• Hallo,
    danke für die vielen Tipps.
    Okay, "Epoxidharz" ist ein gutes Stichwort zum Googeln. Da finde ich auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Das wichtigste scheint ein geeigneter, sauberer Untergrund zu sein. Den muss ich dann mal herstellen. Anschließend wird das Zeug mit einer Rolle aufgetragen.
    In der Bucht gibt es unter "Hallenboden" Anbieter. Preislich total okay, Fliesen wäre auch nicht billiger.
    Die Wände muss ich mir noch mal in Ruhe anschauen, da sind alte Fliesen, die in einem Zementbett lagen, runtergeschlagen worden. Evtl. muss ich erst verputzen. Oder OSB-Panele davor und diese mit abwaschbarer Farbe streichen.
    Inneneinrichtung: Okay, Gastrozeitung Kleinanzeigen. Wenn die schwedischen Tische nicht wackeln, sind sie auch einen Blick wert.
    Diese Wanne sieht auch sehr praktisch aus, Danke Drohn. Die normalen Küchenspülen sind ja für Imkerkram oft zu klein.
    Was die Behörden angeht, finde ich es auch besser, den Ball flach zu halten.
    Danke allerseits und Grüße
    apirita

  • Hi Apirata,


    Ich find diese Ikea Spüle recht groß, zu einem relativ moderaten Preis.
    Problem ist immer das man nach 5 Jahren oder so nie wieder Ersatzteile für die Spülen bekommt und der Sanitärfachhandel auch nicht helfen kann. http://www.ikea.com/de/de/cata…en/roomset/20143_nkro02a/
    OSB an der Wand würde ich nicht machen wenn du den Boden streichen willst. Wenn du Fliest und einen Fliesensockel machst hast du keine Probleme. Wenn du den Boden aber Streichen willst, wird es schwer einen dichten Übergang zur OSB Platte zu machen, so dass diese qufquellen wird.
    Lieber wie der Bienenknecht schreibt feutchraumpaneele nehmen, alternativ klebe einfach Fliese auf Fliese.
    Was ich noch auf jedenfall Prüfen würden, wenn du den Raum vermietest, informier dich über die Rutschfestigkeitklassen.
    Nicht das die Bodenbeschichtung zur Rutschbahn wird, wenn sie nass ist. Das ist besonders wichtig wenn man solche Räumlichkeiten auf vermieten möchte, Stichwort Regress.



    Grüße,


    Maxikaner

  • Also, wenn ich schleudere, dann ist das zwischen Mai und August und somit habe ich auch kein Problem bzw. nicht das bedürfnis nach einer schnellen Heizung. Aber das ist wohl nur bei mir so. Mein Haus wird im Sommer nicht geheizt.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der ebenfalls seinen Schleuderraum vorbereitet, dessen Küche aber immernoch besser geeignet ist.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • - Boden und Wände Abwaschbar.


    Wie löst Ihr das 'Problem' der festgetretenen Wachsteilchen? Ceranfeld-Reiniger geht nur auf Fliesen, in den Fugen isses schon schwierig. Wenn Epoxy, dann muß der Untergrund (Estricht) aber schon seeeehr glatt sein, oder?


    Schleuder festschrauben find ich auch schwierig, wenn schlecht beladen kommen da ziemliche Kräfte zum Tragen. Irgendwo müssen die hin. Im Zweifelsfall bricht die Schleuder. Außerdem kann man sie dann nach dem letzten Durchgang nicht schräg stellen.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife


  • Linoleum ist gut, habe ich auch, lässt sich mit einer grossen Spachtel auch prima von festgetretenem Wachs renigen. Die stösse sollten verschweißt sein, jedoch gibt es Breiten von mindestens 4 Meter, da muss man nicht schweißen.


    Grüße aus Werder

  • Mein Haus wird im Sommer nicht geheizt.


    Hi Wolfgang,


    Genau das ist der Grund warum man den Raum schnell hoch heizen muss. Warme Luft enthält weniger Feuchtigkeit als kalte. Bernhard hatte mal die Daten eingestellt wie sich Luftfeuchte zur Raumtemperatur verhält. Warmer Schleuderraum evtl. Noch mit Luftentfeuchter, vermindert das Risiko dass der Honig Feuchtigkeit zieht.


