• Nee, mechanisch entdeckeln tu ich mir nicht mehr an.
    Nur noch Heißluft...
    Praktisch keine verstopften Siebe mehr.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Bee-Markus,
    elektrisch entdeckeln geht bei Dickwaben hervorragend.
    Allerdings brauchts dazu ein Messer und kein Spielzeug.
    150 Watt sind ein Witz.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Tach Radix,
    eben.
    Und das möchte ich ja.
    Die Waben werden ale gleich dick (und schwer) und ich habe viel Wachs für meine Wachsstrecke.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Was sind denn die Nachteile beim entdeckeln mit Heißluft? Ich selber konnte da jetzt gerade keinen finden... da es aber lange nicht alle so machen muss es ja welche geben.


    Mache es auch wie Hardy "Nur noch Heißluft..."! Da macht Entdeckeln fast wieder Spaß, selbst bei 50 Völkern. ;-)


    "Nachteile" wenn man das überhaupt so nennen will sind:
    - Es geht nur bei unbebrüteten Waben, aber unbebrütete Waben im Honigraum sollten sowieso Standard sein.
    - Man muss beim Wabentransport etwas mehr aufpassen, wenn man Waben drückt legt sich die Verdeckelung an den Honig. Das normalerweise vorhandene Luftpolster ist dann nicht mehr da und diese Stellen lassen sich nicht mehr mit Heißluft entdeckeln.
    - Man hat weniger Entdeckelungswachs; für mich ist das aber ein Vorteil. Ich möchte mich während der Stoßzeiten in der Saison auch nicht noch darum kümmern; das wenige Entdeckelungswachs (wenn man doch mal bebrütete Waben oder eben angedrückte hat) tropft ab und kommt dann so wie es ist in einen verschließbaren Eimer und wird im Herbst mit anderem Wachs weiterverarbeitet.
    - Falls ich doch mehr Wachs zum Umarbeiten brauche werden im Herbst großzügiger Waben ausgekocht, s. https://www.landlive.de/videos/9208/

  • Moin,


    verstehe. Das heißt schonmal alle Betriebsweisen ohne Absperrgitter können entdeckeln von Honigraumwaben mehr oder weniger vergessen. Wobei reicht da schon eine bebrütete Wabe? Das kann ich mir nun nicht vorstellen. Da müssen es doch schon wieder ne Menge sein und die könnte man dann doch rausschneiden. Das müsste ja immer noch schneller gehen als dann alle per Hand zu entdeckeln.
    Das mit dem reindrücken ist verstanden. Da wird es dann für die Dickwabenhonigrähmchenbesitzer schwierig richtig?
    Beim Entdeckelungswachs ist dann natürlich die Frage was macht man mit den leeren Honigraumwaben. Behält man sie fällt das wohl arg ins Gewicht, verarbeitet man sie zu Mittelwänden dann wohl weniger.

  • Naja, vergessen nicht. Ich möchte z.B. im Herbst auch die ein oder andere Wabe aus dem zweiten Brutraum aussortieren oder zumindest einlagern. Für die nehme ich dann halt die Entdeckelungsgabel. Man kann auch bei Waben die nur einen Honigkranz haben den unbebrüteten Teil mit Heißluft entdeckeln und den Rest mit der Gabel. Ist aber fast mehr Aufwand, wenn man da die Gabel schon in der Hand hat, macht man die paar dm^2 halt auch gleich mit. Das klingt jetzt alles etwas kompliziert, ist es aber nicht. Wenn man mit dem Fön entdeckelt, darf man nicht die Gabel wegwerfen oder verschenken, Leute mit Entdeckelungsmaschinen müssen manchmal aber auch von Hand nacharbeiten, wenn sie nicht 1/3 der Wabe weg"grubbern" und auch mit einem Messer kann man effektiv nur mit einem geraden Schnitt arbeiten. Auch da gibt es Ecken, bei denen man dann noch zur Gabel greift.


    Wichtig wäre auch, welche Rähmchen du hast, die breiten Oberträger, z.B. der modifizierten Zander, machen das Arbeiten mit Messer nicht gerade leicht. Dem Fön ist es wurscht.


    Bei Dickwaben kommt es drauf an, wie du die verwendest. Wenn du nur normale "auf Abstand" reinhängst und dann mit den abgeernteten über einen holprigen Feldweg fährst, könnten die schon mehr gedrückt werden. Wenn es aber "richtige" Dickrahmen sind, am besten noch mit Hoffmann-Abstandshalter spielt das Andrücken keine Rolle. Generell würde ich aber von Dickwaben abraten. Der Wassergehalt ist da höher als bei normalem Rähmchenabstand!


    Was du mit den leeren Honigraumwaben meinst, verstehe ich nicht ganz. Die meisten Imker meinen ja, sie haben zu wenige ausgebaute Waben. ;-) Entweder man hebt die - ausserhalb des Volks - für die nächste Saison auf oder man kann sie natürlich auch als Brutwabe verwenden, oder meintest du was anderes?