Maschenweite Varroagitter

  • Hallo zusammen,


    Ich baue mir gerade ein Hochboden mit Varroaschublade , reicht da Verzinktes Drahtgewebe mit Maschenweite 2mm oder doch besser Lüftungsgitter aus Alu,
    bzw Edelstahl mit einer Maschenweite von 2,7 mm ???




    Danke schon einmal

  • Hallo Martin,


    willkommen hier!


    Das verzinkte Drahtgewebe wird die Varroabehandlung (z.B. Ameisensäure) nicht überstehen. Das übliche Lüftungsgitter hat knapp 3mm Maschenweite. Den Alu-Streckmetallgittern wird gern nachgesagt, daß sich die Bienen daran verletzen könnten.


    Gruß Jörg

  • Hallo Jantje,


    ich glaube freiwillig laufen die Bienen auf den Gittern überhaupt nicht...


    Es gibt ja Meldungen über abgerissene Beine auf den Windeln. So richtig glauben kann man das aber eigentlich nicht. Natürlich sind die Streckmetallgitter etwas scharfkantig, aber auch nicht messerscharf. Und bei den Segebergern sind ja (glaube ich) nur diese Gitter drin.


    Mir gefällt das Edelstahlgewebe am Besten. Der einzige Vorteil der Streckmetalldinger ist die Ebenheit. Das VA-Gewebe neigt etwas zum durchhängen oder zur Welligkeit.


    Gruß Jörg

  • Sind die Stanzkanten scharfkantig?


    Hallo Zusammen,
    genau das ist das Problem. Streckmetalle werden durch Stanzmaschienen gefertigt. Dabei entstehen scharfkantige Kanten und was ich für problematischer halte die sehr spitzen Winkel der Lücken. Dort werden die Bienenbeine sehr schnell einklemmt und die Biene hat kaum eine Möglichkeit das Bein zu befreien und reißt es ganz oder teilweise ab.
    Gitter, aus Edelstahl, ist die beste Wahl.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo
    Angenehm ist es, wenn im Eingangbereich, wo der Hauptbetrieb herrscht, Holzboden liegt.
    Das Gitter ist dann 3-4 cm nach innen versetzt. So sind sie nicht genötigt, auf dem Gitter zu laufen.
    Elk