rähmchen und die Bienen bauen drumherum einfach noch ein paar Zellen, die es dann zu einer Einheit machen.


    Er könnte auch einen Shakedown machen und einfach die Bienen auf seine Zander runterschütteln. Dann hat er kein altes Material.
    Die Königin kommt alleine in einen Versandkäfig mit Futterteig auf den Beutenboden und der Rest der Bienen wird drauf geschüttelt. Danach die Rähmchen drauf und sie haben ein neues Zuhause.


    Ach da gäbe es noch andere Ratschläge, aber für den Zarten die Gummis und für den Harten den Shakedown.

  • Hallo,


    Hat jemand vielleicht noch eine Idee???


    HAllo,


    ich weiß nicht, wieviel Zeit Du noch hast. Als bienengenehm würde ich wie folgt vorgehen:


    • leere Beute mit Mittelwänden/Leerwaben auf den bisherigen Standort.
    • dort hinein die Königin mit Bienen von einigen abgestauchten Brutwaben
    • das DNM-Volk abseits stellen.
    • jede Woche Bienenentnahme aus dem DN-Volk, in das Zander-Volk einlaufen lassen.



    Nach 3 Wochen ist das DN-Volk brutfrei und kann aufgelöst werden.


    Gruß
    KME

  • Hallo Timsen,


    das mit den Gummis hätte ich jetzt mit Kabelbindern gelöst (ich mag keine Gummis :p ) - das war ja schon meine Idee Nr. 2
    Die Shakedown-Methode finde ich jetzt nicht so praktisch, weil die Brut auf den DNM-Rähmchen bleibt und darauf will/kann der Käufer ja nicht verzichten.


    Lothar (dem Käufer überlassen): beste aller Lösungen, aber in diesem Fall eher nicht, weil Anfänger.


    BaarImker (anderen Käufer finden): auch super Lösung! Weiß einer einen Interessenten ??? Ich nehme 100,- für ein starkes Volk. (5 Völker stehen zum Verkauf)

  • Ich habe das damals so gelöst:


    Man nehme zwei Einmachgummis pro Rähmchen und stelle einfach die DN in die Zander. Die Gummis halten die DN im größen Rähmchen und die Bienen bauen drumherum einfach noch ein paar Zellen, die es dann zu einer Einheit machen.


    HAllo Tim,


    das hast Du so gemacht? Wie hast Du denn die DN-Rähmchen in das Zander-Rähmchen hinein bekommen? :roll::roll::roll:
    Gruß
    KME

  • Hallo KME,


    die Idee ist grundsätzlich gut.
    Jetzt kommt das Aber:
    Im Prinzip mache ich dabei ja aus einem Volk 2.
    Bei uns (trotz "sonniger Oberrhein") ist es noch recht schattig (Minus-Grade). Die Völker sind noch nicht so stark, daß sie in der Lage wären, ein neues Volk aufzubauen UND die auslaufende Brut ausreichend zu wärmen.
    Die Folge wäre erfrorene Brut sowie Einstellen oder Reduzierung der Legetätigkeit der Kö im neuen Zuhause -> Volk kommt nicht richtig vorwärts (ganz schlecht)


    Da wären wir wieder bei meiner Idee Nr. 1: DNM-Kasten über ASG auf Zanderkasten. Derselbe Effekt, aber die Bienen bleiben beieinander.


    Außerdem will der Käufer "Seine" Bienen lieber heute als morgen. Ob er noch 3 Wochen warten will ... fraglich!


    Danke, bin für jede Idee offen!

  • Ich habe das damals so gelöst:


    Man nehme zwei Einmachgummis pro Rähmchen und stelle einfach die DN in die Zander. Die Gummis halten die DN im größen Rähmchen und die Bienen bauen drumherum einfach noch ein paar Zellen, die es dann zu einer Einheit machen.


    das DN Rähmchen hat die gleiche höhe wie Zander (220) die Länge passt, ist klar, DN 395 und Zander ist 8cm langer (475).
    Wie hast du da was einfach gestellt und den Gummi von wo nach wo? :confused:
    gruss
    rudi

  • Na, hat der Käufer schon Beuten?


    Wenn nicht, würde ich zu Systemen wie Frankenbeute o.dgl. raten, bei denen im Kaltbau Zander reinpasst und im Warmbau DN. Dann kann er erst mal die DN nehmen und in aller Ruhe das Format umstellen.


    MfG André