• ... Warme Luft enthält weniger Feuchtigkeit als kalte. ...


    Genau anders rum. Warme Luft kann viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. (feuchte Tropen z.B.)
    Deshalb trocknet Wäsche im Winter so schlecht. Weil die Feuchtigkeit von der kalten Luft schlecht aufgenommen werden kann. Deshalb "trocknet" auch Honig im Sommer besser, wenn die warme Luft mechanisch entfeuchtet wird. Die Feuchtigkeit aus dem Honig kann die dann warme und trockene Luft sehr gut aufnehmen.

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Ich zweifele,
    daran, dass man mit einem überhitzten Schleuderraum mit extrem trockener Luft von etwa 3o% Luftfeuchte, den Wassergehalt des Honigs von vielleicht 2o% bei fast Raumtemperatur tatsächlich so nebenbei und deutlich senken kann. Schlagt mich tot deshalb, aber ich denke, der Energieaufwand und die Kosten solch einer Saunatrocknungsanlage stehen in keinem Verhältnis zu zwei Wochen warten bis der Honig in der Beute trocken genug ist. Zimmermänner aller Länder, könnt ihr euch vorstellen welchen Aufwand es bedeutet Holz auf 2o% Feuchtigkeit herunterzutrocknen. Und in diesen Öfen steht kein Imker, entdeckelt, räumt aus, wendet, reumt ein dreht und räumt wieder aus.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Es geht aber auch darum bei der Zwischenbunkerung die Waben auf eine gute Schleudertemperatur zu halten oder wieder dahin zu bringen. Und in dieser Zeit soll er eben auch keine Feuchtigkeit ziehen. Ein Trockner zieht in einer Nacht in einem kleinen Raum locker um einen halben Liter.
    Gruß Peter

  • ...
    3- Kann ich diesen selbstnivellierenden Kunstharzboden selbst vergießen oder ist das schwierig?
    ...


    Hallo Aprita,


    gestern habe ich mit meinem Kunstharzfußbodenexperten sprechen können.


    Fazit: Der Materialpreis für meinen erwähnten 3,5x3,5m großen Raum soll ca. 250€ betragen und er hat mir von einem Selbstversuch abgeraten. Das Auftragen geschieht in 3 Arbeitsgängen - Beton anschleifen, Ecken kleben, grundieren - Harz auftragen - versiegeln.


    Ich werde es wohl doch machen lassen.


    Gruß Jörg

  • Hi Charly,



    weiter oben hat es jemand geschrieben, Linoleum ist fast unmöglich für den Laien zu verlegen, da die Stöße mit einer Art Fugenband verschweißt werden müssen. Dazu den Übergang zwischen Boden und Wand hinzubekommen ist auch wahnsinnig schwer.
    Als alter selbermacher kann ich sagen, wenn man Handwerklich einigermaßen bewandert ist, ist Fliesenlegen kein Problem, Linoleum aufgrund der besonderen Verarbeitungstechniken ist nichts für Laien.


    Wenn man es eine Firma machen lässt, zahlt man wieder ein Vermögen dafür und der Schöeuderraum sollte eher günstig gehalten sein.



    Grüße,


    Maxikaner

  • Nein Max,
    nicht der Schleuderraum. Mit einem Fliesenboden hätte ich gleich zwei Problemchen. Erstens die Fugen und zweitens die harte Oberfläche. Dann brauche ich wieder Untersetzer für meine Schleuderfüße. Ich denke für die Funktion wäre ein fugenloser Boden von Vorteil. Wenn man schon Geld ausgibt für einen Schleuderraum, was für vielleicht 8o% hier im Forum eigentlich unnötig ist, dann sollte es schon ordentlich sein. Wenn man Bedarf dafür hat, schätze ich mal, dass man über 1oo Völker hat und das Ganze ordentlich gewerbsmäßig durchzieht. Dann sollte man auch bedenken, dass in diesen Räumlichkeiten vielleicht auch eine Honigmischung hergestellt wird, Honigkuchen, Kerzen oder Honigbonbons. Worauf ich hinaus will ist, dass die meisten Hobbyimker den ominösen Schleuderraum nicht brauchen und dass er sich bei den Profis Richtung Gewerbeküche bewegt, bevor er bei den Großimkern in den Bereich Flughafenabflughalle in Edelstahl abdriftet.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der zwei linke Hände hat und selbst für Fliesenarbeiten kaum zu gebrauchen ist

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hi Wolfgang,


    also wenn ich mir mal einen Wirklichen Schleuderraum Bauen sollte, dann steht da eine 42 Waben Radialschleuder drin und diese würde ich auf den gefliesten Boden mit Schwingungsdämpfer verschrauben.
    Bei den Fugen einfach Epoxi Fügenmasse nehmen und alle Probleme haben ein Ende.


    Warum sich diese Mär noch hält das Fugen im Jahr 2014 schlecht zu reinigen seien, erschließt sich mir nicht.


    Aber du hast schon recht mit dem was du sagst, die wenigsten brauchen einen wirklichen Schleuderraum zur alleinigen Nutzung.


    Grüße,


    Maxikaner

  • So Max,
    gleich hab ich dich soweit. Wenn Du jetzt deine sorgfältig in den Fugen verteilte Epoximasse nimmst, dir die Fliesen wegdenkst, ihre Fläche über die schlecht an den Fliesen haltenden und nach dem dritten Kärchereinsatz nicht mehr vorhandenen Ränder hinweg bis zur nächsten Fuge erweiterst, verbindest, wenn Du die Epoximasse gleichmäßig und flächendeckend über dem gesamten Boden verteilst, vielleicht noch einige Farbpikmente zufügst und das Ganze dann glatt streichst, dann hast Du den perfekten Boden. Den gibt es zu kaufen. Und hör ja auf deine Fliesenfugen mit Pinsel und Deckweiß nachzuziehen :-).
    Viele Grüße
    Wolfgang, der Fliesen hasst seit er mal in Freiberg einen gesamten Nachmittag mit 1o Fingern und einem Knie versucht hat 11 Fliesen an einem Fliesenspiegel festzudrücken und sie gedrückt zu halten bis sie nicht mehr abgefallen sind.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ach Hardy vielleicht hat er ja auch Tapetenkleister genommen.:lol: Aber jetzt mal im ernst ich bin da auch immer für Fliesen. Bin da ganz bei Max.Wobei Jörgs Plan finde ich auch gut nur habe ich davon keine Ahnung. Also lass ich die Finger davon.


    MfG Frank