Bienen immobilisiert durch Bespielen mit Schall

  • Bienen ließen sich größtenteils auf den Waben in der Bewegung "einfrieren" und verließen nicht mehr die Beute nachdem sie mit Lautsprechern in einer bestimmten Frequenz beschallt werden.


    Neueste Alternative für Smoker... :-D



    Seite 64 ff.: http://217.113.158.194/jas_1_2002.pdf#page=64



    VERSUCHEN Sounds verwenden
    IN COMMERCIAL BIENENZUCHT
    Janina
    Muszyñska,
    Micha ³
    Rybak
    Erhielten 12 April 2002; angenommen 13. Juni 2002
    Apiculture Division, ISK, ul.. Kazimierska 2, 24-100 Pu ³ awy
    Zusammenfassung
    Die Studie wurde in der Bienenhaltung Spielzeiten von 1996 und 1997 in einer in Bienenstand der durchgeführten
    Die Imkerei Division in Pu ³ awy. Die Kolonien wurden in Danant Bienenstöcke angehoben. Ziel
    der Studie war es, ein einfaches Verfahren, die es den Imkern die behalten würde zu entwickeln
    Bienen auf die Kämme und sie vor Verlassen des Nestes zu verhindern. Es wurde auch versucht, um
    festzustellen, ob das Aussetzen der Kolonien Sounds wirkt Pollen Nahrungssuche.
    Die Klänge von 120 Hz, 450 Hz und 800 Hz wurden durch 3 Lautsprecher der maximalen Leistung von 80 W je emittiert. Die Klänge wurden als rechteckige Welle in wechselnden Zyklen von 2 Sekunden von Ton und 2 Sekunden der Stille emittiert. Der Lautsprecher wurde entweder an der inneren Abdeckung oder an der inneren Abdeckung und an den Wänden platziert.


    Es wurde gefunden, dass das Aussetzen der Bienen auf ein 800 Hz Ton war wirksam bei der Immobilisierung von der Mehrzahl von Personen an den Waben, die die Überprüfung der Kolonien, ohne auf die Verwendung eines Rauchers erlaubt. Es wurde auch gezeigt, dass ein Ton dieser Frequenz wirksam bei der Verhinderung der Bienen unter Nahrungssuche Flüge ohne zugleich irritierende ihnen ist. Wohl kann das Verfahren empfohlen, um die Bienen verlassen den Bienenstock während Pestizidsprays als 17 Stunden nach der Exposition auf Geräusche abgeschlossen wurde gab es keinen Unterschied in der Höhe der gesammelten Pollen zwischen Ton-Probanden und der Kontrollgruppe Kolonien zu verhindern.

  • Moin Bernhard,


    mein Sohn hatte eine B-Trompete, zu Zwecken seiner musikalischen Bildung. Wenn er die auf eine Wespe richtete und ein g blies, fiel die immobil herunter und hat im Beobachtungszeitraum keine Beweglichkeit wieder erlangt. Ob nun tot oder Wachkoma, habe ich nicht untersucht; mir schien sie tot. Systematische Untersuchungen schienen mir pädagogisch nicht wünschenswert; ich selber kann auf einem Blechblasinstrument keinen Ton erzeugen und wollte ihn da nicht als Tonlieferant einbinden... Außerdem: Tiere töten, nur um eine Methode, die sie tötet, zu verstehen? Wollte ich eigentlich auch nicht. Bevor aber ein solches Bienenberuhigungsverfahren umgesetzt würde, wäre mir schon dran gelegen, zu verstehen, in welcher Todesnähe es arbeitet.


    Insofern und daher wäre ich da zu Vorsicht geneigt, auch wenn "gab es keinen Unterschied in der Höhe der gesammelten Pollen zwischen Ton-Probanden und der Kontrollgruppe Kolonien zu verhindern." Vielleicht sind die Wellen der Trompete ja anders rechteckig.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Der Studie gingen ja schon weitere Studien voraus und von abgetöteten Bienen ist da nix zu lesen. Und auch werden keine fliegenden Bienen zu Boden gezwungen.


