Volk tot. Welches Tier?

  • Hallo alle miteinander,


    da es mein erster Post ist kurz zu mir:
    24, komme von der Schwäbischen Alb und habe seit 2-3 Jahren Bienen (immer so 2-3 Völker/Ableger) und lese schon seit längerem hier immer wieder einmal mit.



    Heute war ich nach 2-3 Wochen mal wieder am Stand und musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass ein wildes Tier sich an einer meiner Beute zu schaffen gemacht hat.


    Es hat vorne, hinten und an der Seite Beschädigungen verursacht, die Varoaschublade zerlegt und den eingelegten Keil heraus geholt. (s.Bilder)
    https://www.dropbox.com/sh/ii72d1yznrwfphx/O4__wFHMOt?m


    Das Volk ist hinüber. Die Reste die ich gefunden habe waren erfroren und in der ganzen Beute verteilt. Auf dem Boden lagen eine Lage tote Bienen.
    Futter war noch ausreichend drin.


    Das ist wirklich bitter, nachdem ein anderer Ableger ebenfalls eingegangen ist und ein weiterer letzten Sommer gestohlen wurde. :-/


    Kann mir zumindest jemand sagen um was für ein Tier es sich handelt, so dass ich in Zukunft vllt. Gegenmaßnahmen ergreifen kann?!


    Irgendwie kann ich mir kein Tier vorstellen, welches solche Spuren hinterlässt.


    Danke im Voraus
    Matthias

  • Hallo Matthias,
    Willkommen hier im Forum!


    Ich denke auch dass es ein Waschbär war. Einem Nachbarimker ist auch mal einer ins Bienenhaus gekommen. --> 5 Völker tot!
    Da waren ähnlich Spuren an den Beuten.


    LG


    Simon

    "In der Natur ist die Bedeutung des unendlich Kleinen unendlich groß." (Louis Pasteur)

  • Moin , Moin aus Hamburg,
    steht die Beute in der Nähe des Bodens ? Dann käme noch Dachs in Frage. Der hat bei mir mal ein Wespennest augegraben. Sah aus,wie auf dem Truppenübungsplatz. Streu doch mal Sand aus. Dann müßten sich Spuren finden lassen.


    Beste Grüße
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Danke für die schnellen Antworten.


    @ Drohne Daniel: Ja, die Beute steht auf einer Palette direkt auf dem Boden. An einen Dachs hatte ich auch schon gedacht, da Waschbären bei uns eigentlich noch nicht verbreitet sind.
    Was ja aber nichts heißen muss.

  • Hallo
    Ich denke mal für einen Waschbär Schaden sind mir zu wenig Krallenspuren an Hand den Fotos zu sehen.Selbst bei Holz müssten da eigentlich von einen Waschbär deutlichere Krallenspuren zu sehen sein so jedenfalls ist meine bisherige Beobachtungspraxis,Vielleicht habt ihr Marderhunde in der Gegend
    imkerliche Grüße

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  • :lol: auf dem Bild mit dem Bodenschieber sieht Jäger deutlich die Tatze einer Katze!:lol:


    Da war eine Maus in der Kiste und die Katze wollte die fressen:lol:


    Sonst sieht es nach Maderhund aus.
    Auf dem Zollern hab ich schon welche gesehen und Kisten mit ähnlichen Schäden.


    dD

  • da Waschbären bei uns eigentlich noch nicht verbreitet sind.


    Wo ist denn "bei uns"?
    Eine geografische Einordnung könnte sehr dabei helfen, nutzlose Spekulationen zu vermeiden, da Waschbär, Marderhund & Co nun wirklich nicht überall vorkommen.
    Übrigens ist doch auf dem 2. Bild eine Pfote zu sehen - vielleicht....
    nein, im Ernst: was hat dein Hund "gesagt"? War er gleichgültig, mäßig oder sehr aufgeregt?


    Gruß
    hornet

  • Hallo Namensvetter,
    den Dachs entschuldige ich ma damit, das er jetzt Winterruhe hält.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Moin ,Moin Lothar ,
    Winterruhe bedeutet doch, das er immer mal wieder was zu fressen braucht und dann Nahrung sucht. Sonst wäre es Winterschlaf.
    Beste Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Weder der Dachs, noch Waschbär oder Marderhund halten einen Winterschlaf, wenn dann eine Winterruhe. Das wird sicher schwierig, den Täter so zu enträtseln, waren keine Spuren im Restschnee (falls vorhanden) oder im feuchten Boden? Den Tipp mit dem Sand find ich gut ;-).

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Den Tipp mit dem Sand find ich gut ;-).


    ........sonst fällt das Eisen doch so auf.:cool:
    Gandalf

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)