haben wir es geschafft ?

  • Zarter vorsichtiger Pollenflug heute. Viele verklammen mit Pollen vor den Fluglöchern. Rackern sich ganz schön ab, die lieben Bienen.

  • Ermutigend, dass es auch bei anderen noch unangenehm aussieht. War letzthins etwas weiter oben im "Gebirge" (Fichtelgebirge), der Wind war richtig schneidend kalt. Brr! Kriegt man's langsam mit der Eifersucht, wenn man bei anderen zweistellige Grade liest... aber wir sind ja gottseidank nicht die einzigen, die noch ausharren müssen ;)

    "Neunzig Jahre in einer Landschaft und in gesegneten frohstimmigen Stunden wird sie der Greis immer noch sehenswert finden, neugierig durchsuchen und Manches entdecken, als sähe er sie zum ersten Male mit reifem Auge."
    - Alexander v. Warsberg, Odysseeische Landschaften.

  • Moin, moin,


    trotz einer amtlichen Warung vor Frost zwischen -1 und -4 Grad war die Nacht hier frostfrei. Wolkiger Himmel und noch zu kalt zum fliegen. Gegen Mittag wird es wohl.


    -


    Löst so ein Klammwerden vor dem Flugloch eigentlich eine Amnesie aus? Zwei solcher Bienen habe ich in den Händen wieder erwärmt und dann vors Flugloch gesetzt. Überhaupt und ganz und gar nicht wollten sie da rein.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Moin
    An ungünstigen Tagen verklammen massiv die Pollenträger. Dann sammele ich die auf, werfe sie in meinen Hut, stelle den abgedeckten Hut 10 Minuten ins Warme
    und danach fliegen die meisten wieder, wohin auch immer.
    Elk


  • Löst so ein Klammwerden vor dem Flugloch eigentlich eine Amnesie aus? Zwei solcher Bienen habe ich in den Händen wieder erwärmt und dann vors Flugloch gesetzt. Überhaupt und ganz und gar nicht wollten sie da rein.


    *lach* Recht süß von den Bienen! ;) Danach kann man ja aber auch mal etwas irritiert sein. Ist mir bei unseren noch nicht unbedingt aufgefallen, hab aber auch noch nie richtig drauf geachtet. Wenn wir sie vor oder auf der Beute absetzt haben, haben sie jedenfalls meistens den richtigen Kurs eingeschlagen, ob sie sich dann auch reingetraut haben... denk mal schon!? :)


    Glückwunsch Herr Uwe, wir gehen heute nachmittag mal zu unseren Damen, hoffentlich kriegen wir da ein ähnlich zufriedenstellendes Ergebnis zu Gesicht. Der letzte Besuch ist schon etwas her, und aufgemacht wurden sie seit OS noch gar nicht mehr... bin schon etwas kribbelig ;)

    "Neunzig Jahre in einer Landschaft und in gesegneten frohstimmigen Stunden wird sie der Greis immer noch sehenswert finden, neugierig durchsuchen und Manches entdecken, als sähe er sie zum ersten Male mit reifem Auge."
    - Alexander v. Warsberg, Odysseeische Landschaften.

  • Hallo,


    ein schöner, komplett sonniger Flugtag (der erste seit Wochen) liegt hinter den Völkern. Vorgestern lag der Schnee noch beinahe flächendeckend, im Dauerschatten bis zu 15 cm hoch, heute ist er fast gänzlich weggetaut und hat den Krokussen Platz gemacht, die bei den Bienen für ganz ordentlichen Polleneintrag sorgten. Die Haselblüte, die vor drei Wochen aufging, ist leider komplett weggefroren, nun hoffe ich auf die Weide. Die Völker haben allerdings alle noch gut Futter, da sie zum Brüten bisher kaum die Möglichkeit hatten.
    Von 17 eingewinterten Völkern fiel eines der Nosema zum Opfer (was eigentlich schon im Oktober klar war - ich hab den Dingen einfach ihren Lauf gelassen). Ein weiteres ist arg schwach; es hat offensichtlich spät im letzten Herbst noch umgeweiselt, da mich heute aus seiner Beute eine ungezeichnete Königin frech angrinste. (Auch hier werde ich den Dingen ihren Lauf lassen.) Die anderen Völker, in die ich heute hereingeschaut habe, waren gut bis stark - eigentlich erstaunlich angesichts des folgenden ABER: keines hatte verdeckelte Brut, keines hatte Larven, überall waren nur erste Flächen mit Stiften zu finden.
    Nun ja, nicht sonderlich erstaunlich, wenn ich an den Wochenanfang zurückdenke, in dessen Nächten die Temperaturen noch bis -15°C fielen. Ich fürchte mithin, daß für die Frühtracht zu wenig Bienenmasse zur Verfügung stehen wird.
    Heute auch der erste Weißstorch zwischen und die erste Bachstelze auf meinen Beuten. Weiterhin keine Spur von Hausrotschwanz oder Zilpzalp - das sagt alles über das Wetter in diesem Jahr.


    Robert

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

  • wir gehen heute nachmittag mal zu unseren Damen, hoffentlich kriegen wir da ein ähnlich zufriedenstellendes Ergebnis zu Gesicht. Der letzte Besuch ist schon etwas her, und aufgemacht wurden sie seit OS noch gar nicht mehr... bin schon etwas kribbelig ;)


    Yehaw, auch hier alles top. Beide Völker am Leben und anfangs in lockerer Traube, Futter war okay, geht aber zur Neige (kleinen FT aufgelegt). Eingeengt und Dadant 7 bzw 10 Waben voll besetzt: das sieht doch nach einer guten Auswinterung aus. Wissen noch nicht wie viel Brut sie haben, haben nur kurz von oben geschaut, zum richtig auseinandernehmen ist es noch zu kühl und viel bringen tuts ja eh nicht. Hatten vermtl ohnehin eine Brutpause, die letzten Wochen waren hier durchgehend deutlich unter 6°C. Jetzt kann's aufwärts gehen! :)


    Euch ebenso frohe Auswinterungen gewünscht! :Biene:

    "Neunzig Jahre in einer Landschaft und in gesegneten frohstimmigen Stunden wird sie der Greis immer noch sehenswert finden, neugierig durchsuchen und Manches entdecken, als sähe er sie zum ersten Male mit reifem Auge."
    - Alexander v. Warsberg, Odysseeische Landschaften.

  • ...keines hatte verdeckelte Brut, keines hatte Larven, überall waren nur erste Flächen mit Stiften zu finden...


    Genauso ist es auch bei meinen Bienen. Aber: Es geht endlich los. 2 Völker sind so schwach, dass ich sie auf einer Zarge auf 4 Waben einengen musste. Die anderen sind in gutem Zustand. Kein Volk ist bisher verloren.


    Gruß Ralph