    Einen Trompetenspieler bei der Bearbeitung, Wanderung oder bei Pestizideinsätzen neben die Beuten zu sstellen, könnte auf Dauer kostspielig werden. :wink:


    Da lobe ich mir einen Walkman mit 120 dB Druck und drei Lautsprechern in 1 m Entfernung. :lol:

  • Moin Bernhard,


    vielleicht geht Jagdhorn ja auch, und üben muss man das... Warum nicht am Bienenstand?


    120 dB Druck wären mir bei der Bearbeitung zu laut...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Vorsicht Leute, Vorsicht,


    Haustiere und Schalldruck, das ging doch schon einmal furchtbar daneben.
    In Hameln, oder täusche ich mich ?

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Solange Winter ist, braucht es Ablenkung. :wink:


    Wie wäre es, ein Schwarmmeldegerät mit integriertem Schrei-Apparat zu basteln, der den gerade abgehenen Schwarm vom Himmel brüllt? Und per SMS, ach was soll's, per MMS den glücklichen Imker informiert? Der dann per ferngesteuerter Drohnenroboter eine Zarge auf den am Boden liegenden Schwarm stellt. ... usw. usf.

  • Moin, moin,


    auch 100dB und Gehörschutz: wenn dann doch mal eine taub ist oder lärmempfindlich und sticht: Das hörst Du dann gar nicht kommen...


    Und warum sollte überhaupt der Imker informiert werden? Ein Roboter, der 'ne Zarge mit Deckel mainpulieren kann, sollte das auch mit dann darin hängenden Schwarm können und die dann also anschließend noch mal anschreien, auf einen Boden setzen und am Stand positionieren... Wenn er das nicht kann, taugt er nicht.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo,


    Clas, dein Sohn hätte es vielleicht erst mal piano probieren sollen :-).


    Geht jetzt in eine etwas andere Richtung aber ähnlich. Meine Mutter hat 2Sommer lang volle pulle ihre Volksmusik (H.Hinterseer, Amigos, Kastelruther ...) genau in Richtung eines riesen 12m hohen Birnbaums. Nun das seltsame war, seit meiner Kindheit blühte dieser Baum jedes Frühjahr schneeweiß.In den 2 Jahren nicht eine Blüte. Letztes Jahr hatte ich dann mein Mutter unter Druck gesetzt, weil das auch meiner Psyche nicht gut tat und siehe da letztes Jahr war der Baum wieder schneeweiß.Übrigens haben die Bienen mit dieser Beschallung 4 mal geschwärmt. Aber würde sagen das lag eher am Imker ;-)


    VG Georg


    PS könnt notfalls Simon ablösen, allerding nur mit Tuba:lol:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Distelbauer () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Ooooh, Georg,


    ich kann sowohl den Birnbaum als auch die Immen verstehen,
    da wär ich auch ausgezogen bei der Akustik


    Wenn frau das so liest, kriegt sie noch mehr Handlungsdruck in Sachen Üben auf dem Jagdhorn...
    wobei, so ein Smoker die Nachbarn nun doch weniger belastet.
    Wenn ich so meine Immen bearbeiten würde, dann könnten wir uns auch getrost einen Hahn anschaffen

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Also, wenn das so ist, dann werde ich das nächste mal, wenn der Smoker ausfällt, den Bienen was vorsingen. Obwohl Gefahr besteht, dass sie dann spontan buckelbrütig werden...


    *träller*
    Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Moin Georg,


    mit der Volksmusik ist es ja so:http://www.wortfront.com/html/video_volxmusik_clip.html ... Die Beobachtung, dass ein Birnbaum unter ihrem Einfluss nicht blühen mag, ist bemerkenswert.


    Was nun das Trompetenspiel betrifft: Nicht immer denkt die Jugend mit gebotener Tiefe nach, und er fand diese missbräuchliche Nutzanwendung der Musik faszinierend... Der wollte gar nicht piano.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...