    Zum Linoleum, soweit ich weißt gibt es hier nur die Klasse R9. Also für den Privaten Gebrauch wäre es egal, soll der Raum vermietet werden würde ich auf jedenfall Fliesen mit der Rutschklasse R11 oder höher einsetzen....
    R 9 gilt beispielsweise für Innenbodenbeläge in allgemeinen Bereichen (Büro)
    R 10 gilt für öffentliche Toiletten,
    R 11 gilt für Ladeneingänge und Treppen außen sowie in Küchen für Gemeinschaftsverpflegung in Wohnheimen, Kindertagesstätten, Sanatorien
    R 12 gilt in Krankenhausküchen und in Küchen, in denen mehr als 100 Gedecke täglich produziert werden
    R 13 gilt für Bodenbeläge in Schlachthöfen


    Grüße


    Maxikaner

  • Hallo Apirita,


    ich würde auf jeden Fall eine Kaution verlangen, das ist erzieherisch sehr wirkungsvoll. Sonst fängt das Elend ja gleich schon beim Saubermachen an! Wie willst Du denn sonst sicherstellen, dass Deine Hygienevorstellungen von den Mietern übernommen werden? Ich würde schon 50 bis 100 € Kaution nehmen, dann wird doch gleich besser mit den Dingen umgegangen. 100 € zahlt man hier als Kaution für die städtische Grillhütte, ich denke das ist vergleichbar. Wenn da nochmal eine Putzfrau ran muss, sind die 100 € weg. Und wer sich gut benimmt, braucht sich keine Sorgen um dieses Geld machen, er bekommt es ja wieder. Für mich als potentiellen Mieter würdest Du damit auch signalisieren, dass ich einen gepflegten Raum überlassen bekomme und nicht erst das Gematsche des Vormieters entfernen muss.


    Viele Grüße
    Kikibee

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • Charly
    Linoleum gibt es nur in Produktionsbreiten von 2,00 m, alles 4 m Breites ist was anders.
    Kanten hochziehen ist OP Standart, aber nichts für Bastler. Und die Nähte werden nicht verschweißt sondern mit Fugschnur verfugt
    Gruß Peter
    Lasst die Finger von Linoleum, das ist wirklich was für Profis. Zusätzlich muß der Untergrund erste Klasse sein.
    Ich bin Bodenleger......

  • Ich habe das Lenoleum verlegen lassen vom Fachmann auf Platten aus Holz, grobe Späne verleimt, weiß nicht wie das Zeug heißt. Ist trotzdem super, steht sich angenehmer als Fliese oder so und hat vor allem keine Fugen.


    Gut nacht sich " Pfeffer und Salz" als Farbe.

  • Wie löst Ihr das 'Problem' der festgetretenen Wachsteilchen?


    Wenn`s sich um kleinere Fleckchen handelt: Sterilium oder konkurrierende Mittel wie z.B.von Braun das Softa-Man. Lappen damit und abreiben. Vorher mechanisch, sprich Spachtel o.ä. ist immer angebracht.
    Für größere Flecken oder Anzahl ggf. eine vergleichbare Lösung gemäß Inhaltsstoffen günstiger
    (oder das "gute" alte Waschbenzin *duckundwech* - aber erst nach der Verarbeitung etc.)


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo,
    es scheint ja, dass Vermietung höhere Anforderungen voraussetzt. Muss ich noch mal drüber nachdenken, zumal ja eh nur ein paar Jungimker das in Anspruch nehmen würden. Die Altimker haben eigene Lösungen. Der Verein hier hat bisher keinen Raum anzubieten, kann sich aber ändern.
    Danke für die vielen Tipps!
    Beste Grüße
    apirita


  • Hallo Maxikaner und Marcus,


    ich wollte auf noch auf Eure Antworten zurück kommen:
    Ich bin mir sicher in einer Imkerzeitung ( Biene,Adiz oder Bienenjournal) einen Beitrag gelesen zu haben wir man eine normale Küche in einen vorschriftsmäßigen Schleuder- und Abfüllraum verwandeln kann. Eine Imkerin mit Zweiwabenschleuder und eine Dame von Gesundheitsamt haben das vorgeführt.
    Leider kann ich den Artickel trotz Suchen nicht finden, vielleicht erinnert sich jemand hier im Forum daran und kann mir mit der Heftnummer weiter helfen.


    Ich denke es gibt zwei Ansatzpunkte: zum einen praktisch gestaltet( gut zu reinigen etc, )
    zum andern hygenisch einwandfrei ( und das kann, wenn ich den Artickel richtig verstanden habe ) eine Plastikfolie als Staubschutzfolie sein.


    Grüße Rubio

    Anfänger seit langem...:) , Zander 1,5, Umstellung auf Naturwabenbau,